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Der Rasenmäher-Mann 2 - Beyond Cyberspace

Effektvolles Sequel zu Brett Leonards spektakulärem Virtual-Reality-Thriller aus dem Jahr 1992. Der zum Cyber-Monster mutierte, ehemals freundliche Gärtner Jobe wird von einem irren Wissenschaftler wiederbelebt, um ihn als Waffe gegen die Menschheit einzusetzen.


Der Rasenmäher-Mann 2 - Beyond Cyberspace

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Erhältlich seit:
11.02.2005

Originaltitel: Lawnmower Man 2: Beyond Cyberspace

Science Fiction/ Fantasy

USA 1995
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 16

Patrick Bergin
Matt Frewer
Austin O'Brien

Regie: Farhad Mann
Warner Home Video Germany

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Der ehemalige Gärtner Jobe, den ein Wissenschaftler in ein Cyberspace-Monster verwandelte, findet auch nach seinem virtuellen Ableben keine Ruhe: Ein irrer Wissenschaftler, der nach Weltherrschaft strebt, hat den scheinbar willenlosen Jobe wiederbelebt und zum Werkzeug in seinem Krieg gegen die Menschheit gemacht. Doch der Mad Scientist hat die Rechnung ohne Jobes alte Freunde gemacht. Eine Gruppe von Jugendlichen unter Leitung des erfahrenen Dr. Trace knöpfen sich den Gangster vor.

Effektvolles, wenngleich etwas holpriges Sequel zu Brett Leonards spektakulären Virtual Reality-Thriller aus dem Jahr 1992. Der Regisseur und die Hauptdarsteller von damals fehlen nun ebenso wie der Name Stephen King auf dem Cover, aber letzterer hatte ja schon mit dem Original nur wenig zu tun. Stattdessen sind diesmal Patrick Bergin ("Der Feind in meinem Bett"), Austin O'Brien ("Last Action Hero") und Ely Pouget ("Showdoen in L.A.") zu sehen. Insgesamt nicht halb so gelungen wie der Vorgänger, aber SF-Fans schlagen garantiert zu.

Mit dem erfolgreichen ersten Teil aus dem Jahr 1992 hat die Fortsetzung des Virtual-Reality-Thrillers wenig gemein: Parallelen zu Stephen Kings auch im Orginal bestenfalls als Inspiration dienender Kurzgeschichte wurden völlig getilgt, die Regie übernahm "Max

Headroom"-Macher Farhad Mann, und der etwas blaß bleibende Matt Frewer übernahm die Titelrolle von Jeff Fahey.

Das relativ junge Sub-Genre des Computerthrillers mit seinen Inkarnationen jüngeren Datums wie "Vernetzt", "Virtuosity" oder "Hackers" blieb insgesamt hinter den Erwartungen zurück. Bislang läßt sich das Publikum trotz modernem High-Tech-Gewand für diese Art von antiquierter Technik-Paranoia nicht von ihrem Monitor weglocken. Der etwas unspektakulär ausgefallene SF-Actioner "Lawnmower Man 2" wird daran nicht viel ändern. Das von Regisseur Farhad Mann verfaßte Drehbuch vermischt wahllos stereotype Erzählstränge, das Ergebnis ist ein heilloses Durcheinander.

Rasenmähermann Jobe (Matt Frewer) hat das infernale Finale des ersten Teil als beinloser Krüppel überlebt und ist nun scheinbar devot damit beschäftigt für den skrupellosen Firmenführer Walker (Kevin Conway) einen Computerchip weiterzuentwickeln, der uneingeschränkte Weltherrschaft verspricht. Im Cyberspace verwandelt sich Jobe in ein optisches Abziehbild von Pinhead aus "Hellraiser". Seine Intentionen sind vergleichbar diabolisch. Eine eingebaute Sperre im Chip zwingt ihn mit Dr. Trace (Patrick Bergin, "Der Feind in meinem Bett", der hier im postapokalyptischen Look mit einer "Braveheart"-inspirierten Haartracht unterhaltsamerweise optisch an Mel Gibson erinnert) Kontakt aufzunehmen. Mittelsmann ist der junge Peter (Austin O'Brien wiederholt seine Rolle aus dem Original), der mit drei schmuddeligen Freunden "Power Rangers"-gleich in Computerwelten herumdüst. Zum Doktor und seinen jugendlichen Helfershelfern gesellt sich schließlich noch die Computerexpertin Cory. Gemeinsam retten sie die Menschheit vor ideologisch-religiöser Versklavung.

Wie schon im ersten Teil sind die computergenerierten Effekte die eigentliche Attraktion dieser Mahnung vor dem Mißbrauch technologischer Möglichkeiten. Was vor vier Jahren allerdings noch revolutionär war, wirkt im Zeitalter von "Toy Story" und "Jumanji" bestenfalls solide. So wird sich der Überraschungserfolg von "Der Rasenmähermann" mit dieser uninspirierten Variation von Orwells zigfach zitiertem alles überwachenden "Big Brother" vermutlich nicht wiederholen lassen. ara.

Darsteller:  Patrick Bergin  
  Matt Frewer  
  Austin O'Brien  
  Ely Pouget  
  Kevin Conway  
  Camille Cooper  
 
Regie:  Farhad Mann  
Buch:  Farhad Mann  
Musik:  Robert Folk  
Kamera:  Ward Russell  
Produzent:  Edward D. Simons  
  Keith Fox  
 

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