Auf dem alternden, todkranken Schweizer Kommissar Bärlach lastet ein Ereignis aus längst vergangenen Tagen: Er ließ sich mit seinem Jugendfreund Gastmann auf eine Wette ein, als dieser behauptete, ein Verbrechen begehen zu können, ohne dafür belangt zu werden. Tatsächlich konnte Gastmann der Mord an ihrer gemeinsamen Freundin Nicole nicht nachgewiesen werden. Doch als nun ein inkognito gegen Gastmann ermittelnder Mitarbeiter Bärlachs erschossen aufgefunden wird, sieht Bärlach die Zeit gekommen, die alte Rechnung zu begleichen. Sein Instrument dabei ist der ambitionierte Polizist Tschanz.
Spannende Verfilmung von Friedrich Dürrenmatts gleichnamigem Roman, an deren Drehbuch Dürrenmatt selbst mitwirkte. Im Unterschied zur Vorlage wird der Zuschauer bereits am Anfang über das bislang ungesühnte Verbrechen Gastmanns informiert, weiß also über die Motivation Bärlachs besser Bescheid. Der Schauspieler Maximilian Schell inszenierte mit internationaler Besetzung: der amerikanische Regisseur Martin Ritt ("Sie nannten ihn Hombre") ist in einer seiner seltenen Filmrollen als Bärlach zu sehen, Jon Voight spielt Tschanz, Robert Shaw Gastmann.