DVD (Special Edition) Kaufvideo

Der weiße Hai

Drei Männer kämpfen gegen einen weißen Hai, der einen Badestrand an der amerikanischen Ostküste bedroht.


Der weiße Hai (Special Edition)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
25.03.2004

Originaltitel: Jaws

Horror/ Action

USA 1975
Laufzeit: 124 Min.
FSK: ab 16

Roy Scheider
Robert Shaw
Richard Dreyfuss

Regie: Steven Spielberg
Universal Pictures Germany

Bild 1 von 36

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Der weiße Hai (Special Edition)

Ein Weißer Hai terrorisiert eine Badeinsel an der amerikanischen Atlantikküste. Besonnene Einheimische unter Führung von Polizeichef Brody wollen alle Strände schließen und zur großen Jagd blasen, während die Schar der Kaufleute und Gastwirte angesichts der einträglichen Badesaison lieber zur Tagesordnung übergeht und sich damit auch durchsetzt. Als der Hai erneut zuschlägt, bildet Brody mit dem erfahrenen Haifänger Quint und dem Ozeanologen Hooper ein Jagdteam und rückt dem Gegner auf See zu Leibe.

Perfekt komponierter Horrorfilm, der ebenso wie der zwei Jahre zuvor erschienene "Exorzist" das Kunststück fertigbrachte, der Kinohysterie eine echte folgen zu lassen. Steven Spielberg, den sein dritter Spielfilm zum erfolgreichsten Regisseur aller Zeiten machte, hatte mit dem Projekt zunächst seine liebe Not: Die Produzenten zögerten, dem Grünschnabel das viele Geld zu geben, und aus geplanten sieben Wochen Drehzeit wurde ein halbes Jahr ("Die Crew drohte, mich umzubringen"). An Amerikas Kinokassen avancierte "Jaws" zum dritterfolgreichsten Film der 70er Jahre.

Darsteller:  Roy Scheider   als Martin Brody
  Robert Shaw   als Captain Quint
  Richard Dreyfuss   als Hooper
  Lorraine Gary   als Ellen Brody
  Murray Hamilton   als Mayor Vaughn
  Carl Gottlieb   als Meadows
  Jeffrey Kramer   als Hendricks
  Peter Benchley   als TV-Reporter
  Susan Backlinie   als Chrissie
  Jonathan Filley   als Cassidy
  Ted Grossman  
 
Regie:  Steven Spielberg  
Buch:  Carl Gottlieb  
  Howard Sackler  
  Peter Benchley  
Musik:  John Williams  
Kamera:  Bill Butler  
Produzent:  Richard D. Zanuck  
  David Brown  

Oscars: "Hurt Locker" sticht "Avatar" aus, Preise für Bridges, Bullock und Waltz

Eigentlich sollte die Nacht der Nächte in Hollywood diesmal nicht golden werden, sondern blau. Doch die Academy kürte nicht den Publikumsrenner "Avatar" zum großen Oscar-Sieger, sondern den Irak-Kriegsfilm "The Hurt Locker".

Die großen Sieger bei den Schauspielern: Heath Ledger, Kate Winslet und Sean Penn (Foto:  © A.M.P.A.S.) Großansicht

Die großen Sieger bei den Schauspielern: Heath Ledger, Kate Winslet und Sean Penn (Foto: © A.M.P.A.S.)

Je länger der Abend dauerte, um so frostiger wurde das Gesicht von James Cameron - bis ihm bei der Auszeichnung des Konkurrenten "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" als bester Film schließlich das mühsame Lächeln endgültig einfror: Die Academy hat sich einmal mehr gegen den großen Publikumsrenner, "Avatar - Aufbruch nach Pandora", entschieden und statt des erfolgreichsten Films aller Zeiten das ambitionierte Irak-Kriegsdrama "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" über ein Team von Bombenexperten mit Oscars überhäuft. Und das, obwohl Produzent Nicolas Chartier im Vorfeld mit einer Anti-Avatar-E-Mail an Jury-Mitglieder für reichlich Unmut gesorgt hatte und dafür von der Oscar-Gala verbannt worden war.

Sechs Oscars an der Zahl gab es für "Hurt Locker", darunter die beiden Preise in den Königsklassen Bester Film und Beste Regie für Kathryn Bigelow. Damit gewann erstmals eine Frau diesen begehrten Oscar - pikanterweise James Camerons Ex-Gattin, der dieser den Regie-Award allerdings im Vorfeld sogar selbst als "verdient" zugesprochen hatte. "Avatar" erhielt drei Preise, allerdings nur in eher technischen Nebenkategorien wie Visual Effects, Kamera und Ausstattung.

Jeff Bridges wurde für seine herausragende Leistung als versoffener Country-Veteran in "Crazy Heart" nach der fünften Nominierung endlich mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller geehrt. Das gesamte Kodak-Theatre würdigte den "Dude" mit stehenden Ovationen, Bridges bedankte sich ausführlich, kämpfte mit den Tränen.

Gleich im ersten Anlauf durfte dagegen Sandra Bullock den Goldjungen für die beste weibliche Hauptrolle in Empfang nehmen. Das Football-Drama "Blind Side - Die große Chance", in dem sie nach einer wahren Begebenheit ein afroamerikanisches Talent unter ihre Fittiche nimmt, traf den Nerv der sportbegeisterten US-Amerikaner. Bullock hielt die emotionalste Dankesrede des Abends, als sie ihrer Mutter weinend für eine Erziehung im Geist von Toleranz und Gleichberechtigung dankte. Auf dem Roten Teppich hatte Sandra zuvor ihre große Nervosität gestanden und verkündet, dass sie sich nach der Verleihung "erstmal eine Ladung Pommes und einen Milchshake" gönnen werde.

 
 
Die schönsten Bilder der Oscar-Nacht

-

» Fotoshow starten
 

Der Österreicher Christoph Waltz heimste nach der Palme in Cannes wie erwartet auch den Oscar für die beste Nebenrolle ein. Als schauriger SS-Mann in "Inglourious Basterds" von Quentin Tarantino, dem Waltz überschwänglich dankte, überzeugte Waltz auch die Oscar-Jury. Ein Kommentar auf dem Roten Teppich dürfte bei aller Freude über den Preis für einen deutschsprachigen Schauspieler manchem hiesigen Filmschaffenden Kopfzerbrechen bereiten, denn Christoph Waltz meinte: "In den USA werden Filme als Kunstwerk gemacht und wie eine Handelsware verkauft - in Deutschland ist es genau andersherum."

Auch bei den weiblichen Nebendarstellerinnen setzte sich mit Mo'Nique die Favoritin durch. Sie mimt im Drama "Precious - Das Leben ist kostbar" eine beängstigend brutale Mutter.

Die großen Verlierer des Abends waren George Clooneys "Up in the Air", der trotz sechs Nominierungen komplett leer ausging und "Inglourious Basterds", der bei sage und schreibe acht Nominierungen nur den Preis für Christoph Waltz verzeichnen konnte.

Der deuschte Beitrag "Das weiße Band" hatte zwar im Vorfeld als Favorit für den Auslands-Oscar gegolten, zog aber gegen den argentinischen Thriller "El secreto de sus ojos" den Kürzeren. Einen der größten Lacher einer an Höhepunkten eher armen Gala erzielte dabei Regisseur Juan José Campanella, als er der Academy dankte, dass diese Na'vi nicht als Fremdsprache anerkannt hatte und "Avatar" deshalb nicht für den Auslands-Oscar zuließ.

Als bester Animationsfilm wurde wie erwartet "Oben" ausgezeichnet, dazu gab's noch den Oscar für die beste Filmmusik.

Das Moderatorenduo Steve Martin und Alec Baldwin konnte leider bei Weitem nicht an die turbulente Show von Hugh Jackman im vergangenen Jahr heranreichen, wirkte brav und hausbacken. Als die beiden bei der Begrüßung von James Cameron 3D-Brillen aufsetzten und Nominierungs-Königin Meryl Streep als "die Schauspielerin mit den meisten Oscar-Niederlagen" verhöhnten, gab's zumindest verhaltenen Beifall.

Highlight des Abends war eine dem aktuellen Trend geschuldete Rückschau auf Hollywoods Horrorklassiker, präsentiert von den "Twilight"-Stars Kristen Stewart und Taylor Lautner. Als Ausschnitte aus "Der weiße Hai", "Shining", "Nightmare on Elm Street", "Halloween", "Sleepy Hollow", "Psycho", "Alien", "Der Exorzist" und "Bram Stoker's Dracula" über die Leinwand flimmerten, kletterte der Puls das einzige Mal spürbar nach oben.

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Roy Scheider

Mit der für seine Rollen eher untypischen Darstellung des hektischen, ungeduldigen und fordernden Broadway-Regisseurs Joe Gideon in Bob Fosses...

 

Star

Robert Shaw

Sein plötzlicher Tod unterbrach eine der erfolgreichsten Karrieren eines Briten in Hollywood. Robert Shaw (1927 - 1978) gehörte wie Lee Marvin...