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Der Stadtneurotiker

Die wechselhafte Freundschaft des Komikers und überzeugten New Yorkers Alvy Singer mit der Upper-Class-Schönheit Annie Hall wird auf die Probe gestellt, als Annie einen Umzug nach Kalifornien erwägt. Oscar-gekrönte Beziehungskomödie von Woody Allen, der hier geschickt die Balance zwischen späterer, psychoanalytischer Nabelschau und dem bewährten Slapstick früher Tage hält.


Der Stadtneurotiker

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Erhältlich seit:
03.02.2012

Originaltitel: Annie Hall

Komödie

USA 1977
Laufzeit: 93 Min.
FSK: ab 6

Woody Allen
Diane Keaton
Tony Roberts

Regie: Woody Allen
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Der Stadtneurotiker

Die Abenteuer des scharfzüngigen Stand-Up-Comedian und überzeugten New Yorkers Alvy Singer mit der gutbürgerlichen Studentin Annie Hall. Annie kommt aus gänzlich anderen Verhältnissen als der schüchterne Intellektuelle und überfordert den vergeistigten Freund gerne mit ihrer furchteinflößenden WASP-Familie oder befreundeten Trendhedonisten, die Alvy mit Alpträumen wie Kokain und Konservengelächter konfrontieren. Die Leichtigkeit, die Annie in sein Leben trägt, ist jedoch durch nichts zu ersetzten. So entschließt sich Alvy zu allerlei Kompromissen, als Annie ihn zu verlassen droht.

Woody Allens kommerziell erfolgreichster Film adelte den neurotischen Nerd vom absurden Komödianten zum geachteten Gegenwartsdramatiker und internationalen Sexsymbol. Der aus den Vorgängern gewohnte Slapstick macht über weite Strecken Pause, schimmert aber dann und wann vor allem in den sehr gelungenen "Culture Clash"-Szenen durch. In den einzelnen Episoden spiegelt sich die wechselvolle Beziehung der Lebensgefährten Keaton/Allen, welche zwei Jahre später in "Manhattan" ihren Schwanengesang fand. Vier Oscars (Film, Regie, Hauptdarstellerin, Drehbuch).

Der Stadtneurotiker

Alvy Singer (Allen) ist einer der brillantesten TV-Komiker Manhattans, aber mit den Frauen verscherzt er sich's immer wieder. Als sein bester Freund Rob (Tony Roberts) ihm die leicht konfuse aber reizende Bar-Sängerin Annie Hall (Diane Keaton) vorstellt, verliebt er sich Hals über Kopf. Doch wieder einmal sabotiert Alvy mit seiner Unsicherheit die aufkeimende Liebe. Er treibt Annie in die Flucht in ein neues Leben und zu einem neuen Lover (Paul Simon) - ausgerechnet nach Los Angeles. Aus Angst, Annie für immer zu verlieren, ist Alvy bereit, bis zum Äußersten zu gehen - und sei es nach L.A. Denn er will das einzige wiedergewinnen, das ihm je fehlte: die wahre Liebe.

Quelle: Fox

Darsteller:  Woody Allen   als Alvy Singer
  Diane Keaton   als Annie Hall
  Tony Roberts   als Bob
  Carol Kane   als Allison Portchnik
  Colleen Dewhurst   als Mrs. Hall, Anies Mutter
  Janet Margolin   als Robin
  Paul Simon   als Toney Lacey
  Shelley Duvall   als Pam
  Christopher Walken   als Duane Hall
  Donald Symington   als Mr. Hall, Annies Vater
  Helen Ludlam   als Grammy Hall
  Mordecai Lawner   als Mr. Singer, Alvys Dad
  Joan Neuman   als Mrs. Singer, Alvys Mum
 
Regie:  Woody Allen  
Buch:  Woody Allen  
  Marshall Brickman  
Kamera:  Gordon Willis  
Produzent:  Charles H. Joffe  
  Jack Rollins  

Woody Allen lebt Neurosen aus

Ein hibbeliges Männchen mit Brille läuft durch die Straßen von New York und erzählt der Welt von seinen Frauenproblemen.

Woody Allen und Diane Keaton analysieren gerne (Foto: Fox) Großansicht

Woody Allen und Diane Keaton analysieren gerne (Foto: Fox)

"Der Stadtneurotiker" lautete der alles sagende Titel, den man auch über dreißig Jahre nach seinem Filmstart am 21. April 1977 noch mit Woody Allen verbindet. Dabei hieß er im Original "Annie Hall" und war eigentlich nach der weiblichen Hauptfigur benannt, die von Diane Keaton meisterlich gespielt wurde.

Annie Hall stand dem Stadtneurotiker Alvy Singer allerdings in nichts nach. Beide hatten genug Neurosen für eine ganze Kleinstadt und psychoanalysierten sich gegenseitig bis an den nicht weit entfernten Rand des Wahnsinns. Vergleiche zu Allens wahrem Leben sind dabei alles andere als zufällig.

Viermal Gold

Die gelungene Mischung aus episodischen Rückblicken, Gedankensprüngen und Erzählungen sollte Woody Allen seinen größten Oscar-Erfolg bescheren. In den Bereichen Bester Film, Bestes Drehbuch, Beste Regie und Beste Hauptdarstellerin sahnte er gemeinsam mit Diane Keaton alle Königskategorien ab. Lediglich in der Kategorie Bester Hauptdarsteller musste der Regisseur sich mit der Nominierung zufrieden geben.

 

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