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Der Rosarote Panther

Prequel zu den bekannten "Rosaroter Panther"-Filmen von Blake Edwards, in dem Steve Martin die Rolle des völlig inkompetenten Inspektor Clouseau spielt.


Der Rosarote Panther

Leihvideo

Erhältlich seit:
12.09.2006

Originaltitel: The Pink Panther

Komödie

USA 2006
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 6

Steve Martin
Kevin Kline
Jean Reno

Regie: Shawn Levy
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Prequel zu den bekannten "Rosarote Panther"-Filmen von Blake Edwards mit Steve Martin als Inspektor Clouseau.

Ponton soll ein wachsames Auge auf Clouseau haben (Foto: Fox) Großansicht

Ponton soll ein wachsames Auge auf Clouseau haben (Foto: Fox)

Vor 60.000 Fans wird ein populärer britischer Fußballmanager mitten im Stadion ermordet und ihm ein Ring mit dem berühmtesten Diamanten der Welt abgenommen: der rosarote Panther. Mit dem Fall wird trotz seiner sprichwörtlichen Inkompetenz Inspektor Jacques Clouseau (Steve Martin) von der Pariser Sureté beauftragt - ganz zum Entsetzen seines Vorgesetzten Chefinspektor Dreyfus (Kevin Kline).

Wenigstens gelingt es ihm, Clouseau den pragmatischen Detective Gilbert Ponton (Jean Reno) zur Seite zu stellen. Die einzige Spur, die die Polizisten verfolgen können, führt zu der bildschönen Xania (Beyoncé Knowles), der Freundin des ermordeten Managers.

Weiß die entzückende Xania etwa mehr? (Foto: Fox) Großansicht

Weiß die entzückende Xania etwa mehr? (Foto: Fox)

Auf Sellers' Spuren

Prequel zu den bekannten "Rosarote Panther"-Filmen von Blake Edwards, in dem Steve Martin die Rolle des chaotischen Inspektor Clouseau spielt - eine Filmfigur, die von Peter Sellers berühmt und unsterblich gemacht wurde. Nach "Im Dutzend billiger" ließ sich Martin erneut von Shawn Levy inszenieren, diesmal in einem deutlich slapstick-lastigeren Film.

Der Rosarote Panther

Der rosarote Panther kehrt zurück - zum inzwischen achten Mal. Diesmal schlüpft Steve Martin im Prequel zu Blake Edwards' unsterblicher Komödienserie in die Rolle des trotteligen Inspektor Clouseau und geht, unterstützt von Jean Reno, gewohnt verquer, inkompetent und erfolgreich auf Mörderjagd.

Der Aufschrei der Puristen, der Edwards- und Peter-Sellers-Fans ist förmlich hörbar: Wie kann man nur... und dann auch noch mit so einem Zappelphilipp wie Steve Martin als Clouseau. War es denn nicht schon schlimm genug, als Roberto Benigni den "Sohn des rosaroten Panther" gab... (Es war!) Und dieser Shawn Levy, verantwortlich für (Teen-)Klamotten wie "Voll verheiratet" oder "Im Dutzend billiger"... berechtigte Einwände. Doch weder dem Regisseur noch seinem Drehbuchautoren und Hauptdarsteller Steve Martin stand der Sinn nach einer Kopie von Blake Edwards' spritzig-eleganten Verwechslungs-, Verkleidungs- und Verfolgungsspäßen. Vielmehr angesagt: mimikfreie, dafür körperbetonte Anarcho-Comedy in typischer - und vor allem Kassen-bewährter - Martin-Manier. Oder, wie Levy es ausdrückt, eine "Reinterpretation des Stoffes fürs 21. Jahrhundert".

Dabei evoziert der gekonnte, wunderbar altmodisch gehaltene Zeichentrickvorspann mit Henry Mancinis unsterblichem Musikthema sogleich wohlige Erinnerungen. Und auch der titelgebende Riesendiamant, Leitfaden der Serie, ist noch vorhanden. Zumindest kurz. Bis er vom Finger eines prominenten Fußballtrainers verschwindet, der in ausverkauftem Stadion von einem heimtückischen Heckenschützen niedergestreckt wird. Was Inspektor Clouseau auf den Plan ruft, von seinem ehrgeizigen Chef Dreyfus (Kevin Kline auf "Ein Fisch namens Wanda"-Spuren) mit bösen Hintergedanken für den Fall abgestellt...

Eine Verwicklungsnummer im Vorhang, ein entfesselter Rollstuhl(-Opa), eine Fahrrad-Massenkarambolage... klassische, wohl getimte Slapsticknummern eröffnen diese versierte Gagparade und geben gleich den Ton vor: Martin spielt, wie gewohnt, den reinen Toren, Jean Reno, als ideal besetzter Buddy, dessen stoischen, schlagsichereren Gegenpart und Emily Mortimer ("Match Point"), ausgestattet mit Nana-Mouskouri-Brille, die herzensgute, ewig hilfsbereite Sekretärin. Stete Bewegung übertüncht manche Drehbuch- oder Dialogschwäche, witzige optische Einfälle bzw. schöne Optik lenken von Beyoncé Knowles' - sie gibt Xania, eine Hauptverdächtige - mangelndem darstellerischen Talent ab. Von der französischen Provinz über Paris in den Big Apple führt die atemlose Mörderhatz. Wo Clouseau war, herrscht in der Folge - bis zu guter Letzt - Chaos. Wahrscheinlich auch im Kinosaal. geh.

Darsteller:  Steve Martin   als Inspector Jacques Clouseau
  Kevin Kline   als Dreyfus
  Jean Reno   als Gilbert Ponton
  Beyoncé Knowles   als Xania
  Kristin Chenoweth   als Cherie
  Emily Mortimer   als Nicole
  Henry Czerny   als Yuri
  Roger Rees   als Laroque
  Philip Goodwin   als Renard
  Henri Garcin   als President
  William Abadie   als Bizu
  Daniel Sauli   als Musikproduzent
  Boris McGiver   als Vainqueur
  Stephen Rowe   als Sykorian
 
Regie:  Shawn Levy  
Buch:  Steve Martin  
  Len Blum  
  Michael Saltzman  
Musik:  Christophe Beck  
Kamera:  Jonathan Brown  
Produzent:  Robert Simonds  
 

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