"Der Willi-Busch-Report": 1979 scheinen die Tage der "Werra-Post", die an der innerdeutschen Grenze im hessischen Städtchen Friedheim erscheint, gezählt. Doch Journalist Willi Busch will nicht aufgeben und schafft sich seine eigenen Sensationen, durch die die Auflage rasant steigt. Doch dann geraten die Ereignisse außer Kontrolle. "Deutschfieber": Das angenehme Ruhestandsleben von Willi Busch wird nicht nur durch den Fall der innerdeutschen Grenze sondern vor allem durch die Ankunft seiner unehelichen Tochter aus der DDR, seiner Schwester und einer früheren Freundin empfindlich gestört. Dann fassen die drei Frauen auch noch den Plan, die "Werra-Post" wieder aufleben zu lassen...
Zwei Komödien, in denen sich Nikolaus Schilling ("Der Westen leuchtet!") der sich der innerdeutschen Wirklichkeit vor und nach der Wiedervereinigung widmet. Tilo Prückner erweist sich in der Rolle des rasenden Journalisten, der in seinem Messerschmitt-Kabinenroller die Provinz unsicher macht, als legitimer Nachfolger seines Namensvetters mit der spitzen Feder, Wilhelm Busch. Während sich Prückner im tragikomischen "Willi-Busch-Report" Schwierigkeiten mit der von ihm auf den Plan gerufenen Agentenwelt bekommt, geht Schilling in der durch den Mauerfall ermöglichten Fortsetzung "Deutschfieber" stärker in Richtung Farce und baut auf Situationskomik.