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Kaufvideo
Erhältlich seit:
05.12.2006
Originaltitel: The Squid and the Whale
Australien 2004
Laufzeit: 77 Min.
FSK: ab 12
Jeff Daniels
Laura Linney
Jesse Eisenberg
Regie: Noah Baumbach
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Wie zwei Brüder in den Trümmern der elterlichen Ehe nach Orientierung suchen, erzählt Noah Baumbachs vierte Regiearbeit mit glänzender Gratwanderung zwischen Drama und Komödie.
Das autobiografisch gefärbte Drehbuch Baumbachs, Koautor von "Die Tiefseetaucher", war unlängst für den Oscar nominiert. Mit gutem Grund, gelingt es doch dem Skript, die Klimavergiftung in einer Ehe, die Neuordnung der Hierarchie und die Unsicherheiten des Heranwachsens gleichgewichtig souverän zu porträtieren und dabei schrullig-komische mit ernsthaften Tönen zu harmonisieren. Nicht erfasst vom Radar der Academy wurden jedoch die nuancierten Darstellungen von Jeff Daniels und Laura Linney, die mit sympathischen und unangenehmen Zügen helfen, die Desorientierung der Kids zu verstehen. Nachdem die Disharmonien bei einem giftigen Tennismatch verdichtet zu Tage treten, trennt sich Joan (Linney) von Bernard (Daniels). Der ehemals gefeierte Autor und Intellektuelle zieht aus, bildet mit seinem 16-jährigen Sohn Walt eine Einheit, während sich der jüngere Sohn mit der Mutter solidarisiert. Die Spaltung der Familie findet ihre räumliche Entsprechung, als Walt zu seinem Vater zieht. Beide Söhne reagieren auf die veränderte Situation mit Verunsicherung. Der Jüngere sucht ein Ventil für seinen Zorn, der Ältere kopiert die arrogante Überlegenheit seines Vaters und sabotiert so die Beziehung zu seiner ersten Freundin, die er stellvertretend für seine Mutter demütigt.
Baumbach beobachtet ohne Überzeichnung und lässt beide Elternteile in eine Affäre flüchten, die ihre Persönlichkeit spiegelt. Joan sucht Trost bei einem Tennislehrer und zeigt Reife, Bernard schläft mit einer Studentin und gibt das trotzige Kind, das sein Ego wiederaufrichten muss, weil ihn Frau und Erfolg verlassen haben. Linney hat als angespannte Verantwortungsträgerin die undankbarere Rolle, während Daniels zwischen frustriertem Egomanen und coolem Kindskopf die heiteren Akzente setzt. Die Positionierungskämpfe der Eltern nach dem Bruch porträtiert Baumbach souverän wie die Zerrissenheit der Kinder. Am Ende reiht sich "Der Tintenfisch und der Wal" mit Alan Parkers "Du oder beide" in die besten Trennungsfilme Hollywoods ein, gerade weil Baumbach auf Parkers Intensität eine entspanntere Antwort findet, ohne wichtige Aussagen zu verwässern. kob.
Brooklyn, 1986. Nur auf den ersten Blick wirken die Berkmans wie eine intakte Familie. Vater und Patriarch Bernard (JEFF DANIELS) war einst ein gefeierter Schriftsteller. Mittlerweile hat er aber zunehmend größere Schwierigkeiten, seine Romane veröffentlicht zu bekommen, was ihn mit seinem unerschütterlichen Ego jedoch nicht davon abhält, sich weiterhin allen anderen überlegen zu fühlen. Mutter Joan (LAURA LINNEY) hat mit ihren literarischen Versuchen indes immer mehr Erfolg, ganz zu Bernards Missfallen. Ihre Söhne, der 16-jährige Walt (JESSE EISENBERG) und der 12-jährige Frank (OWEN KLINE), bemerken von den wachsenden Spannungen nichts - und fallen aus allen Wolken, als ihnen ihre Eltern ihre Trennung bekannt geben und Bernard auszieht. Während er seine attraktive Studentin Lili (ANNA PAQUIN) als Untermieterin aufnimmt und Joan eine Affäre mit dem Tennislehrer Ivan (WILLIAM BALDWIN) beginnt, müssen die Jungen auf sich allein gestellt mit der neuen Situation fertig werden. Eine schmerzhafte, aber auch lehrreiche Angelegenheit für alle Beteiligten - mit Ausnahme des Patriarchen, der absolut unverbesserlich ist. Oder etwa doch nicht?
Quelle: Sony Pictures
| Darsteller: | Jeff Daniels | als Bernard Berkman | |
|---|---|---|---|
| Laura Linney | als Joan Berkman | ||
| Jesse Eisenberg | als Walt Berkman | ||
| Owen Kline | als Frank Berkman | ||
| Anna Paquin | als Lili | ||
| William Baldwin | als Ivan | ||
| Halley Feiffer | als Sophie Greenberg | ||
| David Benger | als Carl | ||
| Adam Rose | als Otto | ||
| Peggy Gormley | als Mrs. Greenberg | ||
| Peter Newman | als Mr. Greenberg | ||
| Regie: | Noah Baumbach | ||
| Buch: | Noah Baumbach | ||
| Musik: | Dean Wareham | ||
| Britta Phillips | |||
| Kamera: | Robert Yeoman | ||
| Produzent: | Wes Anderson | ||
| Peter Newman | |||
| Charlie Corwin | |||
| Clara Markowicz | |||
Der Tintenfisch und der Wal in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Italienisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch
Bildformat: 1:1,85/16:9
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