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Der Stadtneurotiker

Die wechselhafte Freundschaft des Komikers und überzeugten New Yorkers Alvy Singer mit der Upper-Class-Schönheit Annie Hall wird auf die Probe gestellt, als Annie einen Umzug nach Kalifornien erwägt. Oscar-gekrönte Beziehungskomödie von Woody Allen, der hier geschickt die Balance zwischen späterer, psychoanalytischer Nabelschau und dem bewährten Slapstick früher Tage hält.


Der Stadtneurotiker

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Erhältlich seit:
01.12.2007

Originaltitel: Annie Hall

Komödie

USA 1977
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 6

Woody Allen
Diane Keaton
Tony Roberts

Regie: Woody Allen
Süddeutsche Zeitung

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Der Stadtneurotiker

Die Abenteuer des scharfzüngigen Stand-Up-Comedian und überzeugten New Yorkers Alvy Singer mit der gutbürgerlichen Studentin Annie Hall. Annie kommt aus gänzlich anderen Verhältnissen als der schüchterne Intellektuelle und überfordert den vergeistigten Freund gerne mit ihrer furchteinflößenden WASP-Familie oder befreundeten Trendhedonisten, die Alvy mit Alpträumen wie Kokain und Konservengelächter konfrontieren. Die Leichtigkeit, die Annie in sein Leben trägt, ist jedoch durch nichts zu ersetzten. So entschließt sich Alvy zu allerlei Kompromissen, als Annie ihn zu verlassen droht.

Woody Allens kommerziell erfolgreichster Film adelte den neurotischen Nerd vom absurden Komödianten zum geachteten Gegenwartsdramatiker und internationalen Sexsymbol. Der aus den Vorgängern gewohnte Slapstick macht über weite Strecken Pause, schimmert aber dann und wann vor allem in den sehr gelungenen "Culture Clash"-Szenen durch. In den einzelnen Episoden spiegelt sich die wechselvolle Beziehung der Lebensgefährten Keaton/Allen, welche zwei Jahre später in "Manhattan" ihren Schwanengesang fand. Vier Oscars (Film, Regie, Hauptdarstellerin, Drehbuch).

Der Stadtneurotiker

Alvy Singer (Woody Allen) ist einer der brilliantesten TV-Komiker Manhattans, aber mit den Frauen verscherzt er sich's immer wieder. Als sein bester Freund Rob (Tony Roberts) ihm die leicht konfuse aber reizende Bar-Sängerin Annie Hall (Diane Keaton) vorstellt, verliebt er sich Hals über Kopf. doch wieder einmal sabotiert Alvy mit seiner Unsicherheit die aufkeimende Liebe. Er treibt Annie in die Flucht in ein neues Leben und zu einem neuen Lover (Paul Simon) - ausgerechnet nach Los Angeles. Aus Angst, Annie für immer zu verlieren, ist Alvy bereit, bis zum Äußersten zu gehen - und sei es nach L.A. Denn er will das einzige wiedergewinnen, das ihm je fehlte: die wahre Liebe.

Oscar für die beste Hauptdarstellerin - Diane Keaton (1978); Oscar für die beste Regie - Woody Allen (1978); Oscar für das beste Kameraführung - Charles H. Joffe (1978); Oscar für das beste Drehbuch - Woody Allen (1978); Oscar-Nominierung für den besten Hauptdarsteller - Woody Allen (Academy Awards, USA, 1978); Bodil für den besten nicht-europäischen Film - Woody Allen (Bodil Awards, 1978); César für den besten ausländischen Film - Woody Allen (César Awards, France, 1978); Golden Globe für die beste Schauspielerin in der Kategorie Musical/Comedy - Diane Keaton (1978); Golden Globe-Nominierung für die beste Regie - Woody Allen (1978); Golden Globe-Nominierung für die beste Kameraführung (1978); Golden Globe-Nominierung für den besten Schauspieler in der Kategorie Musical/Comedy - Woody Allen (1978); Golden Globe-Nominierung für das beste Bühenbild (Golden Globe, USA, 1978)

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Darsteller:  Woody Allen   als Alvy Singer
  Diane Keaton   als Annie Hall
  Tony Roberts   als Bob
  Carol Kane   als Allison Portchnik
  Colleen Dewhurst   als Mrs. Hall, Anies Mutter
  Janet Margolin   als Robin
  Paul Simon   als Toney Lacey
  Shelley Duvall   als Pam
  Christopher Walken   als Duane Hall
  Donald Symington   als Mr. Hall, Annies Vater
  Helen Ludlam   als Grammy Hall
  Mordecai Lawner   als Mr. Singer, Alvys Dad
  Joan Neuman   als Mrs. Singer, Alvys Mum
 
Regie:  Woody Allen  
Buch:  Woody Allen  
  Marshall Brickman  
Kamera:  Gordon Willis  
Produzent:  Charles H. Joffe  
  Jack Rollins  

35 Filme in 66 Stunden

Eine Gruppe von Mitgliedern der US-Onlinevideothek Netflix hat einen neuen Guinness-Rekord im Dauer-Videogucken aufgestellt: 35 Filme in 66 Stunden und 30 Minuten.

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Von den ursprünglich 20 angetretenen Kandidaten hielten elf Filmbegeisterte bis zur Einstellung des Rekordes durch.

Begonnen wurde am vergangenen Freitag um 10 Uhr morgens mit "Stirb langsam". Die Videosession wurde am Montag morgen mit "Stirb langsam: Jetzt erst recht" beendet. Dazwischen sahen sich die Rekordbrecher jedoch auch Klassiker wie "Der Zauber von Oz" oder "Der Stadtneurotiker" an.

Die Regeln sahen vor, dass die Kandidaten ihren Blick nicht vom Bildschirm abwenden durften. Jedoch wurde ihnen nach jedem Film eine fünfminütige Pause, nach drei Filme 15 Minuten flimmerfreie Zeit zugestanden. Netflix sponsorte die Aktion mit Kissen, Popcorn, Kaffee und Pantoffeln.

 

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