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Der Vorleser

Prominent besetzte Verfilmung des internationalen Erfolgsromans von Bernhard Schlink.


Der Vorleser

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Erhältlich seit:
05.08.2009

Originaltitel: The Reader

Drama

USA/Deutschland 2008
Laufzeit: 119 Min.
FSK: ab 12

Kate Winslet
David Kross
Ralph Fiennes

Regie: Stephen Daldry
Senator Home Entertainment

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Aus einer literarischen Sensation wird ein bewegendes, oscarreifes Kinoereignis.

Vor dem Hintergrund einer grauenhaften Schuld entfaltet sich eine unschuldige Liebe (Foto: Senator) Großansicht

Vor dem Hintergrund einer grauenhaften Schuld entfaltet sich eine unschuldige Liebe (Foto: Senator)

Als Michael (David Kross/Ralph Fiennes) die wesentlich ältere Hanna (Kate Winslet) kennen lernt, ist das eine schicksalhafte Begegnung. Die Schaffnerin kümmert sich um den Jungen, als ihm plötzlich in der Straßenbahn übel wird. Er besucht sie, und schnell sind beide in eine leidenschaftliche Affäre verstrickt, die einem seltsamen Ritual folgt: Vor der Liebe muss Michael der rätselhaften, begehrenswerten Schönen vorlesen.

Dann ist Hanna eines Tages spurlos verschwunden, und erst Jahre später begegnet Michael seiner großen Leidenschaft wieder: Auf der Anklagebank, wo sie sich für ihre eine grausame Vergangenheit verantworten muss ...

Michael studiert bei Professor Rohl Jura (Foto: Senator) Großansicht

Michael studiert bei Professor Rohl Jura (Foto: Senator)

Ein perfektes Team

Bernhard Schlinks Weltbestseller "Der Vorleser", in 40 Sprachen übersetzt, hätte kein besseres Team für seine Kinoverfilmung finden können als Regisseur Stephen Daldry, Oscar-nominiert für die Literaturverfilmung "The Hours", und den renommierten britischen Dramatiker David Hare als Autor.

Ihnen gelingt es, die Leidenschaft des jungen Protagonisten und die Zerrissenheit des Erwachsenen emotional greifbar zu machen, eine unmögliche Liebe zu zeigen, die so intensiv ist, dass sie das Leben zweier Menschen für alle Zeit miteinander verbindet.

Das Vorlesen wird für Hanna und Michael zum Ritual (Foto: Senator) Großansicht

Das Vorlesen wird für Hanna und Michael zum Ritual (Foto: Senator)

Schuld und Vergebung

"Der Vorleser" ist aber auch ein Stoff, der sich mit der immer aktuellen Verarbeitung von Schuld und Vergebung beschäftigt und nicht zuletzt zur deutschen Vergangenheitsbewältigung beiträgt - als erzählerische Glanzleistung ebenso wie als aufwühlender Diskussionsstoff.

David Kross ("Krabat") überzeugt - neben einer Riege deutscher Stars - in seinem Hollywood-Debüt auf ganzer Linie. Doch speziell Kate Winslet hat mit ihrer Rolle als Hanna ihr schauspielerisches Meisterstück abgeliefert. Lohn waren zahlreiche Filmpreise - darunter der Oscar als Beste Hauptdarstellerin sowie ein Golden Globe. Kein Wunder, dass die filmische Glanzleistung allein in Deutschland 2.2 Millionen Zuschauer ins Kino lockte - und begeistert wieder entließ.

Der Vorleser

Stephen Daldrys bewegende Literaturverfilmung ist für fünf Oscars nominiert, darunter für den Besten Film, und gibt nicht nur Kate Winslet eine großartige darstellerische Plattform, sondern auch dem jungen Shooting-Star David Kross.

Ein Weltbestseller, der seit Erscheinen 1995 in 40 Sprachen übersetzt wurde: Bernhard Schlinks Roman über die unmögliche und intensive Liebe zweier Menschen, die in Alter und Herkunft nicht unterschiedlicher sein können, ist das erste deutsche Buch auf dem Spitzenplatz der "New York Times"-Bestsellerliste. Die Geschichte erzählt von der so genannten "zweiten Generation", den "Spätgeborenen". Der 15jährigen Michael aus bildungsbürgerlichem Haus verliebt sich 1956 in die wesentlich ältere Straßenbahnschaffnerin Hanna, diese ersten sexuellen und emotionalen Erfahrungen prägen ihn für den Rest seines Lebens. Die sinnliche Mittdreißigerin nennt ihn "Junge" und lässt sich vor dem Sex vorlesen, egal ob Homers "Odyssee" oder D.H. Lawrences "Lady Chatterleys Liebhaber". Wie ein Schwamm saugt sie alles begierig auf, kommentiert naiv Handlung und Figuren. Nach einem kurzen Sommer voller Glück verschwindet sie von einem Tag auf den anderen. Daldry ("The Hours") inszeniert das Drama in Flashbacks des erwachsenen Michael (Ralph Fiennes als verschlossener Anwalt mit melancholischer Aura), der versucht, seine Beziehungen zu ordnen und über die Ereignisse seiner Jugend in der Nachkriegsprovinz reflektiert, den sündigen Genuss verbotener Freiheit und Abnabelung vom strengen Elternhaus. Jahre nach dem Verschwinden Hannas trifft er sie als Jurastudent im Gerichtssaal wieder, sie ist mit weiteren fünf ehemaligen Wärterinnen des KZs Auschwitz angeklagt, nicht eingegriffen zu haben als 300 jüdische Häftlinge in einer verschlossenen Kirche qualvoll verbrannten. Sie ist eine von denen, die nur ihre "Pflicht" taten. In einer Szene fragt Hanna den Richter, was er denn an ihrer Stelle getan hätte, eine Frage, die noch heute einer wahren Antwort harrt. Während der Verhandlung entdeckt Michael ihr Geheimnis, sie ist Analphabetin und schämt sich dafür so sehr, dass sie lieber als Hauptschuldige eine lebenslange Gefängnisstrafe auf sich nimmt, statt diese Schwäche zu offenbaren. Und Michael, der ihr helfen könnte, schweigt aus Scham über die Affäre und macht sich schuldig. Sie sind zwei Menschen, die an ihren seelischen Verwundungen leiden, sich der Verantwortung verweigern. Ihre Vergangenheit determiniert seine Zukunft.

"Der Vorleser" ist mehr als nur ein Drama über den Holocaust und den Horror des Banalen. Durch die Fokussierung auf die moralische Verfehlung des Mannes, die in keinster Weise Hannas Monströsität aufhebt oder entschuldigt, öffnet sich der Film zu einer generellen Betrachtung der menschlichen Natur, und damit der Feigheit des Einzelnen, Befehlen oder Normen bedingungslos zu gehorchen. Es gibt keine Vergebung und keine Versöhnung - für niemanden. Kate Winslet gibt in ihrer Ambivalenz der Hanna über Jahrzehnte hinweg ein Gesicht mit den Spuren von Lust und Leid, Scheu und Schmerz. Nach dem Golden Globe und der Prämierung durch die SAG, könnte auch noch ein Oscar für ihre großartige Leistung drin sein, wie auch für Daldry (Beste Regie), David Hare (Bestes adaptiertes Drehbuch) oder für die DOPs Chris Menges und Roger Deakins, die starke Bilder der Nähe in warmen Farben finden und in der Distanz des Erwachsenen auf kühlere Töne setzen, aber auch Kontraste in den verschiedenen Welten aufzeigen, da ist der Alltag von Jung-Michael und Hanna grau in grau, ihr Fahrradausflug als Paar aufs Land dagegen von pastellfarbener Luftig- und Leichtigkeit und somit schon die Vergänglichkeit andeutend. Gesprächsstoff sollte "Der Vorleser" allemal bieten. mk.

Der Vorleser

Sie ist rätselhaft und viel älter als er... und sie wird seine erste Leidenschaft. Eines Tages ist Hanna (Kate Winslet) spurlos verschwunden. Erst Jahre später trifft Michael (David Kross / Ralph Fiennes) sie wieder - als Angeklagte im Gerichtssaal. Hier erfährt er von ihrem persönlichen Schicksal und von ihrer grausamen Vergangenheit als KZ-Aufseherin. Am Ende wird er sie durch seine nie verloren gegangene Zuneigung erlösen...

Mit DER VORLESER hat der Oscar[r]-nominierte und mehrfach preisgekrönte Regisseur Stephen Daldry ("The Hours", "Billy Elliot") einen Weltbestseller verfilmt, der nach seinem Erscheinen 1995 inzwischen in 40 Sprachen übersetzt wurde und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet wurde. Es ist die Verfilmung einer unmöglichen, sonderbaren und zugleich so intensiven Liebe, dass sie das Leben von zwei Menschen für alle Zeit miteinander verbindet. In den Hauptrollen brillieren Kate Winslet und Ralph Fiennes, die Titelrolle spielt der deutsche Shootingstar David Kross ("Krabat", "Knallhart"). Ergänzt wird dieses Ensemble durch so herausragende Darsteller wie Bruno Ganz, Lena Olin, Burghart Klaußner, Hannah Herzsprung, Karoline Herfurth, Matthias Habich und vielen anderen.

Quelle: Senator

Darsteller:  Kate Winslet   als Hanna Schmitz
  David Kross   als Der junge Michael Berg
  Ralph Fiennes   als Michael Berg
  Lena Olin   als Rose Mather/ Ilana Mather
  Bruno Ganz   als Professor Rohl
  Jeanette Hain   als Brigitte
  Susanne Lothar   als Carla Berg
  Matthias Habich   als Peter Berg
  Jürgen Tarrach   als Gerhard Bade
  Hannah Herzsprung   als Julia
  Karoline Herfurth   als Marthe
  Burghart Klaußner   als Richter
  Sylvester Groth   als Staatsanwalt
  Alexandra Maria Lara   als Die junge Ilana Mather
  Vijessna Ferkic   als Sophie
 
Regie:  Stephen Daldry  
Buch:  David Hare  
Musik:  Nico Muhly  
Kamera:  Roger Deakins  
  Chris Menges  
Produzent:  Anthony Minghella  
  Sydney Pollack  
  Donna Gigliotti  
  Redmond Morris  

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Playboy-Boss Hugh Hefner hat für seine Nacktpostille ein neues Häschen auserkoren. Der Lustgreis möchte Kate Winslet hüllenlos im Männermagazin zeigen.

Hat das Zeug zum Playboy-Hasen: Oscar-Gewinnerin Kate Winslet (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Hat das Zeug zum Playboy-Hasen: Oscar-Gewinnerin Kate Winslet (Foto: Kurt Krieger)

Am Sonntag krönte Kate Winslet ihre Schauspielerkarriere mit dem Gewinn des Oscars für ihre mitreißende Leistung in "Der Vorleser". Jetzt möchte Playboy-Partylöwe Hugh Hefner die Britin als Titelgirl für sein Männermagazin gewinnen. Schon viele Schauspielkolleginnen haben sich auf diese Weise adeln lassen. Mit Nacktheit hat die 33-Jährige kein Problem. Bereits mehrfach hat sie die Hüllen in ihren Filmen fallen lassen und dabei stets eine gute Figur abgegeben.

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