DVD (Special Edition) Kaufvideo

Desperado

"El Mariachi" zieht auf der Suche nach dem Mörder seiner Geliebten mit einem mit Schußwaffen gefüllten Gitarrenkoffer durch Mexiko. "Desperado" ist zu gleichen Teilen Remake und Sequel von Robert Rodriguez' No-budget-Überflieger "El Mariachi" aus dem Jahre 1993.


Desperado (Special Edition)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
09.09.2003

Action

USA 1995
Laufzeit: 100 Min.
FSK: nicht unter 18

Antonio Banderas
Salma Hayek
Joaquim De Almeida

Regie: Robert Rodriguez
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Bild 1 von 11

Filmbewertung


(3 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik



 
Remake und Sequel von Robert Rodriguez' No-budget-Überflieger "El Mariachi" aus dem Jahre 1993

El Mariachi hat Rache geschworen (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

El Mariachi hat Rache geschworen (Foto: Columbia TriStar)

Mit einem bis zum Rand mit Schusswaffen gefüllten Gitarrenkoffer zieht "El Mariachi" (Antonio Banderas) quer durch Mexiko. Auf der Suche nach dem Gangsterboss Bucho (Joaquim de Almeida), der für den Tod seiner Geliebten verantwortlich ist, pflastern mehrere Dutzend Leichen seinen Weg.

Am Ziel angekommen, verliebt sich der schweigsame Held in die rassige Dorfschönheit Carolina (Salma Hayek).

Doch für zärtliche Stunden zu zweit bleibt keine Zeit, muss "El Mariachi" doch die Heerscharen von Killern, die Bucho ihm auf den Hals gehetzt hat, ins Jenseits befördern.

Schießwütiges Traumpaar: Carolina und El Mariachi (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Schießwütiges Traumpaar: Carolina und El Mariachi (Foto: Columbia TriStar)

Alt und doch neu

Nachdem Tarantino-Gefährte Robert Rodriguez dank seines 7.000 Dollar-Debüts "El Mariachi" zum neuen Regie-Wunder emporgestiegen ist, hat er nun mit üppigerem Budget eine Art Remake des Erstlings inszeniert.

"Desparado" ist ein wildes Road Movie, in dem hauptsächlich aus sämtlichen Rohren geschossen wird. Neben der attraktiven Salma Hayek in ihrer ersten großen Rolle ist es Latin Lover Antonio Banderas, der als eiskalte Killermaschine alle Register seines Könnens zieht.

Desperado (Special Edition)

Let's play! Jetzt gilt's für das amero-mexikanische Regiewunder Robert Rodriguez, der 1993 mit seinem angeblich gerade einmal 7000 Dollar teuren Debüt "El Mariachi" für eine der unglaublichsten Erfolgsgeschichten der letzten Jahre gesorgt hatte. Mit seinem knapp 1000 mal teureren Sequel "Desperado", das angesichts der beinahe exakt parallel verlaufenden Storyline vom einsamen Bänkelsänger, der in einem heruntergekommenen mexikanischen Dorf mit einem berüchtigten Pistolero verwechselt wird, doch eher ein aufwendigeres, mit mehr Finesse ausgestattetes Remake geworden ist, will der Tarantino-Freund jetzt beweisen, daß sein Erstling mehr war als ein clever lancierter Publicity-Gag. Kein allzu leichtes Unterfangen, bestand doch der ureigene Reiz des Originals darin, daß Rodriguez das für gewöhnlich sündhaft teuer in Szene gesetzte Actiongenre mit seinem No-budget-Guerilla-Film ironisch unterwandert hatte. Wie es sich für einen Regie-Torero aus der Coolness-Schule eines Quentin Tarantino gehört, packt der Twen den Stier gemäß seines erklärten Credos "Ich will Action" bei den Hörnern: Da findet sich kaum eine Szene, die nicht in ausgedehnte und unglaublich blutige Shootouts oder anderweitige kathartische Gewalt mündet. In Hollywood hat schon lange kein Regisseur mehr die Leinwand derart lustvoll in tiefes Rot getaucht. Dabei kennt der Erfindungsreichtum des jungen Wilden keine Grenzen: In "Desperado" gibt es keine Lage, Situation oder unmögliche Stellung, in der nicht geschossen werden könnte. Aber Rodriguez hätte bei seinen offensichtlichen Vorbildern Tarantino, Peckinpah und Woo nicht genau hingeschaut, wenn er dem Zuschauer bei dem ausufernden Chicano-Massaker nicht auch ein gehöriges Maß an schwarzem Humor als rettenden Strohhalm reichen würde. Und so zählen die Szenen, in der die Kumpane des Mariachi die explosiven Künste ihrer Gitarrenkoffer unter Beweis stellen, und in der der attraktive Held von der atemberaubenden Schönheit Carolina verarztet wird, zu den Höhepunkten. Ein seltener Glücksgriff gelang mit der Verpflichtung von Latin-Lover Antonio Banderas als zum Äußersten entschlossener Titelheld, der mit wehender Mähne und glutäugigem Charisma auch beim wildesten Scharmützel noch eine blendende Figur abgibt. Da möchte man fast verzeihen, daß Rodriguez bei den eher kurzen ruhigen Intermezzi nur wenig Einfallsreichtum und inszenatorisches Geschick entwickelt und selbst das tollste Geballer auf Dauer in zunehmendem Maße ermüdend wirkt. Leider bleibt die Tarantino'eske Eingangssequenz, in der Stargast Steve Buscemi eine Bande finsterer Kneipenbesucher zu den Klängen von Link Wrays bedrohlicher Gitarre auf die Ankunft des Titelhelden vorbereitet, der Gipfel an atmosphärischer Pfiffigkeit. Da können auch Tarantino höchstpersönlich, der einen alten Witz erzählen darf und schnell abserviert wird, und der gute, alte Cheech Martin wenig ändern: Zu einem Stück "Pulp Fiction" wird "Desperado" nur dann, wenn Rodriguez ohne Rücksicht auf Verluste Gas gibt. Daß Filme mit eingebautem Kultpotential auch in Momenten mit angezogener Handbremse funktionieren müssen, wird das findige Talent bestimmt auch noch lernen. ts.

Darsteller:  Antonio Banderas   als El Mariachi
  Salma Hayek   als Carolina
  Joaquim De Almeida   als Bucho
  Richard "Cheech" Marin   als kleiner Barkeeper
  Steve Buscemi   als Buscemi
  Carlos Gómez   als Rechte Hand
  Quentin Tarantino  
  Tito Larriva   als Tavo
  Angel Aviles   als Zamira
  Danny Trejo   als Navajas
  Abraham Verduzco   als Niño
  Carlos Gallardo   als Campa
  Albert Michel Jr.   als Quino
  David Alvarado   als Buddy
  Angela Lanza   als Touristin
  Mike Moroff   als Shrug
  Robert Arevalo   als Gegner
  Gerardo Moscoso   als Priester
  Peter Marquardt   als Moco
  Consuelo Gomez   als Domino
  Jaime de Hoyos   als Bigotón
 
Regie:  Robert Rodriguez  
Buch:  Robert Rodriguez  
Musik:  Los Lobos  
Kamera:  Guillermo Navarro  
Produzent:  Robert Rodriguez  
  Bill Borden  

Antonio Banderas macht's am Broadway

Wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, kann sich der Faszination kaum entziehen: Antonio Banderas will jetzt Musical-Star werden.

Versucht's mit Gesang: Antonio Banderas

Versucht's mit Gesang: Antonio Banderas

Geübt hat er ja schon mit Pop-Diva Madonna in "Evita". Damals war seine Rolle zwar noch klein, aber seine Leistung beachtlich. Jedenfalls konnte er als Ché die Massen davon überzeugen, dass er nicht nur optisch ein Augenschmaus ist, sondern auch mit seiner Stimme die Frauenherzen zum Schmelzen bringen kann.

Seine Liebe zur Musik hat er schon lange vor "Evita" entdeckt. Doch um den großen Schritt auf die Musical-Bühne zu wagen, musste der Latino erst 42 Jahre alt werden.

"Nine" wird das Bühnenstück heißen, mit dem Banderas sein Debüt auf dem Broadway geben wird. Er spielt einen Regisseur, der ein Stück schreiben und inszenieren soll, aber leider keine Ideen hat. Folglich steht er kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Dabei sinniert er über die Frauen, die seine Vergangenheit geprägt haben.

Die Rolle sollte Mister "Desperado" eigentlich mit Links meistern können, denn die Parallelen zu seinem realen Leben sind nicht zu übersehen: Sein Regiedebüt "Crazy in Alabama" wurde nicht so recht vom Publikum akzeptiert und mit Gattin Melanie Griffith gibt's auch regelmäßig Ärger.

Nun hat das spanische Vollblut also eine hervorragende Gelegenheit, sich richtig auszutoben.

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Star

Antonio Banderas

Mit seiner Tollkühnheit, Artistik und eleganten Körpersprache als Degen schwingender, glutvoller und von mitreißender Spielfreude...

 

Star

Salma Hayek

Schön wie Mexiko und kleine Frau ganz groß: Ihre Filme sind gepflastert mit heißen Auftritten, sie ist eine der erotischsten Latinas und der...