DVD Kaufvideo

Der weiße Afrikaner

Zweiteiliger Abenteuerfilm, der in Südafrika zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwei ehemalige Freunde zu Rivalen bei der Suche nach Bodenschätzen werden lässt.


Der weiße Afrikaner

Kaufvideo

Erhältlich seit:
30.12.2005

Originaltitel: Der weiße Afrikaner

Abenteuer

Deutschland/Südafrika 2004
Laufzeit: 178 Min.
FSK: ab 6

Tim Bergmann
Hans-Werner Meyer
Katja Studt

Regie: Martin Enlen
Universum Film

Bild 1 von 10

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Der weiße Afrikaner

Afrika: endlose Weiten, unberührte Natur. Hier ist der Mensch noch Mensch, reduziert auf's Wesentliche: Leben und Überleben. Selbst Afrika aber ist nicht weit genug weg, wenn einer auf Rache sinnt: Wolfgang Stauchs Geschichte von den beiden ungleichen Brüdern, die einander doch so ähnlich sind, ist ein Abenteuer mit Anleihen bei Melodram und Romanze. Zum großen Wurf allerdings fehlen dem aufwändigen Zweiteiler ein paar entscheidende Elemente; eines davon ist der Humor.

Dabei beginnt die Afrika-Saga zu Beginn des 20. Jahrhunderts sogar recht grimmig: "Er hat einen Speer und wir haben Gott", klärt der Missionar seinen Sohn angesichts eines Zulu-Kriegers auf. Kurz drauf durchbohrt der Speer den guten Mann hinterrücks, und das Dasein des Kleinen gerät völlig aus den Fugen. Martin Enlen, ein Fachmann für überwältigende Gefühle, inszeniert die kindliche Verwirrung allerdings überraschend lakonisch: Der junge Hans wird vom besten Freund seines Vaters adoptiert, einem preußischen Offizier. Erst später wird klar, wie sehr das Leben bei Familie Sterenberg vom Schweigen geprägt war. Keiner sprach je offen über Gefühle, weshalb es bei einer Feierstunde gegen Ende des Geologiestudiums zum Eklat kommt: Anstatt Adoptivschwester Charlotte (Katja Studt) zu ehelichen, zieht es Hans nach Afrika.

Genau genommen ist all dies bloß der Prolog einer Jagd, die geprägt ist von Rivalität und Besessenheit: Hans, von Tim Bergmann mitunter wie eine etwas verunglückte Hommage an Indiana Jones angelegt, wird zum Glücksritter. Dank eines nahezu unfehlbaren Gespürs für Bodenschätze bringt er es zu einem gewissen Wohlstand. Sein Gegenspieler ist zunächst der reiche Südafrikaner van Tonderen (Gerd Silberbauer), dessen Mätresse (gespielt von der Südafrikanerin Nathalie Boltt) es Hans angetan hat. Als sich van Tonderen verspekuliert und erschießt, schnappt erneut ein anderer dem armen Hans die rote Rosa vor der Nase weg: Adoptivbruder Albrecht (Hans Werner Meyer) ist ihm nach Südafrika gefolgt und wird ihm fortan bei allen vielversprechenden Geschäften stets um eine Nasenlänge voraus sein.

Sieht man mal davon ab, dass Bergmanns Oberlippenbart ziemlich angeklebt aussieht und sein mimischer Fundus auch sonst etwas limitiert wirkt, hat Enlens Saga durchaus ihre großen Momente. Meyers ebenso schurkischer wie tragischer Albrecht ist ein Vergnügen, das nur noch durch Philipp Timmes prachtvolle Bildgestaltung übertroffen wird. Allzu oft allerdings sieht man voraus, was gleich passieren wird. Van Tonderens Selbstmord zum Beispiel ahnt man, noch bevor er von seinem finanziellen Desaster erfährt; mitunter weiß man sogar, was die Figuren im nächsten Moment sagen werden. Das reduziert den Reiz des Films mitunter doch beträchtlich. tpg.

Der weiße Afrikaner

Zweiteiliger Abenteuerfilm, der in Südafrika zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwei ehemalige Freunde zu Rivalen bei der Suche nach Bodenschätzen werden lässt.

Der deutsche Geologe Hans Merensky wächst in der Weite und Schönheit Südafrikas auf. Doch nach dem gewaltsamen Tod seines Vaters wird er in die graue Enge Berlins verschlagen. Seine Bestimmung und sein Glück liegen jedoch in dem fernen Land, in das er schließlich als junger Mann zurückkehrt. Auf der Suche nach Bodenschätzen scharrt "Der weiße Afrikaner" ein erlesenes Ensemble von Exoten und Exzentrikern um sich. Den leichtfüßigen Hasardeur Otto Wenicke, den Meister der semikriminellen Beschaffung - egal, ob Schürfmaterial oder Schiffe. Gustav von Thun, den schlitzohrigen Bonvivant, der sich auf das Betören der Upper Class versteht und für die Finanzierung von Merenskys Unternehmungen sorgt. Kipplinger, den nervösen Buchhalter, der sich als das größte Pokerface von allen entpuppt. Und Mashaba, den unerschütterlich loyalen Massaikrieger. Wie Amundsen und Scott liefern sich Hans und sein ehemaliger Freund und nun Rivale Albrecht Sterenberg einen Wettlauf um Diamanten, Gold und Platin. Und um die Hand der schönen Rosa von Zülow...

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Tim Bergmann   als Hans Merensky
  Hans-Werner Meyer   als Albrecht Sterenberg
  Katja Studt   als Charlotte Sterenberg
  Nathalie Boltt   als Rosa von Zülow
  Simon Magwaza   als Mashaba
  Oliver Bäßler   als Otto Wernike
  Fritz Karl   als Gustav von Thun
  Michael Tregor   als Franz Kipplinger
  Gerd Silberbauer   als Cees Van Tonderen
  Rainer Will  
 
Regie:  Martin Enlen  
Buch:  Wolfgang Stauch  
  David Gilman  
  Sathyan Ramesh  
Musik:  Dieter Schleip  
  Derek Mansvelt  
Kamera:  Philipp Timme  
Produzent:  Roland Willaert  

Werbung

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Tim Bergmann

In Rainer Matsutanis Kinoerfolg "Nur über meine Leiche" gab Tim Bergmann 1995 sein Kinodebüt. Ein Jahr später schaffte er in "Echte Kerle" von...

 

Star

Hans-Werner Meyer

Hans-Werner Meyer gehört heute zu den vielseitigsten und viel beschäftigsten Film- und Fernsehschauspielern in Deutschland. Sein...