- Service:
- Newsletter
- RSS
- kino.de mobil
- Sitemap
- Kontakt
Kaufvideo
Erhältlich seit:
06.05.2009
Originaltitel: The Incredible Hulk
USA 2008
Laufzeit: 108 Min.
FSK: ab 16
Edward Norton
Liv Tyler
Tim Roth
Regie: Louis Leterrier
Concorde Home Entertainment

Im Rahmen ihrer Offensive 2008 schrauben die von der Einflussnahme von Studios nunmehr weitgehend befreiten Marvel Comics auch die Saga vom grünen Wüterich auf Null zurück und verfolgen als Ziel nicht nur die kommerzielle Rettung eines lukrativen Franchise, sondern verstehen den rundum erneuerten Hulk auch als elementaren Baustein einer inhaltlichen Neuausrichtung, die schon in Bälde Früchte tragen soll.
"Iron Man" hat den Anfang gemacht, mit einem strahlend schönen, prächtigen Film, der geschickt wie keine Comicverfilmung zuvor die Balance hielt zwischen augenzwinkernder One-Man-Show (mit Betonung auf "Show") und aufrichtigem Versuch, der Herkunft und Komplexität des Stoffs gerecht zu werden. Auf Ang Lees (über)ambitionierter Interpretation der Saga vom Superhelden im Krieg mit sich selbst als griechische Tragödie im Stil eines klassischen Universal-Monstermovies, die von Fans als zuviel Freud und zu wenig Freude empfunden wurde und entsprechend am Boxoffice abgestraft wurde, präsentiert sich nur fünf Jahre später das 08er-Modell als aufgepumpte Steroid-Action-Variante. Jetzt macht der Grüne seinem Wahlspruch "Hulk Smash!" unter der versierten Regie von "Transporter"-Macher Louis Leterrier alle Ehre: Anders als bei Lee, der mehr an einer raffinierten visuellen Übersetzung von Comic auf Film und der Psyche der Figuren interessiert war, während die Action wie pflichtbewusstes Beiwerk wirkte, blüht Leterrier dann auf, wenn er Vollgas geben darf. Nicht, dass das immer seine Absicht gewesen wäre: Speziell zu Beginn sieht man dem Film seine mit harten Bandagen zwischen dem Studio Universal und dem Kreativteam Leterrier und Hauptdarsteller Edward Norton, der auch am in erster Linie von Zak Penn geschriebenen Drehbuch mitarbeitete, ausgefochtenen Scharmützel um Ton, Rhythmus und inhaltliche Ausrichtung an. Da läuft der Film auffallend unrund, zunächst sorgfältig eingeführte Nebenfiguren verschwinden ohne plausible Gründe im Nichts, Motivationen sind mehr behauptet als ausgearbeitet: Regisseur und Star hatten offensichtlich ein Epos im Sinn, Universal wollte knackiges Spektakel. Nicht selten wirkt Norton wie ein Gast im eigenen Vehikel, der dazu verdammt ist, Stichwortgeber für das große Krawumm zu sein. So muss man sich erst einmal hereinkämpfen in einen Film, der ebenso Mutant ist wie sein Held und sich in der vorliegenden Variante darauf beschränkt, Figuren mit derart breiten Pinselstrichen zu zeichnen, als hätte man dem Hulk selbst einen Eimer grüne Farbe in die Hand gedrückt. Dass man "Der unglaubliche Hulk" dennoch sogar bereitwillig verzeiht, dass das Monstrum die Frisur von Jogi Löw trägt, unterstreicht Leterriers Fertigkeiten als Actionregisseur, die er im Verlauf der 112-minütigen Handlung mehrfach aufblitzen und schließlich von der Leine lässt, in einem denkwürdigen und sehr langen Showdown zwischen Hulk und der entfesselten Kampfmaschine Abominable, der in seiner grimmigen Körperlichkeit auch bei den "Transformers" nicht fehl am Platze gewesen wäre.
Davor gefällt bereits der muskulöse und doch elegante Stil, wie der deutlich enger als Ang Lees "Hulk" kadrierte und in dunkleren Farben gemalte Film die Kamera durch die Favelas von Rio schweifen lässt, wo sich der von der US-Armee geflohene Bruce Banner versteckt hält, um mit Hilfe eines zunächst anonymen Wissenschaftlers in den USA nach einem Heilmittel für seine Erkrankung zu suchen. Weil aber General Ross (William Hurt übernimmt von Sam Elliott) genau sie nutzen will, um die Schlagkraft des Militärs zu verstärken, wird Banner aus seinem Versteck gelockt. Während er in die USA zurückkehrt und sich seiner Liebe Betty (Liv Tyler statt Jennifer Connelly), Tochter von General Ross, zu erkennen gibt, um der fortgesetzten Variante von der Schönen und dem Biest Vorschub zu leisten, hat Ross bereits den kampfgeilen Blonsky (Tim Roth mit dem Charme eines Pitbulls) rekrutiert: Er wird mit Banners Virus infiziert und wird zu Abominable, der schnell nicht mehr zu kontrollieren ist und das Duell mit dem Hulk sucht. "Der unglaubliche Hulk" ist ein grimmiger Film, der nur wenig Humor bietet. Am schönsten ist das beim Hochfahren eines Computers gestartete Norton-Anti-Virus-Programm. Dafür führt er wichtige Figuren der Hulk-Saga ein. Und er hat die entscheidende letzte Szene, die Programm ist für das, was Marvel zukünftig in seinen Kinounternehmungen vorhat: das Erschaffen eines Universums, das sich aus sämtlichen Filmen speist. Also sieht man hier Robert Downey Jr. alias Tony Stark, der auf einen sichtlich deprimierten General Ross zutritt und ihn für ein Team - sprich: "Die Rächer" - zu gewinnen versucht. Allein das rechtfertigt die Existenz dieses wüsten Action-Tornados - kein guter Film, aber ein klasse "Hulk". ts.
Fünf Jahre sind vergangen, seit der Wissenschaftler Dr. Bruce Banner (Edward Norton) bei einem medizinischen Experiment des skrupellosen Generals Thaddeus "Thunderbolt" Ross (William Hurt) verstrahlt wurde. Die Behandlung hat eine schreckliche Veränderung bei Banner bewirkt: Jedes Mal, wenn er in Wut gerät, verwandelt er sich in den Hulk, ein riesiges grünes Monster mit unbändiger Kraft. In seinem Versteck in Brasilien forscht Banner nach einem Gegenmittel - doch als die Heilung endlich zum Greifen nah scheint, tritt ein neuer Gegenspieler auf den Plan: In Absprache mit General Ross hat sich der Elitesoldat Emil Blonsky einem ähnlichen Experiment unterworfen wie Banner - und ist zu der unbezähmbaren Bestie Abomination mutiert. Um das Monster aufzuhalten, muss Bruce Banner lernen, das Monster in seinem Inneren zu akzeptieren und die Macht des Hulk für das Gute einzusetzen. Im von Abomination verwüsteten Manhattan kommt es schließlich zur alles entscheidenden Schlacht der Giganten ...
Mit dem "Unglaublichen Hulk" alias Dr. Bruce Banner schufen Autor Stan Lee und Zeichner Jack Kirby 1962 eine der Ikonen des Superhelden-Genres. Die Faszinationskraft dieser modernen Fassung des "Jekyll und Hyde"-Themas ist bis heute ungebrochen und inspirierte zahlreiche Umsetzungen wie die gleichnamige, äußerst erfolgreiche Fernsehserie (1977 - 1982) mit Bill Bixby und Lou Ferigno oder den von Oscar[r]-Preisträger Ang Lee inszenierten ersten Hulk-Kinofilm aus dem Jahr 2003.
Für das Skript zu DER UNGLAUBLICHE HULK zeichnet Drehbuchautor Zak Penn verantwortlich, der zuvor schon mit "X-Men 2" und "X-Men: Der letzte Widerstand" sein untrügliches Gespür für actionreiche Comic-Umsetzungen bewiesen hatte. Auch Regisseur Louis Leterrier konnte seine Talente in der bildgewaltigen Comic-Umsetzung voll ausspielen, schließlich waren bereits seine früheren Werke wie "Transporter - The Mission" und "Unleashed - Entfesselt" geprägt von unglaublich rasanten und virtuos choreographierten Kampfszenen. Die meisterhafte CGI-Umsetzung des gigantischen Hulk und der übrigen Computertricks übernahm ein erfahrenes Team um Kurt Williams, der zuletzt u.a. die Welt der "Fantastic Four" (2005) zum Leben erweckte und die Visual-Effects-Aufnahmen zu "X-Men - Der letzte Widerstand" leitete.
Auch in der Presse kam das furiose Comic-Spektakel DER UNGLAUBLICHE HULK sehr gut an: "Norton verleiht seiner misshandelten Jekyll-und-Hyde-Figur große Tiefe und Tim Roth wirkt vor seiner Mutation beängstigender als hinterher. Ein großer Spaß!", lobte TV Movie, und TV 14 brachte es so auf den Punkt: "Neben großen Gefühlen und Nervenkitzel pur sorgen die Trickspezialisten von 'Spider-Man' für unerbittliche Kampf-Duelle der rivalisierenden Giganten. Ein Dauer-Erdbeben im Kinosaal, ein Fest für 'alte' Comic-Fans - und für alle neuen
Quelle: Concorde
| Darsteller: | Edward Norton | als Bruce Banner/ Hulk | |
|---|---|---|---|
| Liv Tyler | als Betty Ross | ||
| Tim Roth | als Emil Blonsky/ Abomination | ||
| William Hurt | als Gen. Thaddeus 'Thunderbolt' Ross | ||
| Tim Blake Nelson | als Samuel Sterns | ||
| Christina Cabot | als Major Kathleen 'Kat' Sparr | ||
| Robert Downey Jr. | als Tony Stark | ||
| Ty Burrell | als Leonard | ||
| Regie: | Louis Leterrier | ||
| Buch: | Zak Penn | ||
| Musik: | Craig Armstrong | ||
| Kamera: | Peter Menzies jr. | ||
| Produzent: | Avi Arad | ||
| Gale Anne Hurd | |||
| Kevin Feige | |||
Der unglaubliche Hulk (Uncut US-Kino-Version, Special Edition, 2 DVDs) in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts, Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
Untertitel: Deutsch, Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: 120 Minuten Bonus
Star
Edward Norton
Der blonde Schauspieler mit dem Habitus eines Yuppies, der Maske eines Biedermannes, hinter dem sich gefährliche Charaktere verbergen können...
Registrieren






