DVD Leihvideo

Der tierisch verrückte Bauernhof

Der erste CGI-Film mit der Attitüde von "Beavis und Butt-Head": Eine Gruppe harmloser Kühe entdeckt, dass der Rock'n'Roll-Lebensstil die Milch nicht sauer macht.


Der tierisch verrückte Bauernhof

Leihvideo

Erhältlich seit:
08.02.2007

Originaltitel: The Barnyard

Trickfilm/ Komödie

USA 2006
Laufzeit: 86 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Steve Oedekerk
Paramount Home Entertainment

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Nach den Rennboliden aus "Cars" kommen nun computeranimierte Kühe zu ihrem Recht - in einer augenzwinkernden Komödie über das Erwachsenwerden.

Otis und seine Freunde genießen das Leben auf der Farm in vollen Zügen (Foto: UIP) Großansicht

Otis und seine Freunde genießen das Leben auf der Farm in vollen Zügen (Foto: UIP)

"Findet Nemo" und zahllose andere Filme haben's vorgemacht: Geschichten vom Erwachsenwerden, von Freundschaft und Loyalität lassen sich hervorragend und vor allem kindgerecht über Tiere erzählen, die man mit menschlichen Eigenschaften ausstattet.

Und, mal ehrlich, eigentlich haben wir Zweibeiner es ja immer schon geahnt: Hinter unserem Rücken führen unsere ach so braven Haus- und Nutztiere ein Eigenleben und lassen gewaltig die Sau raus, sobald Frauchen oder Herrchen mal für fünf Minuten die Augen woanders haben.

Einen weiteren Beweis dieser Tatsache erbringt der CGI-Spaß "Der tierisch verrückte Bauernhof", in dem die Kühe auf den Tischen tanzen, wenn der Bauer aus dem Haus ist. Unter der Obhut des weisen Rindes Ben kümmert sich das Vieh tagsüber ums Geschäft und feiert allnächtlich gewaltige Feierabendsausen.

Der Bauer hat von nichts eine Ahnung (Foto: UIP) Großansicht

Der Bauer hat von nichts eine Ahnung (Foto: UIP)

Vorsicht: Kojoten

Die einzige Gefahr droht von den heimtückischen Kojoten der umliegenden Wildnis, die es aber zunächst nicht wagen, Bens bestens organisierte Truppe anzugreifen. Das ändert sich, als Bens Sohn Otis, ein ziemlicher Hallodri, dessen Aufgaben übernehmen muss. Und zu allem Überfluss beginnt auch noch der Hofbesitzer zu ahnen, was sich wirklich so alles auf seiner Farm abspielt ...

Ohne dabei so politisch zu werden wie die berühmte Orwellsche "Farm der Tiere", geht's bei dieser Leinwand-Viecherei deutlich respektloser zu als bei den Tränendrüsendrückern aus dem Hause Disney. Kein Wunder, interessieren sich die Filmemacher doch für die schwierige Phase zwischen Kalb und Rind, in der man den Rock 'n' Roll in den Hufen spürt und gleichzeitig lernen muss, Verantwortung zu übernehmen.

Ein schöner Rücken kann auch entzücken, ein schöner Po ebenso... (Foto: UIP) Großansicht

Ein schöner Rücken kann auch entzücken, ein schöner Po ebenso... (Foto: UIP)

Dreidimensionale Kühe

Comedy-Veteran Steve Oedekerk ("Ace Ventura - Jetzt wird's wild") hat in den heimischen Omation Studios mit über 200 Mitarbeitern knapp vier Jahre lang an der perfekten 3D-Animation gefeilt. Diesen Herbst werden die Kühe losgelassen, um Teenagern und allen, die sich noch an diese Zeit erinnern können, das Zwerchfell zu strapazieren.

Der tierisch verrückte Bauernhof

Aufgedrehtes Animationsabenteuer um sprechende Tiere auf einem Bauernhof, das mit bizarrem Humor Elemente von "Der König der Löwen" und "Babe" verwurstet.

Steve Oedekerk (Drehbuch zu "Bruce Allmächtig") serviert unkonventionelle Familienunterhaltung, die sowohl schräg-schrille als auch dezent sentimentale Töne anschlägt. Unge- wöhnlich muten auch künstlerische Entscheidungen hinsichtlich der CGI-Animation an. So sind manche Figuren, wie der Protagonist Otis, ein junger Stier, rudimentär simpel gestaltet, während ein feindlicher Kojote wesentlich detaillierter ausfällt, und die Landschaftshintergründe durch ihre Sorgfalt und Farbbrillanz glänzen. Kopfschütteln wird auch der Umstand erzeugen, dass sowohl die weiblichen als auch die männlichen Rinder mit wohlersichtlichen Eutern ausgestattet sind. Dabei ist ein Gag wie dieser in einem Zeitalter, wo viele Kinder schon gar keine Ahnung mehr haben, dass Milch von einer Kuh kommt, durchaus clever. Eingestiegen wird mit dem Idyll auf einem Bauernhof, wo der veganische Farmer seine Tiere nicht schlachtet, aber auch keine Ahnung davon hat, dass sie sich nächtens in wilde Party-Animals verwandeln. Einer der ausgelassensten unter ihnen ist Otis, dessen Vater Ben der weise Führer und fürsorgliche Beschützer der Tiere ist. Als Ben von einem Rudel Kojoten getötet wird, soll Otis sein Nachfolger werden. Der bis dato verantwortungslo-se Jungspund ist zunächst vollkommen überfordert. Zusätzlich verwirrt ist er durch seine Ge- fühle für die schwangere Kuh Daisy, die neu auf den Hof kommt. Diese Situation machen sich die Kojoten zunutze, und das Leben von Otis' Schützlingen hängt davon ab, ob er lernt, für andere Verantwortung zu übernehmen.

Oedekerks animalische Coming-of-Age-Ode hat zwar nicht gerade den Tiefgang von Orwells "Farm der Tiere", doch verbirgt sich hinter all der lauten Action und den von manchen wahrscheinlich als grotesk empfundenen Gags ein großes Herz für Tiere. Und das hat seinen eigenen Charme. ara.

Sprecher:  Kevin James   als Otis, die Kuh
  Sam Elliott   als Ben, die Kuh
  Courteney Cox   als Daisy, die Kuh
  Danny Glover   als Miles, der Esel
  Wanda Sykes   als Bessy, die Kuh
  Andie MacDowell   als Etta, die Henne
  David Koechner   als Dag, der Kojote
  Jeffrey Garcia   als Pip, die Maus
  Cam Clarke   als Freddy, das Fretchen
  Rob Paulsen   als Peck, der Hahn
  Tino Insana   als Pig, das Schwein
  Domenick Irrera   als Duke, der Hund
  Scott Bullock   als Eddy, die Kuh
  John DiMaggio   als Bud, die Kuh
  Maurice LaMarche   als Igg, die Kuh
  Nathaniel Stroman   als Root, der Hahn
 
Regie:  Steve Oedekerk  
Buch:  Steve Oedekerk  
Musik:  John Debney  
Produzent:  Steve Oedekerk  
  Paul Marshal  
 

Der tierisch verrückte Bauernhof in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch Runter