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Kaufvideo
Erhältlich seit:
07.12.2012
Originaltitel: Le prénom
Frankreich/Belgien 2012
Laufzeit: 110 Min.
FSK: ab 12
Patrick Bruel
Valérie Benguigui
Charles Berling
Regie: Alexandre de la Patellière, ...
Warner Home Video Germany

Brillante Theaterverfilmung, in der eine Runde von Salonsozialisten sich über den Tabu-Namen für ein Baby echauffiert und persönliche Lebenslügen offenlegt.
In Roman Polanskis "Der Gott des Gemetzels" gaben sich die Protagonisten kein Pardon, und am Anfang von "Der Vorname" scheint das Muster ähnlich. Der Film ist die Adaption eines erfolgreichen Theaterstücks, spielt in einer Wohnung, im Laufe eines Abends lassen zwei Paare und ein männlicher Single die Masken fallen. Aber nie geht es so hart zu wie beim Altmeister. Nach einem verbalen Schlag unter die Gürtellinie, folgt ein charmanter Rückzieher.
Bei bestem Wein und marokkanischen Delikatessen bleiben höfliche Formen auf der Strecke. Der erfolgreiche Mittvierziger Vincent sieht erstmals Vaterfreuden entgegen, seine Schwester und ihr Mann laden ihn, seine Frau und einen Jugendfreund zum Abendessen ein. Während das Quartett auf die werdende Mutter wartet, verrät der Papa in spe den Namen des Babys, ein absoluter Tabu-Name, der zum großen Streit führt und zum Aufdecken persönlicher Lebenslügen. Was die Beteiligten lange unter den Teppich kehrten, kommt jetzt vehement auf den (Ess)Tisch - unangenehme Wahrheiten, verdrängte Erinnerungen und falsche Verdächtigungen.
Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière übernehmen aus dem von ihnen geschriebenen Bühnenstück die Einheit von Ort und Zeit und bleiben der Dynamik des Originals treu, benutzen aber die Bildsprache des Kinos mit Handkamera, Totaler, Nahaufnahmen oder langen Einstellungen. Gedreht wurde gleichzeitig mit zwei Kameras. Durch die Verlagerung des Blickwinkels erlangt der Film eine neue Intimität. Das anfänglich sehr französisch wirkende Geplapper entpuppt sich bald als rasiermesserscharfe Dialogkultur, vor allem wenn die Salonsozialisten aufs Korn genommen werden. Charles Berling glänzt als Professor im schäbigen Cordlook, seine Frau als Hüterin der Familie, die immer zu beschwichtigen versucht, bis auch ihre Emotionen überkochen, und Patrick Bruel als charmanter Selfmade-Man mit überschaubarem intellektuellen Anspruch, der eine kindliche Freude an Provokation entwickelt. Stille Zeitgenossen mit Explosionspotenzial mimen Guillaume de Tonquédec, der nach langer Zurückhaltung mitreißend seine (Liebes)Geschichte erzählt und Judith El Zein, die bald das Image der eleganten Blondine abwirft. Eine weitere Rolle spielt die Wohnung, in einer großartigen Leistung der Produktionsdesignerin bestens ausgestattet bis zu den kleinsten Kleinigkeiten wie Zeichnungen oder Kinderspielzeug und natürlich die unvermeidlichen Bücherwände. In der vor Witz funkelnden Ensemble-Komödie darf nach der Konfrontation mit eigenen Fehlern und Schwächen die finale Erlösung und Harmonie nicht fehlen. mk.
| Darsteller: | Patrick Bruel | als Vincent | |
|---|---|---|---|
| Valérie Benguigui | als Élisabeth | ||
| Charles Berling | als Pierre | ||
| Guillaume De Tonquedec | als Claude | ||
| Judith El Zein | als Anna | ||
| Françoise Fabian | als Françoise | ||
| Yaniss Lespert | als Pizzalieferant | ||
| Miren Pradier | als Bracelet | ||
| Juliette Levant | als Myrtille | ||
| Alexis Leprise | als Apollin | ||
| Regie: | Alexandre de la Patellière | ||
| Matthieu Delaporte | |||
| Buch: | Matthieu Delaporte | ||
| Alexandre de la Patellière | |||
| Musik: | Jérôme Rebotier | ||
| Kamera: | David Ungaro | ||
| Produzent: | Dimitri Rassam | ||
| Jérôme Seydoux | |||
Der Vorname in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts HD 5.1 MA, Französisch dts HD 5.1 MA
Tonformat: dts HD 5.1 MA
Untertitel: Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:2,40/16:9
Star
Charles Berling
Einer der Shooting Stars des französischen Kinos der 90er Jahre ist Charles Berling, bekannt geworden vor allem in Rollen als...
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