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Der Schuh des Manitu - Extra Large

Westernparodie von Michael "Bully" Herbig um einen bayrischen Apachenhäuptling, seinen Trapperfreund und seinen schwulen Zwillingsbruder.


ohne Abbildung

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Erhältlich seit:
25.08.2003

Originaltitel: Der Schuh des Manitu

Komödie/ Western

Deutschland 2001
Laufzeit: 81 Min.
FSK: ab 6

Michael Bully Herbig
Christian Tramitz
Sky Du Mont

Regie: Michael Bully Herbig
Universum Film

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Westernparodie von Michael "Bully" Herbig um einen bayrischen Apachenhäuptling, seinen Trapperfreund und seinen schwulen Zwillingsbruder.

Santa Maria hat die Zügel fest in der Hand (Foto: Constantin) Großansicht

Santa Maria hat die Zügel fest in der Hand (Foto: Constantin)

Im Land der Schoschonen herrscht Krieg. Denn die zu Unrecht des Mordes an Häuptlingssohn Falscher Hase beschuldigten Blutsbrüder Abahachi (Michael "Bully" Herbig) und Ranger (Christian Tramitz) sind vom Marterpfahl getürmt. So wird kurzum - in Ermangelung eines Kriegsbeils - der Klappstuhl ausgegraben.

Die Flüchtigen suchen derweil nach Teilen einer Schatzkarte, die ihnen helfen soll, einen versteckten Edelstein zu finden, um sich freizukaufen. Zu dumm nur, dass der wahre Mörder, Gangsterboss Santa Maria (Sky Du Mont), davon Wind bekommen hat und sich ebenfalls an ihre Fersen heftet.

Abahachi und der Ranger sind unzertrennlich (Foto: Constantin) Großansicht

Abahachi und der Ranger sind unzertrennlich (Foto: Constantin)

Geniestreich

Bereits mit seiner zweiten Regiearbeit nach "Erkan & Stefan" hat Michael "Bully" Herbig Kinogeschichte geschrieben. Seine liebevolle Persiflage auf Karl May und Co. löste "Otto - Der Film" als erfolgreichsten deutschen Film seit 1945 ab.

Der Schöpfer des TV-Kult-Formats "bullyparade" brilliert als Regisseur, Produzent, Autor und zweifacher Hauptdarsteller ebenso wie seine Comedy-Kollegen Christian Tramitz und Rick Kavanian sowie Sky DuMont als Bösewicht. Ergo: Eine kongeniale Gag-Parade.

Der Schuh des Manitu - Extra Large

Nachdem Michael "Bully" Herbig dem Komiker-Duo Erkan & Stefan zu Leinwand-Ehren verholfen hat und über 1,2 Millionen Besucher in den gleichnamigen Film locken konnte, befasst er sich in seiner zweiten Regiearbeit mit einem Thema, das ihm noch ein wenig näher liegen dürfte, dem Western. Der bekennende Winnetou-Fan, der in seinem wöchentlichen TV-Comedy-Format "bullyparade" stets einen Sketch über den legendären Apachen-Häuptling bereit hält, nimmt sein Lieblings-Genre in "Der Schuh des Manitu" natürlich nicht ernst, sondern vielmehr gehörig auf die Schippe. Gut möglich, dass diese rotzfreche Variante von "Der Schatz im Silbersee" und 99 anderen Kult-Western vom Komödien-hungrigen Publikum an der Kinokasse vergoldet wird.

Es gibt das ungeschriebene Gesetz, dass der zweite Film ungleich schwieriger zu inszenieren ist als der erste - vor allem, wenn das Debüt Erfolg hatte. Trotzdem ist Michael Herbig nicht auf Nummer sicher gegangen und hat vom sequel zu "Erkan & Stefan" (zunächst) die Finger gelassen. Natürlich bewegt er sich auch mit "Der Schuh des Manitu" auf bekanntem Terrain. Zum einen umgab er sich mit seinen Kumpels aus der "bullyparade" und übertrug Christian Tramitz und Rick Kavanian tragende Rollen. Zum anderen nutzte er die Winnetou-Sketche aus seiner Comedy-Show als Basismaterial für seinen Spielfilm.

Wie schon "Erkan & Stefan" lässt Herbig auch "Der Schuh des Manitu" nicht zur bloßen Nummernrevue verkommen und präsentiert zumindest den Hauch einer Story, die sich in etwa so zuträgt: Im Land, wo die Schoschonen schön wohnen, herrscht Krieg. Denn die zu Unrecht des Meuchelmordes an Häuptlingssohn Falscher Hase und des Raubes am Stammes-Gold beschuldigten Blutsbrüder Abahachi (Herbig) und Ranger (Tramitz) sind vom Marterpfahl getürmt. So wird kurzum - in Ermangelung eines Kriegsbeils - der Klappstuhl ausgegraben. Die beiden Flüchtlinge suchen derweil nach Teilen einer Schatzkarte, die ihnen helfen soll, einen versteckten Edelstein zu finden, um sich freizukaufen. Zu dumm nur, dass der wahre Mörder, Gangsterboss Santa Maria (Sky Dumont), davon Wind bekommen hat. So sind den Flüchtigen nicht nur PS-schwache Schoschonen sondern obendrein eine Verbrecherbande auf den Fersen...

Auch wenn Herbig als Regisseur, Produzent, Autor und zweifacher Hauptdarsteller - er spielt auch Abahachis schwulen Zwillingsbruder Winnetouch - womöglich einen Posten zu viel übernommen hat, scheint er sich dabei dennoch nicht übernommen zu haben. Die Gags sitzen, das Timing stimmt und vor allem er selbst sowie seine Komödien-erprobten Vasallen Tramitz, der einen unendlich coolen Ranger gibt, und Kavanian, der als Dimitri mitten in Mexiko eine griechische Taverne betreibt, ziehen sämtliche Register ihres humoristischen Könnens. Dass Sky Dumont als Eis-schleckender Bösewicht und "Männerpensionistin" Marie Bäumer als begehrenswerte Barsängerin Uschi dabei zur visuellen Staffage verkommen, tut dem Humor-Faktor keinen Abbruch. Tatsache ist, dass es bisher noch keinem deutschen Regisseur gelungen ist, sich auf derart liebevoll-anarchistische Weise und auch noch abendfüllend über Karl May und Co. lustig zu machen. So darf man mit Fug und Recht behaupten, dass Michael "Bully" Herbig" gar kein Komiker ist, sondern in Wirklichkeit ein waschechter Filmemacher, von dem man im Kino gerne mehr zu sehen bekommen möchte.lasso.

Darsteller:  Michael Bully Herbig   als Abahachi/Winnetouch
  Christian Tramitz   als Ranger
  Sky Du Mont   als Santa Maria
  Marie Bäumer   als Uschi
  Hilmi Sözer   als Hombre
  Rick Kavanian   als Dimitri
  Tim Wilde   als John
  Siegfried Terpoorten   als Jim
  Irshad Panjatan   als Häuptling "Listiger Lurch"
  Alexander Held   als Karl May
  Natalia Avelon   als Uschi (Teenager)
 
Regie:  Michael Bully Herbig  
Buch:  Michael Bully Herbig  
  Alfons Biedermann  
  Rick Kavanian  
  Murmel Clausen  
Musik:  Ralf Wengenmayr  
Kamera:  Stephan Schuh  
Produzent:  Michael Bully Herbig  
  Michael Wolf  

Bully dreht "Wickie"

Das Geheimnis ist gelüftet!

Entführt demnächst ins Wikingerdorf Flake: Michael Bully Herbig (Foto: Deutsche Filmakademie / Tivola) Großansicht

Entführt demnächst ins Wikingerdorf Flake: Michael Bully Herbig (Foto: Deutsche Filmakademie / Tivola)

Nach dem Abschluss seiner "bullyparade"-Trilogie wird Michael Bully Herbig eine Realfilmversion der kultigen 70er-Jahre-Zeichentrickserie "Wickie und die starken Männer" drehen, wie er im "Focus" verriet.

Aktuell sucht Herbig nach einem achtjährigen Jungen, der die Titelrolle des gewieften Wikinger-Jungen spielt, der mit seinen genialen Einfälle auch die fiesesten Bösewichte austrickst. Eile ist schon deshalb geboten, weil noch in diesem Jahr die erste Klappe fallen soll, damit der Film wie geplant 2009 ins Kino kommen kann.

Bully hat das Drehbuch selbst verfasst und will sich nun hauptsächlich um die Regie kümmern. Dennoch will er eine Nebenrolle nicht ausschließen. Sollte Bully es auf einen ähnlichen Auftritt wie zuletzt als Stimme von Lissi, schwuler Indianer oder zickige Vulkanette anlegen, käme vielleicht der Part als Wickies beste Freundin Ylvi in Frage oder die Rolle als deren Mutter Ylva, der Gattin von Wikinger-Chef Halvar. Wir sind entzückt!

 

Der Schuh des Manitu - Extra Large in der Fotoshow

 

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Michael Bully Herbig

Als deutsche Comedy-Institution des beginnenden 21. Jahrhunderts gelang es Autor, Regisseur, Produzent und Darsteller Michael "...

 

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Christian Tramitz

Er blödelte sich als bayerischer "Ranger" in "Der Schuh des Manitu" und mit "Mopsgeschwindigkeit" als Käpt'n Kork in "(T)Raumschiff...