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Kaufvideo
Erhältlich seit:
14.03.2006
USA 2005
Laufzeit: 83 Min.
FSK: ab 16
Rob Schneider
Eddie Griffin
Hanna Verboom
Regie: Mike Bigelow
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Sechs Jahre ist es her, dass der ehemalige"Saturday Night Live"-Komiker Rob Schneider ("Animal") als geistig unterbelichteter Greenhorn-Gigolo Deuce Bigalow durch die Betten der bedürftigen Damenwelt hüpfte und damit einen unerwarteten Sleeperhit verbuchen konnte. Die Fortsetzung der Bad-Taste-Blödeltortur fällt krude aus und büßt dabei die etwas charmanteren Zwischentöne des Originals ein.
Schneider fungiert auch diesmal wieder als einer der Drehbuchautoren (mit David Garrett) und zapft das zuvor erfolgreiche Gagrezept erneut an. Das heißt: Deuce ist wieder mehr mitfühlend galant denn potent als "Mann-Hure" für die hässlichen, behinderten und verrückten Frauen dieser Erde zur Stelle. Diesmal kommt das schwache Geschlecht in Amsterdam in den Servicegenuss des schwächlichen Waschlappens, da er Los Angeles aufgrund legaler Probleme fluchtartig verlassen musste. Sein alter Freund und Zuhälter T.J. (Eddie Griffin müht sich angestrengt, als homophober Rassist Lacher herauszuschinden) gibt Deuce in seinem aufgemotzten Bordellboot Unterschlupf. Doch dann gerät T.J. in Verdacht, der Killer mehrer Callboys (unter denen sich Til Schweiger als arroganter Edelstricher Heinz Hummer die Ehre gibt) zu sein. Nun liegt es an Deuce, die Unschuld und die "Nicht-Schwulheit" seines Freundes zu beweisen. Da er den Mörder unter den Freierinnen vermutet, gilt es eine Reihe von grotesken Rendezvous zu absolvieren. Für eine Riesin muss Deuce in Windeln herumstolzieren, eine Dame aus Tschernobyl ist mit einem Penis statt einer Nase ausgestattet (dreimal darf geraten werden, was passiert, wenn sie niesen muss), und eine Dritte hat eine Luftröhren-Operation hinter sich und ist folglich nicht mehr ganz kontinent. Nebenher verliebt sich der possierliche "Prosti-Dude" in die hübsche und extrem obsessiv-kompulsive Nichte (Hanna Verboom erinnert an Cameron Diaz in "Verrückt nach Mary") des am Fall arbeitenden Polizeikommissars. Bei der Preisverleihung für den besten Gigolo kommt es schließlich zum spritzigen Showdown.
Die holprige Inszenierung der sketchhaft strukturierten Sexfarce wurde von Debütregisseur Mike Bigalow (nicht mit der Titelfigur verwandt oder verschwägert) beigesteuert, dessen bisherige Erfahrung sich auf den Werbebereich beschränkte. Er lässt Hauptdarsteller Schneider seine gewohnt infantile Loser-Masche durchziehen und setzt des weiteren im Fließbandtakt eine Reihe von mehr oder weniger amüsanten Gags um diverse Körperflüssigkeiten, Verdauungsprobleme, Kifferträume und Antiamerikanismus in Szene. Situationskomik ist dabei so spärlich gesät wie Deuces Gesichtsbehaarung. Norm MacDonald ist in seinem Cameo als zänkischer schottischer "Man-Whore" eines der souveränen komischen Highlights, und Adam Sandler revanchiert sich bei seinem Buddy Schneider (der traditionsgemäß kurz in jeder Sandler-Komödie auftaucht) ebenfalls mit einem Gastauftritt. Insgesamt wohl nur für eingefleischte Bad-Taste-Junkies ein Fest. ara.
Deuce Bigalow hat dem horizontalen Gewerbe zwar den Rücken gekehrt, doch schon bald steckt er wieder bis über beide Ohren drin. Denn sein ehemaliger Zuhälter T. J. Hicks wird in Amsterdam in eine mysteriöse Mordserie verwickelt, in deren Verlauf die größten Gigolos Europas von einem Serienkiller systematisch eliminiert werden. Also muss Deuce wohl oder übel wieder zurück an die Arbeit, um den guten Ruf seines alten Freundes wiederherzustellen. In Holland soll Deuce auf einer Gigolo-Akademie lernen, sein Potential als käuflicher Liebesdiener voll auszuschöpfen und sein Repertoire als Profi-Verführer zu erweitern. Dabei muss er es nicht nur mit der mächtigen europäischen Gigolo-Gewerkschaft aufnehmen, in deren Hackordnung er ganz unten steht, sondern auch mit einer ganzen Reihe merkwürdig veranlagter weiblicher Kundinnen, auf die seine magische Ausstrahlung und virile Männlichkeit überaus stimulierend zu wirken scheint. Als Lohn für seine ganze Liebesmüh winkt immerhin die Teilnahme bei den alljährlichen "Gigolo Awards". Möge der Beste gewinnen!
Kurzbewertung:
Nachdem er vor fünf Jahren in Rent-A-Man bereits die amerikanischen Frauen beglückt hat, verschlägt es Deuce Bigalow alias Comedy-Star Rob Schneider (50 erste Dates) nun nach Europa! Unter der Regie von Mike Bigelow agieren an seiner Seite Eddie Griffin (Scary Movie 3), Jeroen Krabbé (Ocean's Twelve) und Til Schweiger ((T)Raumschiff Surprise - Periode 1).
Quelle: Sony Pictures
| Darsteller: | Rob Schneider | als Deuce Bigalow | |
|---|---|---|---|
| Eddie Griffin | als T.J. Hicks | ||
| Hanna Verboom | als Eva Voorsboch | ||
| Til Schweiger | als Heinz Hummer | ||
| Jeroen Krabbé | als Gaspar Voorsboch | ||
| Douglas Sills | als Chadsworth Buckingham III | ||
| Carlos Ponce | als Rodrigo | ||
| Charles Keating | als Gian Carlo | ||
| Regie: | Mike Bigelow | ||
| Buch: | Rob Schneider | ||
| David Garrett | |||
| Jason Ward | |||
| Musik: | Teddy Castellucci | ||
| James L. Venable | |||
| Kamera: | Marc Felperlaan | ||
| Produzent: | John Schneider | ||
| Adam Sandler | |||
| Jack Giarraputo | |||
Deuce Bigalow: European Gigolo in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch
Tonformat: HiFi Stereo
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch, Dänisch, Finnisch, Griechisch, Hebräisch, Hindi, Isländisch, Norwegisch, Polnisch, Russisch, Schwedisch, Tschechisch, Ungarisch
Bildformat: 1:1,85/16:9
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