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Kaufvideo
Erhältlich seit:
13.12.2004
USA 2001
Laufzeit: 85 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Regie: Kirby Dick, ...
absolut MEDIEN
Jacques Derrida gilt als einer der wichtigsten Philosophen unserer Zeit, der den Blick auf Geschichte, Kunst und Sprache des 20. Jahrhunderts und nicht zuletzt den Blick auf uns selbst maßgeblich beeinflusst hat. Er ist weltweit vor allem als der Vater der "Dekonstruktion" bekannt.
Über fünf Jahre haben Kirby Dick und Amy Ziering Kofman an ihrem Dokumentarfilm gearbeitet, Derrida privat in Paris und New York besucht und ihn auf seinen Vortragsreisen begleitet. Sie nutzen neben Auszügen aus Derridas Publikationen Vorträge, Vorlesungen und Diskussionen an
verschiedenen Universitäten. Der Film zeigt Derrida, wie er über Liebe und Gewalt, über Narzissmus und Ruhm oder den Tod seiner Mutter spricht, wie er sich kämmt, wie er isst oder mit feinem Witz scherzt. Und er zeigt viel von Derridas Charakter, seinem grüblerischen Snobismus oder seiner Widerwilligkeit, eigene Geheimnisse preiszugeben, obwohl ihn diese bei anderen Philosophen im höchsten Maße interessieren. Der Philosoph seinerseits dekonstruiert den
Dokumentarfilm, indem er dessen Unfähigkeit beschwört, die Wahrheit festzuhalten. "Derrida" ist deshalb nicht nur die Skizze einer Biografie, auch nicht nur eine Einführung in Derridas Denken, sondern vielmehr ein dichter und unterhaltsamer Dialog, dessen Themen und Inszenierung die Theorien des Philosophen reflektieren. Die hypnotisierende
Filmmusik stammt von Ryuichi Sakamoto.
Quelle: absolut Medien
| Regie: | Kirby Dick | ||
|---|---|---|---|
| Amy Ziering | |||
| Musik: | Ryuichi Sakamoto | ||
| Kamera: | Kirsten Johnson | ||
| Produzent: | Amy Ziering | ||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Englisch, Französisch
Untertitel: Deutsch
Extras: Interviews, Nicht verwendete Szenen, Texte und Literatur
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