
Ausgerechnet mitten im Urlaub und an seinem Geburtstag soll Spezialagent und Familienvater Jacques Kristoff im Auftrag seines Chefs Babysitter für eine Hightech-Diebin spielen und diese im Zug von Bratislava nach München lotsen. Drei weitere Überraschungen warten auf Kristoff im Laufe der Reise: Erstens trägt die Dame keine Diskette, sondern Pockenviren im Gepäck, zweitens hat sich seine Familie an Bord desselben Zuges einquartiert, und drittens steigt in Linz ein zu jeder denkbaren Schandtat entschlossenes Terrorkommando zu.
Jean Claude Van Dammes B-Antwort auf "Alarmstufe: Rot" wartet mit mehr Subplots und Wendungen auf als ein Robert-Altman-Film, überzeugt aber nur bedingt, was die zahlreich in die Handlung eingeflochtenen Spezialeffekte und Stunts angeht. Die Schlägereien sind dafür mal wieder formidabel, denn praktischerweise geht auch jeder bis zum Hemdkragen mit Knarren behängte Bösewichte keinem Faustkampf aus dem Weg. Van Damme bleibt auch der einzige Promi im internationalen Besetzungsvolk.