Blu-ray Disc Leihvideo

Der Teufel trägt Prada

Verfilmung des Bestsellers von Lauren Weisberger über ein Landei, das sich einen Job als Assistentin einer tyrannischen Moderedakteurin angelt.


Der Teufel trägt Prada

Leihvideo

Erhältlich seit:
05.09.2008

Originaltitel: The Devil Wears Prada

Komödie/ Drama

USA 2006
Laufzeit: 109 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Meryl Streep
Anne Hathaway
Stanley Tucci

Regie: David Frankel
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(4 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Sein oder Design heißt es für Anne Hathaway, die mit High Heels durch die hippe New Yorker Modewelt stöckelt und rund um die Uhr für Meryl Streep das Unmögliche möglich machen muss.

Andrea hat den absoluten Traumjob bei Runway gekriegt (Foto: Fox) Großansicht

Andrea hat den absoluten Traumjob bei Runway gekriegt (Foto: Fox)

Geschafft! Andrea Sachs (Anne Hathaway) ist happy. Sie hat gerade die Uni und die Provinz hinter sich, lebt mit ihrem Freund in New York und braucht eigentlich nur noch einen tollen Job. Selbstbewusst bewirbt sie sich als zweite Assistentin der Mode-Ikone Miranda Priestly (Meryl Streep), Chefredakteurin des ultimativen Fashionmagazins "Runway", die mit einem Augenbrauenheben bestimmt, was "in" oder "out" ist.

Wider Erwarten gibt der Teufel in Prada dem Provinzhuhn die Stelle, "für die Millionen Mädchen töten würden". Ein Traumjob, der daraus besteht, rund um die Uhr erreichbar zu sein, Smalltalk aus dem Effeff zu beherrschen und die unmöglichsten Wünsche umgehend zu erfüllen - wie innerhalb von drei Stunden das neue, noch unveröffentlichte Harry-Potter-Manuskript für Mirandas Zwillinge zu besorgen.

Miranda entscheidet über die Modewelt (Foto: Fox) Großansicht

Miranda entscheidet über die Modewelt (Foto: Fox)

New York Lifestyle

Bald hängt die Newcomerin auch in der Freizeit nur noch am Handy, flitzt durch Big Apple und vernachlässigt Freunde und Lover. Der herrlich schwule (was sonst) Modedirektor (Stanley Tucci) steckt Andy in Designerklamotten und lässt sie auf High Heels durch eine Modewelt stöckeln, in der Größe 36/38 schon als fettverdächtig gilt.

Als sie Miranda auf die Modemesse nach Paris begleiten darf, wo auch ihr smarter Yuppie-Verehrer auftaucht, scheinen alle Träume wahr zu werden. Doch in diesem Mekka der Oberflächlichkeit und Intrigen überkommen Andy plötzlich Zweifel, ob ein verführerischer Hüftschwung und ein cooles Outfit wirklich alles bedeuten im Leben ...

Andrea muss sich unbedingt angemessener kleiden (Foto: Fox) Großansicht

Andrea muss sich unbedingt angemessener kleiden (Foto: Fox)

Insider-Informationen

Nach dem gleichnamigen Enthüllungsroman von Lauren Weisberger, die ihre Erfahrungen bei der amerikanischen "Vogue" verarbeitet, erzählt "Sex And The City"-Regisseur David Frankel augenzwinkernd vom Fegefeuer der Eitelkeiten, in dem sich die Reichen und Schönen die Flügel verbrennen.

Die zweifache Oscar-Gewinnerin Meryl Streep als schikanöse Chefin ist göttlich in ihrer Boshaftigkeit und Anne Hathaway ("Brokeback Mountain") gilt mit ihrem naiven Charme und den großen Augen schon als neue Audrey Hepburn.

Der Teufel trägt Prada

Meryl Streep stiehlt mit einer perfekten Performance als silbermähnige Cruella de Ville der Modewelt die Show in der Filmadaption des gleichnamigen Chick-Lit-Hits von Lauren Weisberger.

Die Autorin verarbeitete in dem Schlüsselroman ihre stressigen Erfahrungen als Assistentin von Anna Wintour, die als "kompliziert" bekannte Chefin der amerikanischen Vogue. Während deren Alter Ego im Buch keinerlei positive Eigenschaften vorweist, verleiht Skripterin Aline Brosh McKenna ("Laws of Attraction") sowohl der Titel-Teufelin als auch der unter ihr leidenden Protagonistin mehr menschliche und sympathische Attribute. Zudem wurde für die Filmversion eine stärker ausgeprägte Moralfabel-Struktur verwendet, die sich im typischen "Aufstieg, Versuchung, Läuterung, Lebenslektion"-Schema entfaltet. Espritvoll in Szene gesetzt wurde die kurzweilige Dramedy, in der Schein ebenso wichtig ist wie Sein, vom "Sex And The City" -TV-Regisseur David Frankel. Seine ausgiebige Erfahrung im Bereich weiblicher Großstadtkomödie kommt ihm auch auf dem Leinwand-Laufsteg zu Gute, so dass selbst die mehrfachen Kostümmontagen im Modemilieu nicht störend wirken.

Die frisch von der Uni nach New York kommende Andy (Anne Hathaway nach "Brokeback Mountain" wieder in einem mehr prinzessinhaften Part) ist frisch, natürlich und in Sachen Mode ein völlig unbeschriebenes Blatt. Umso erstaunlicher ist daher ihre Einstellung als zweite persönliche Assistentin von Miranda Priestly, der Chefredakteurin des elitären Modemagazins Runway. Schneller als Naomi Campbell ihre Beherrschung verliert, muss Andy jedoch feststellen, dass sie sich mit dem Job, "für den Millionen von Mädchen töten würden", die unerträglichste Chefin überhaupt eingehandelt hat. Nicht nur ist die stets absolut makellos gekleidete und gestylte Miranda in ihrer Umgangsart grundsätzlich kurz angebunden ("Das ist alles.") und eisig herablassend, sondern erwartet bedingungslos das sofortige Erledigen selbst unmöglichster Aufgaben (ein Manuskript des unveröffentlichten Harry-Potter-Romans!). Während die meisten ihrer ängstlich vor Miranda kauernden Kollegen im Büro giftig Andys baldige Entlassung erwarten, ist lediglich der Modedirektor Nigel (gewohnt klasse: Stanley Tucci) nett zu ihr und verpasst ihr ein glamouröses Makeover. So wird aus dem unscheinbaren Bücherwurm durch Makeup, neue Frisur und schicke Designerklamotten ein hochattraktiver Szeneschwan. Mirandas erste Assistentin Emily (Emily Blunt) versetzt dies in eifersüchtige Panik, da ihr die intelligente und effiziente Andy nun den Rang als neue Obersklavin der Chefin abläuft. Somit wählt Miranda auch Andy aus, sie zur Modewoche (u.a. haben Valentino und seine Kollektion einen Auftritt) nach Paris zu begleiten, wo Andys Leben an einem Knotenpunkt ankommt. Ihr Sozial- und Liebesleben ist aufgrund ihres Rund-um-die-Uhr-Jobs stark angeknackst, gleichzeitig erkennt sie Risse in Mirandas unnahbarer Fassade. Soll die ehemals Modeuninteressierte, die bereits optisch mit Haut und Haaren ins Feindlager übergelaufen ist, nun dem "Teufel" auch noch ihre Seele überlassen?

Dieses amüsante Fegefeuer der Eitelkeiten mit dunklen Untertönen wird von Streep als Grande Dame des Modezirkus gekonnt geschürt, ohne dass sie die Figur zur Karikatur macht. Als sympathischer Gegenpart erweist sich Hathaway, die rehäugigen Charme der Unschuldsmarke Audrey Hepburn versprüht. Kostüme und Produktionsdesign sind erwartungsgemäß erste Güteklasse, und auch der poppige Soundtrack ist maßgeschneidert für diesen teuflisch vergnügsamen Blick hinter die Kulissen der High Fashion. Eindeutig ein trendvoller Spaß, den nur wenige Frauen missen werden wollen. ara.

Darsteller:  Meryl Streep   als Miranda Priestly
  Anne Hathaway   als Andrea Sachs
  Stanley Tucci   als Nigel
  Emily Blunt   als Emily
  Simon Baker   als Christian Thompson
  Adrian Grenier   als Nate
  Tracie Thoms   als Lilly
 
Regie:  David Frankel  
Buch:  Aline Brosh McKenna  
Musik:  Theodore Shapiro  
Kamera:  Florian Ballhaus  
Produzent:  Wendy Finerman  

Matt Damon: Fast Sexszene mit Schwester

Als die Filmbosse Sarah Bradford eröffneten, dass sie für ihre neue Rolle mit ihrem Stiefbruder Matt Damon in den Kissen wühlen würde, machte sie sofort einen Rückzieher.

Das wäre beinah peinlich geworden für Matt Damon (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Das wäre beinah peinlich geworden für Matt Damon (Foto: Kurt Krieger)

Kein Wunder, denn Sex zwischen Geschwistern, das hätte natürlich einen Riesenskandal gegeben. Zwar sind Sarah Bradford und Matt Damon nicht blutsverwandt, doch die beiden wuchsen zusammen auf, nachdem Matts Vater Sarahs Mutter heiratete.

Interessanterweise hatten die Macher der Fantasy-Romanze "The Adjustment Bureau" Sarah zunächst nicht gesagt, was die Rolle, für die sie zum Vorsprechen kam, bedeutet hätte. Erst als sie der 22-Jährigen den Zuschlag geben wollten, fragten sie: "Ihnen ist schon klar, dass sie Matts Geliebte spielen würden und eine Affäre mit ihrem Bruder hätten?"

Sarah Bradford war natürlich geschockt: "Mir klappte echt die Kinnlade runter", berichtet die Stiefschwester von Matt Damon. "Später haben wir uns dann einfach geeinigt, dass ich stattdessen eine andere, kleinere Rolle spielen würde: eine Freundin von Matts Filmgeliebter."

Fataler Wunsch: Ohne Hilfe von Matt Damon zur Hollywood-Karriere

Zu dem Missverständnis kam es auch deshalb, weil Sarah für ihre Karriere als Schauspielerin ganz bewusst auf die Hilfe ihres erfolgreichen Bruders Matt Damon verzichtet. Daher hatten die Jungschauspielerin und der Star der "Bourne"-Filme nie miteinander über ihre jeweiligen Filmprojekte gesprochen.

"The Adjustment Bureau" handelt von einem Politiker (Matt Damon) und einer Ballett-Tänzerin, deren Liebe von einer mysteriösen Instanz - dem titelgebenden "Adjustment Bureau" - verhindert wird. Die Rolle der Ballerina hat nun Emily Blunt aus "Der Teufel trägt Prada" übernommen.

 

Der Teufel trägt Prada in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch Runter
 

Star

Meryl Streep

Sie hatte als Tania Blixen die bekannteste Farm in Afrika und spielte wie ihre norwegische Kollegin Liv Ullmann die differenziertesten...

 

Star

Anne Hathaway

Amerikanische Schauspielerin. Eine der schönsten Brünetten des amerikanischen Kinos, hat Anne Hathaway seit ihrem zauberhaften Debüt in "...