- Service:
- Newsletter
- RSS
- kino.de mobil
- Sitemap
- Kontakt
Kaufvideo
Erhältlich seit:
23.11.2007
Originaltitel: Drømmen
Dänemark/Großbritannien 2005
FSK: ab 6
Bent Mejding
Anders W. Berthelsen
Jens Jørn Spottag
Regie: Niels Arden Oplev
good!movies

Ein 13-Jähriger rebelliert in einem dänischen Dorf gegen die Prügel durch den autoritären Schulleiter und fordert trotz aller Widerstände Gerechtigkeit.
An Kraft und Emotionalität kann es dieser mit dem Gläsernen Bären des Kinderfilmfestes in Berlin ausgezeichnete Familienfilm mit Peter Weirs Klassiker "Der Club der toten Dichter" aufnehmen. Zwar gibt es keinen charismatischen Lehrer wie Robin Williams, aber der Kampf gegen rigide Regeln und Normen wird mit ebenso großer Courage ausgetragen.
Als dem 13-jährigen Frits nach einem Dummenjungenstreich in der neuen Schule vom Rektor fast das Ohr abgerissen wird, verlangen die Eltern eine juristische Untersuchung. Nach dem Gesetz ist die körperliche Züchtigung nicht mehr erlaubt. Das schert den Schläger wenig, denn im konservativen Kollegium traut sich niemand, Position gegen ihn zu beziehen, der Vorfall soll unter den Teppich gekehrt werden. Aber Frits lässt sich nicht entmutigen und streitet mit Unterstützung der Familie und des neuen und unkonventionellen Lehrers für seine Rechte, auch wenn die Gegenseite durch Lug, Trug und Kumpanei alle Register zieht. Der Titel rekurriert auf Martin Luther Kings legendären Satz "I have a Dream", dem der junge Außenseiter immer wieder mit Begeisterung lauscht, auch wenn man im ländlichen Gebiet Dänemarks 1969 noch weit entfernt ist von freiheitlichen Flausen, an der Schule herrschen Unterdrückung und Obrigkeitsgewalt, Beatles-Schopf, Rock 'n' Roll und sonstige "Negermusik" sind verpönt, Prügelattacken bei den Schülern gefürchtet. Doch der Junge verfolgt hartnäckig seinen Traum von der Verwirklichung eigenen Identität und lehnt sich gegen die Erwachsenenwelt auf.
Eindrucksvoll zeichnet Niels Arden Oplev das Porträt einer repressiven Gesellschaft mit ihren Auswüchsen und die schmerzlichen Erfahrungen der Kindheit, aber auch die kleinen Refugien und zärtlichen Momente. Bei diesem Plädoyer für Selbstbestimmung fehlt es trotz des schweren Themas nicht an funkelnder Leichtigkeit und herzergreifender Unterhaltung. Ein formidables Schauspielensemble, allen voran der jugendliche Hauptdarsteller in seiner Unschuld, Verletzbarkeit und Aufbegehren, runden das nicht nur für Heranwachsende, sondern auch für Erwachsene bewegende Kinoerlebnis ab. Einer der anrührendsten Familienfilme seit Langem. mk.
| Darsteller: | Bent Mejding | als Schulleiter Lindum Svendsen | |
|---|---|---|---|
| Anders W. Berthelsen | als Freddie Svalve | ||
| Jens Jørn Spottag | als Peder | ||
| Anne-Grethe Bjarup Riis | als Stine | ||
| Peter Hesse Overgaard | als Internatsleiter | ||
| Sarah Juel Werner | als Iben | ||
| Janus Dissing Rathke | als Frits Johansen | ||
| Gyrd Løfqvist | als Großvater | ||
| Elin Reimer | als Großmutter | ||
| Steen Stig Lommer | als Lehrer Olsen | ||
| Kurt Ravn | als Arzt | ||
| Daniel Ørum | als Troels | ||
| Lasse Borg | als Søren | ||
| Joy-Maria Frederiksen | als Ibens Mutter | ||
| Regie: | Niels Arden Oplev | ||
| Buch: | Niels Arden Oplev | ||
| Steen Bille | |||
| Musik: | Jacob Groth | ||
| Kamera: | Lars Vestergaard | ||
| Produzent: | Sisse Graum Jørgensen | ||
Der Traum in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Dänisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Bildformat: 16:9
Registrieren




