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Kaufvideo
Erhältlich seit:
21.01.2011
Originaltitel: The Silver Brumby
Australien 1993
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 6
Caroline Goodall
Russell Crowe
Amiel Daemion
Regie: John Tatoulis
Universum Film

Domestizierte Wunderpferde, die die Probleme der Welt lösen, haben eine lange Tradition. "Der silberne Hengst" jedoch trabt nicht auf den Spuren von Fury, Flicka oder Black Beauty. Als Wildpferd folgt er den Gesetzen der Natur und nicht des Menschen. Gerade weil sich die Zivilisation in die Freiräume solcher Tiere hineingefressen hat, haben Filme über diese verschwindende Spezies eine wichtige Funktion. Im australischen Kino gibt es dafür noch eine Nische, seit "Snowy River" vor zwölf Jahren den Kontinent down under und anschließend die Welt eroberte. George Millers Hit lag ein romantisches Gedicht zugrunde, während der "silbernde Hengst" einen berühmten australischen Roman in Bilder umsetzt, dessen Thema zeitlos bleibt. John Tatoulis abenteuerlicher Kinderfilm bedient sich bei dem Mythos eines Wildhengstes, der als Symbol einer verlorengengangenen Freiheit bei Tierfreunden jeden Alters keinerlei Sympathiehürden überwinden muß. Eine knappe Rahmenhandlung um eine Schriftstellerin (Caroline Goodall, nach ihrem Biest in "Cliffhanger" zurück zu mütterlicher Güte), die für ihre Tochter (Ami Daemion) die Geschichte des Hengstes Tora zu Papier bringt, läßt viel Zeit, um die Entwicklung des Jungtieres zur Hochlandlegende in optisch ansprechende Bilder zu packen. Die Erziehung durch die Mutter, die Suche nach Nahrung im Winter, die Revierkämpfe mit anderen Hengsten und Toras lebenslanges Duell mit einem Mann (Australiens Star Russell Crowe), der besessen das stolze Pferd einzufangen versucht - all dies wird nach dem geprüften Disney-Rezept weitgehend aus der Sicht der Tiere erzählt. Erstaunlich dabei der größtmögliche Verzicht auf Vermenschlichung und Sentimentalität, beachtlich die Dressurleistungen, die eine glaubwürdige Dramaturgie ermöglichen, erfreulich das Fehlen von Feindbildern. Härten in diesem Pferdeleben erklärt das Naturgesetz, und Crowes Figur treibt Bewunderung, nicht Haß. Ein ausgewogener, sympathischer Tierfilm also, der allerdings an seinem Starttermin mit großer Konkurrenz ("101 Dalmatiner", "Das Dschungelbuch") rechnen muß, um sein Zielpublikum zu erreichen. kob.
Die Schönheit der Berge, die Bessenheit eines Mannes...
Ein furchtbarer Sturm wütet in den Bergen von Victoria, Australien. Um ihre verängstigte Tochter Indi (Amiel Daemion) zu beruhigen, erzählt ihre Mutter Elyne (Caroline Goodal) die Geschichte des legendären silbernen Hengstes Thowra, der als König der Wildpferde durch die angrenzenden Berge zieht und Herrscher der Natur ist. Während des immer schlimmer wütenden Sturms erzählt die Mutter die Geschichte immer weiter: Vom "Mann", der seit langem den Wunsch hegt, den silbernen Hengst endlich zu fangen und nur für sich zu haben. Als der Hengst eine für viel Geld gekaufte Stute des Mannes befreit, schwört dieser Rache. Zusammen mit einem Fallensteller macht er sich auf die Jagd und am Ende kann nur der stärkere Wille gewinnen. Doch Legenden kann man nicht fangen...
Quelle: Universum Film
| Darsteller: | Caroline Goodall | ||
|---|---|---|---|
| Russell Crowe | |||
| Amiel Daemion | |||
| Johnny Raaen | |||
| Regie: | John Tatoulis | ||
| Buch: | John Tatoulis | ||
| Jon Stephens | |||
| Elyne Mitchell | |||
| Kamera: | Mark Gilfedder | ||
| Produzent: | John Tatoulis | ||
| Colin J. South | |||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Bildformat: 1:1,66/4:3
Star
Russell Crowe
Skeptisch wie Bogart, rabiat, hartnäckig, energisch, lakonisch, verschlossen: Ein sensibler Einzelgänger mit rauer Schale und einem Hang zum...
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