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Der Womanizer - Die Nacht der Ex-Freundinnen

Romantische Komödie mit Matthew McConaughey als Casanova, dem drei Geister sein oberflächliches Leben und die verpasste große Liebe zeigen.


Der Womanizer - Die Nacht der Ex-Freundinnen

Leihvideo

Erhältlich seit:
23.10.2009

Originaltitel: The Ghosts of Girlfriends Past

Komödie

USA 2009
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 12

Matthew McConaughey
Jennifer Garner
Michael Douglas

Regie: Mark S. Waters
Warner Home Video Germany

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Superverführer Matthew McConaughey führt ein rücksichtsloses Singleleben, das nur eine Superfrau beenden kann: Jennifer Garner.

Onkel Wayne gibt Connor Ratschläge (Foto: Warner) Großansicht

Onkel Wayne gibt Connor Ratschläge (Foto: Warner)

Wir dürfen vorstellen: Connor Mead (Matthew McConaughey), Starfotograf und maskulines Naturereignis. Ein Mann, den alle Frauen wollen und viele auch haben können. Für ein paar Stunden, Tage, vielleicht sogar Wochen, bis Connor selbst die Schönsten der Schönen in die Wüste schickt, um andere Blüten zu sammeln.

Mit ausgeprägter Beziehungsparanoia und gegebenenfalls auch skrupellos bewahrt sich der auf Verführung fixierte Zweckromantiker sein Singleleben. Serviert Eroberungen schon mal im Paket ab, um sich nicht wiederholen zu müssen. Klar, dass dieser Windhund an die Leine gelegt werden muss. Wie das geschieht, verbindet das Erfolgsrezept romantischer Komödien mit einem Schuss Fantasy.

Die Frauen liegen Connor zu Füßen (Foto: Warner) Großansicht

Die Frauen liegen Connor zu Füßen (Foto: Warner)

Verlassen, aber nicht vergessen

Denn seine Lektion in Liebe erhält der Playboy von drei Geistern, die Connor sein katastrophales Beziehungsleben vor Augen führen. Mit Rückblicken in seine Vergangenheit und Ausblicken auf seine Zukunft. Und das am Tag vor der Hochzeit seines Bruders, der nicht nur seine süße Braut (Lacey Chabert), sondern auch deren beste Freundin Jenny (Jennifer Garner) vorstellt. Ausgerechnet Jenny, die er wie Hunderte andere verlassen, aber als Einzige nie vergessen hat.

Erstmals gemeinsam vor der Kamera im neuen zauberhaften Film von Komödienspezialist Mark S. Waters ("Solange du da bist"): "Alias"- Amazone Jennifer Garner, die privat Hollywood-Beau Ben Affleck die Vorzüge der Ehe bewies, und Matthew McConaughey. Der Mann, der Beauties wie Sandra Bullock oder Penélope Cruz erobert, aber trotz eines Sohns mit seiner aktuellen Freundin, einem brasilianischen Model, den einen Ring noch nie getragen hat. Das nennt man Idealbesetzung.

Der Womanizer - Die Nacht der Ex-Freundinnen

Matthew McConaugheys neue romantische Komödie beweist, dass Fließbandverführer emotional tot und deshalb von Geistern geläutert werden müssen.

Frei nach "Eine Weihnachtsgeschichte" wird der Titelheld von Geistern der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Letzterer wie bei Charles Dickens stumm, heimgesucht. Hier jedoch sind die Geister weiblich, repräsentieren die Frauen, die die moderne Variante von Dickens' geizigem Ekelpaket in verschiedenen Lebensstadien erobert, abgelegt, ignoriert, schlicht schlecht behandelt hat. Nach kurzer Einführung McConaugheys als Star-Fotograf mit kurzer Brennweite, der keine Frau nah an sich herankommen lässt, taucht er als Connor Mead zur Hochzeit seines jüngeren Bruders (Breckin Meyer) auf. Am Tag vor der Zeremonie, im Kreis von Brautfamilie und Freunden des Bruders, demonstriert der schnell alkoholisierte Gast offen seine Verachtung gegenüber der Ehe und seine Lust alles abzuschleppen, was Beine, Brüste oder ein Lächeln mit Versprechen zeigt. Als ihm sein verstorbener Onkel Wayne (Michael Douglas), das triebhafte Vorbild, erscheint und den Besuch dreier Geister ankündigt, geht die Tour durch Meads Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft los. Schwerpunkt ist dabei seine Beziehung zu Hochzeitsgast Jenny (Jennifer Garner), die er schon als Kind geliebt, aus den Augen verloren und nach der Nacht, in der sie ihm zu nahe kam, verlassen hat. Tiefgründig gibt sich das Drehbuch dabei nicht - es genügt, dass der frühe Unfalltod der Eltern dauerhaftes Glück als Illusion markierte und Jennys Party-Knutschen mit einem Teenrivalen ihm die Treulosigkeit der Frauen stellvertretend vor Augen führte. Natürlich erwacht Mead am Morgen der Hochzeit geläutert, bekommt jeder Topf seinen Deckel - mit Ausnahme von Onkel Wayne, der allerdings, Altersunterschiede in Richtung halbes Jahrhundert ignorierend, auch zu große Ambitionen hat. Der neue Film von Mark Waters, dem mit "Solange du da bist" eine der besseren romantischen Komödien der letzten Jahre gelang, setzt auf sentimental, moralisch, romantisch, auf Situationskomik statt Wortwitz, meidet exzessive Übertreibungen, die sonst Komödien das Rückgrat brechen. Mehr Unberechenbarkeit, Biss und Tempo stünde dieser Komödie dennoch gut, die in einigen Szenen zeigt, woran ihre hochzeitslastigen Autoren früher mitgearbeitet haben. An Erfolgen wie "Wedding Crashers" und "27 Dresses", unter die sich auch "Der Womanizer" einreihen kann, wenn die Zielgruppe von McConaugheys Casanova-Charme nicht nur träumen, sondern ihn im Kino auch sehen will. kob.

Darsteller:  Matthew McConaughey   als Connor
  Jennifer Garner   als Jenny
  Michael Douglas   als Onkel Wayne
  Lacey Chabert   als Sandra
  Breckin Meyer   als Paul
  Emma Stone   als Ghost of Girlfriends Past
  Robert Forster   als Sergeant Volkom
  Anne Archer   als Vonda Volkom
 
Regie:  Mark S. Waters  
Buch:  Jon Lucas  
  Scott Moore  
Musik:  Rolfe Kent  
Kamera:  Daryn Okada  
Produzent:  Brad Epstein  
  Jonathan Shestack  
 

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