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Detroit Rock City

Witzige 70er-Jahre Hommage rund um ein Konzert der Band Kiss und vier ihrer größten Fans.


Detroit Rock City

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Erhältlich seit:
27.06.2000

Komödie

USA 1999
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 12

Edward Furlong
Giuseppe Andrews
James DeBello

Regie: Adam Rifkin
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Detroit Rock City

Hawk, Trip, Jam und Lex sind dicke Freunde und obendrein Mega-Fans der Schock-Rocker Kiss. Somit ist das in Detroit anstehende Konzert des maskierten Quartetts für die Jungs ein Pflichttermin. Unglücklicherweise findet Jams Mutter jedoch die Eintrittskarten und verbrennt diese, um die Teens vor den satanischen Einflüssen von Kiss zu bewahren. Nur kurz lassen sich die Kumpels von diesem Zwischenfall aus dem Gleichgewicht werfen. Dann machen sie sich auf den beschwerlichen Weg zum bisher größten Ereignis ihres noch so kurzen Lebens...

Altbekannt und altbewährt kontrastiert Regisseur Adam Rifkin in seiner von Kiss-Bassist Gene Simmons produzierten Teenie-Komödie das Lebensgefühl einer Generation mit den typischen Nöten und Konflikten des Heranwachsens. Atmosphärisch irgendwo zwischen der brüchigen Nostalgie von "Stand By Me" und der rauhen Wirklichkeit von "Dazed and Confused" angesiedelt, fehlt diesem Werk jene Dynamik, die Kiss-Songs so einzigartig macht. Entsprechend überzeugend fällt deshalb letztendlich auch nur der Soundtrack aus, auf dem (fast) alle Rock'n'Roller von Rang und Namen zu hören sind. Musik-Fans sollten zugreifen.

Detroit Rock City

In die Zeit, als die Musikteufel noch nicht hoffähig waren, und Mütter um die Seele ihrer Söhne zitterten, hat Autor und Regisseur Adam Rifkin ("Highway Heat") seine neueste Komödie plaziert, in der vier Freunde unter Einsatz aller Mittel versuchen, sich Zugang zu einem Konzert ihrer Lieblingsband Kiss zu verschaffen. Das Ergebnis dieser Hommage an die Siebzigerjahre ist zwar nicht "Hotter Than Hell", aber in der gegenwärtigen Nostalgiewelle amüsante Software, um das letztes Jahr mit einem neuen Album und anschließender Tournee eingeleitete Comeback der harten Jungs auch in den Kinos zu würdigen.

Atmosphärische Einstimmung in die Zeit liefert eine witzige Ouvertüre, in der eine abgespannte Mutter eine Pretiose aus ihrer Liberace, The Carpenters und natürlich "Dr. Schiwago" umfassenden Plattensammlung auf den rotierenden Teller legt, um schließlich von den höllischen Tönen von Kiss an die Decke getrieben zu werden. Die schreckliche Verwechslung wird drastische Folgen haben für ihren Sohn (Sam Huntington), der vier begehrte Tickets für das Konzert der Band in Detroit ergattert hat, aber zusehen muß, wie sie vor seinen Augen von seiner Mutter, einer Comic-Variation von Piper Lauries legendärer bigotter "Carrie"-Glucke, abgefackelt werden. Obwohl die Freunde in einem Radioquiz weitere Tickets gewinnen, platzt ihr Glück vor dem Konzert ein zweites Mal. Natürlich gelingt dem Quartett am Ende dennoch der Zugang zu ihren Göttern, die - von ihrem finalen Kurzauftritt abgesehen - leider nicht in die Handlung integriert sind. Die Präsenz der Band ist somit lediglich hinter der Kamera, durch Produzent Gene Simmons gegeben, dessen Frau Shannon Tweed (die Meryl Streep der Softerotik) Edward Furlong verführen darf, nachdem dieser stockbetrunken in einer der krassesten Spuckszenen seit "Stand By Me" Eindruck auf sie machen konnte. Denkwürdig wie diese Sequenz ist auch ein "Ben Hur"-Highway-Duell zwischen den Heavy-Metal-Boys und zwei Disco-Prinzen, das durch eine fliegende Pizza einen unerwarteten Verlauf nimmt. Leider nimmt Rifkin diese komische Blutfehde später nicht wieder auf, sondern läßt stattdessen zwei der Kiss-Fanatiker das erste Mal erleben und einen Dritten eine Disco-Prinzessin (Natasha Lyonne) aus den Händen ihrer Entführer retten. Als Regisseur pflegt Rifkin mit schrägen Kameraperspektiven und -fahrten einen passenden Cartoonstil, während er als Autor zwischen guten Gags und derber Komik eine Balance findet, die noch in den 80er Jahren diverse Hits (etwa "Porky's") zeugte. kob.

Detroit Rock City

Audiokommentar des Regisseurs und aller KISS-Bandmitglieder, Musikvideos, Biografien, geschnittene Szenen, Ausschnitt KISS-Konzertausschnitt in vier anwählbaren Kameraperspektiven

Quelle: Studiocanal

Audiokommentar des Regisseurs und aller KISS-Bandmitglieder, Musikvideos, Biografien, geschnittene Szenen, Ausschnitt KISS-Konzertausschnitt in vier anwählbaren Kameraperspektiven

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Edward Furlong   als Hawk
  Giuseppe Andrews   als Lex
  James DeBello   als Trip
  Sam Huntington   als Jam
  Lin Shaye   als Mrs. Bruce
  Melanie Lynskey   als Beth
  Natasha Lyonne   als Christine
  Miles Dougal   als Elvis
  Nick Scotti   als Kenny
  Emmanuelle Chriqui   als Barbara
  David Quane   als Bobby
  Shannon Tweed   als Amanda Finch
  Kristin Booth   als Kassiererin
  Gene Simmons  
  Paul Stanley  
  Ace Frehley  
  Peter Criss  
 
Regie:  Adam Rifkin  
Buch:  Carl v. Dupre  
Musik:  J. Peter Robinson  
Kamera:  John R. Leonetti  
Produzent:  Gene Simmons  
  Barry Levine  
  Kathleen Haase  
 

Detroit Rock City in der Fotoshow

 

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Edward Furlong

Zornige Söhne, verstörte Brüder, junge Rebellen, unangepasste Außenseiter und introvertierte Charaktere bestimmen die Rollen von Edward...