- Service:
- Newsletter
- RSS
- kino.de mobil
- Sitemap
- Kontakt
- Unternehmen:
- Mediadaten
- Nutzungsbedingungen
- Impressum
Leihvideo
Erhältlich seit:
05.08.2009
Originaltitel: The Reader
USA/Deutschland 2008
Laufzeit: 119 Min.
FSK: ab 12
Kate Winslet
David Kross
Ralph Fiennes
Regie: Stephen Daldry
Senator Home Entertainment

Stephen Daldrys bewegende Literaturverfilmung ist für fünf Oscars nominiert, darunter für den Besten Film, und gibt nicht nur Kate Winslet eine großartige darstellerische Plattform, sondern auch dem jungen Shooting-Star David Kross.
Ein Weltbestseller, der seit Erscheinen 1995 in 40 Sprachen übersetzt wurde: Bernhard Schlinks Roman über die unmögliche und intensive Liebe zweier Menschen, die in Alter und Herkunft nicht unterschiedlicher sein können, ist das erste deutsche Buch auf dem Spitzenplatz der "New York Times"-Bestsellerliste. Die Geschichte erzählt von der so genannten "zweiten Generation", den "Spätgeborenen". Der 15jährigen Michael aus bildungsbürgerlichem Haus verliebt sich 1956 in die wesentlich ältere Straßenbahnschaffnerin Hanna, diese ersten sexuellen und emotionalen Erfahrungen prägen ihn für den Rest seines Lebens. Die sinnliche Mittdreißigerin nennt ihn "Junge" und lässt sich vor dem Sex vorlesen, egal ob Homers "Odyssee" oder D.H. Lawrences "Lady Chatterleys Liebhaber". Wie ein Schwamm saugt sie alles begierig auf, kommentiert naiv Handlung und Figuren. Nach einem kurzen Sommer voller Glück verschwindet sie von einem Tag auf den anderen. Daldry ("The Hours") inszeniert das Drama in Flashbacks des erwachsenen Michael (Ralph Fiennes als verschlossener Anwalt mit melancholischer Aura), der versucht, seine Beziehungen zu ordnen und über die Ereignisse seiner Jugend in der Nachkriegsprovinz reflektiert, den sündigen Genuss verbotener Freiheit und Abnabelung vom strengen Elternhaus. Jahre nach dem Verschwinden Hannas trifft er sie als Jurastudent im Gerichtssaal wieder, sie ist mit weiteren fünf ehemaligen Wärterinnen des KZs Auschwitz angeklagt, nicht eingegriffen zu haben als 300 jüdische Häftlinge in einer verschlossenen Kirche qualvoll verbrannten. Sie ist eine von denen, die nur ihre "Pflicht" taten. In einer Szene fragt Hanna den Richter, was er denn an ihrer Stelle getan hätte, eine Frage, die noch heute einer wahren Antwort harrt. Während der Verhandlung entdeckt Michael ihr Geheimnis, sie ist Analphabetin und schämt sich dafür so sehr, dass sie lieber als Hauptschuldige eine lebenslange Gefängnisstrafe auf sich nimmt, statt diese Schwäche zu offenbaren. Und Michael, der ihr helfen könnte, schweigt aus Scham über die Affäre und macht sich schuldig. Sie sind zwei Menschen, die an ihren seelischen Verwundungen leiden, sich der Verantwortung verweigern. Ihre Vergangenheit determiniert seine Zukunft.
"Der Vorleser" ist mehr als nur ein Drama über den Holocaust und den Horror des Banalen. Durch die Fokussierung auf die moralische Verfehlung des Mannes, die in keinster Weise Hannas Monströsität aufhebt oder entschuldigt, öffnet sich der Film zu einer generellen Betrachtung der menschlichen Natur, und damit der Feigheit des Einzelnen, Befehlen oder Normen bedingungslos zu gehorchen. Es gibt keine Vergebung und keine Versöhnung - für niemanden. Kate Winslet gibt in ihrer Ambivalenz der Hanna über Jahrzehnte hinweg ein Gesicht mit den Spuren von Lust und Leid, Scheu und Schmerz. Nach dem Golden Globe und der Prämierung durch die SAG, könnte auch noch ein Oscar für ihre großartige Leistung drin sein, wie auch für Daldry (Beste Regie), David Hare (Bestes adaptiertes Drehbuch) oder für die DOPs Chris Menges und Roger Deakins, die starke Bilder der Nähe in warmen Farben finden und in der Distanz des Erwachsenen auf kühlere Töne setzen, aber auch Kontraste in den verschiedenen Welten aufzeigen, da ist der Alltag von Jung-Michael und Hanna grau in grau, ihr Fahrradausflug als Paar aufs Land dagegen von pastellfarbener Luftig- und Leichtigkeit und somit schon die Vergänglichkeit andeutend. Gesprächsstoff sollte "Der Vorleser" allemal bieten. mk.
Sie ist rätselhaft und viel älter als er... und sie wird seine erste Leidenschaft. Eines Tages ist Hanna (Kate Winslet) spurlos verschwunden. Erst Jahre später trifft Michael (David Kross / Ralph Fiennes) sie wieder - als Angeklagte im Gerichtssaal. Hier erfährt er von ihrem persönlichen Schicksal und von ihrer grausamen Vergangenheit als KZ-Aufseherin. Am Ende wird er sie durch seine nie verloren gegangene Zuneigung erlösen...
Mit DER VORLESER hat der Oscar[r]-nominierte und mehrfach preisgekrönte Regisseur Stephen Daldry ("The Hours", "Billy Elliot") einen Weltbestseller verfilmt, der nach seinem Erscheinen 1995 inzwischen in 40 Sprachen übersetzt wurde und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet wurde. Es ist die Verfilmung einer unmöglichen, sonderbaren und zugleich so intensiven Liebe, dass sie das Leben von zwei Menschen für alle Zeit miteinander verbindet. In den Hauptrollen brillieren Kate Winslet und Ralph Fiennes, die Titelrolle spielt der deutsche Shootingstar David Kross ("Krabat", "Knallhart"). Ergänzt wird dieses Ensemble durch so herausragende Darsteller wie Bruno Ganz, Lena Olin, Burghart Klaußner, Hannah Herzsprung, Karoline Herfurth, Matthias Habich und vielen anderen.
Quelle: Senator
| Darsteller: | Kate Winslet | als Hanna Schmitz | |
|---|---|---|---|
| David Kross | als Der junge Michael Berg | ||
| Ralph Fiennes | als Michael Berg | ||
| Lena Olin | als Rose Mather/ Ilana Mather | ||
| Bruno Ganz | als Professor Rohl | ||
| Jeanette Hain | als Brigitte | ||
| Susanne Lothar | als Carla Berg | ||
| Matthias Habich | als Peter Berg | ||
| Jürgen Tarrach | als Gerhard Bade | ||
| Hannah Herzsprung | als Julia | ||
| Karoline Herfurth | als Marthe | ||
| Burghart Klaußner | als Richter | ||
| Sylvester Groth | als Staatsanwalt | ||
| Alexandra Maria Lara | als Die junge Ilana Mather | ||
| Vijessna Ferkic | als Sophie | ||
| Regie: | Stephen Daldry | ||
| Buch: | David Hare | ||
| Musik: | Nico Muhly | ||
| Kamera: | Roger Deakins | ||
| Chris Menges | |||
| Produzent: | Anthony Minghella | ||
| Sydney Pollack | |||
| Donna Gigliotti | |||
| Redmond Morris | |||
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Hörfilmfassung, Audiokommentar
James Cameron schwärmte von dem Leuchten in ihrem Gesicht und ihren Augen und machte sie in dem Jahrhundertfilm "Titanic" in der Rolle der...
Als Sohn eines Architekten und einer Malerin schloss Fiennes seine Ausbildung an der Royal Academy of Dramatic Arts ab, wurde Mitglied der...

