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Der Puppenspieler

Jean-Paul Belmondo gerät als Hochstapler unter Spione.


Der Puppenspieler

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Erhältlich seit:
06.10.2011

Originaltitel: Le guignolo

Komödie

Frankreich/Italien 1980
Laufzeit: 107 Min.
FSK: ab 12

Jean-Paul Belmondo
Michel Galabru
Georges Geret

Regie: Georges Lautner
Concorde Home Entertainment

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Der Puppenspieler

Kleingauner Alexandre Dupré profitiert von dem neuen Justizsystem und wird als Modell-Knasti entlassen. Ihm steht der Sinn nach Höherem und so mischt er bald in Luxushotels und auf Luxusyachten als Maharadscha und Kunsthändler mit. Er trifft auf die schöne Pamela, die sich als Hochstaplerin Sophie herausstellt, und tut sich, nachdem beide versuchten, den anderen auszutricksen, mit ihr und dem alten Kumpel Achille zusammen. In Venedig gerät das Trio ins Spiel der Geheimdienste. Die Spionageaffäre entwickelt sich zum heillosen Durcheinander.

Turbulente Mischung aus Action, Hochstapler-Komödie und Farce in der Tradition der italienischen Commedia dell'arte mit einer Paraderolle für Jean-Paul Belmondo. Zwischen "Der Windhund" und "Der Profi" entstanden und ein enormer Kassenerfolg. Bébel dreht als wendiger Hochstapler und Mann von Welt, dem die Frauen zu Füßen liegen, mächtig auf. Vor der prächtigen Kulisse von Venedig führte er die Action-Stunts selbst aus, darunter eine berühmt gewordene Szene, in der er am Hubschrauber hängend, über der Lagunenstadt kreist.

Der Puppenspieler

Alexandre Dupré kann es nicht lassen: Einen kurzen Hafturlaub nutzt der gewiefte Kleinganove für einen Einbruch, bei dem er nicht nur ein Auge auf ein wertvolles Bild sondern auch auf die elegante und ganz offensichtlich stark vernachlässigte Dame des Hauses wirft, nach seiner frühzeitigen Entlassung aus dem Gefängnis plant er sogleich seinen nächsten Coup.

Verkleidet als indischer Maharadscha versucht er auf einer Luxuskreuzfahrt mit Charme, Komplimenten und exotischen Geschichten an das Erbe der millionenschweren, überaus attraktiven amerikanischen Witwe Pamela zu kommen - doch gerade als er sich am Ziel seiner Träume wähnt, muss er feststellen, dass er nun seinerseits einer gerissenen Hochstaplerin aufgesessen ist. Kurz entschlossen wird der Plan für ein gemeinsames Meisterstück entworfen: Als adeliges Geschwisterpaar wollen sie den Grafen Helmut von Offenberg um einen Teil seines Vermögens erleichtern. Doch dann entdeckt Alexandres Komplizin Sophie die Annehmlichkeiten des Lebens an der Seite des blässlichen, etwas debil wirkenden und blasierten Helmut - und wieder einmal steht Alexandre, alias Graf de Valembreuse, vor dem Nichts.

Nachdem sein Ausflug in die Welt der Schönen und Reichen ihm so wenig Glück beschert hatte, verlegt er sich nun wieder auf den Verkauf gefälschter Gemälde bekannter Meister. Sein alter Freund und Gauner-Kollege Achille, dessen Ungeschicklichkeit er seinen letzten Aufenthalt hinter schwedischen Gardinen zu verdanken hat, ist mit von der Partie, geplanter Treffpunkt ist ein vornehmes Hotel in der italienischen Lagunenstadt Venedig.

Im Flugzeug bittet ihn sein Sitznachbar darum, einen Aktenkoffer für ihn durch den Zoll zu tragen - ein Geschenk seiner Geliebten, das seine eifersüchtige Gattin um Gotteswillen nicht zu Gesicht bekommen sollte. Für diese missliche Lage hat Herzensbrecher Alexandre natürlich vollstes Verständnis. Doch dann wird sein Mitreisender nur wenige Minuten nach der Landung direkt vor dem Flughafengebäude erschossen und Alexandre, der verständlicherweise jeden Kontakt mit Vertretern der Exekutive meidet, verschwindet, noch ehe die Polizei am Tatort eintrifft. In der eleganten Ledertasche findet sich neben einem Pyjama, einem Taschentuch und zwei rosa Feuerzeugen nichts Kompromittierendes; Alexandre liefert den Aktenkoffer daher bei der Witwe ab, die allerdings noch während seines Besuchs von einer Kugel aus dem gegenüberliegenden Palazzo tödlich getroffen wird.

Weder Alexandre noch Achille oder Gina, seine alte Flamme, die ihn in Venedig ausfindig gemacht hat, können sich erklären, was an dem Inhalt des Köfferchens zwei Morde wert sein sollte. Während Gina weiterhin auf wahre Liebe und kostbare Schmuck-Geschenke hofft, versuchen Alexandre und Achille, einen gefälschten Canaletto möglichst hochpreisig an wohlhabende Japaner zu verkaufen. Alexandres Situation in der Lagunenstadt wird allerdings zunehmend brenzlig - noch weiß er nicht, dass sich in dem unscheinbaren rosa Feuerzeug ein Mikrochip mit einer chemischen Formel befindet, die das Weltgeschehen revolutionieren könnte. Schon bald wird der charmante Kleinganove von deutlich gefährlicheren Gangstern gejagt, aber auch der französische Geheimdienst hat einige übereifrige Mitarbeiter auf den noch immer völlig ahnungslosen Alexandre angesetzt ...

Quelle: Concorde

Originaltrailer

Quelle: Concorde

Darsteller:  Jean-Paul Belmondo  
  Michel Galabru  
  Georges Geret  
  Michel Beaune  
  Charles Gérard  
 
Regie:  Georges Lautner  
Buch:  Jean Herman  
  Michel Audiard  
Musik:  Philippe Sarde  
Kamera:  Henri Decaë  
Produzent:  Alain Poiré  
 

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Jean-Paul Belmondo

"Eigentlich bin ich ja ein Schwein. Aber was hilft's. Es muss sein ...muss sein." Mit diesen Sätzen aus Jean-Luc Godards "Außer...