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Dick und Jane

Slapstickkomödie mit Jim Carrey und Téa Leoni als Ehepaar, das die desolate Haushaltskasse mit Raubzügen aufbessert.


Dick und Jane

Kaufvideo

Erhältlich seit:
01.06.2006

Originaltitel: Fun with Dick and Jane

Komödie

USA 2005
Laufzeit: 90 Min.
FSK: ab 6

Jim Carrey
Téa Leoni
Alec Baldwin

Regie: Dean Parisot
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Super-Star Jim Carrey steht über Nacht vor dem finanziellen Ruin - zum Glück ist Ehefrau Téa Leoni ein kriminelles Ausnahmetalent!

Noch ist das traute Familienleben in Butter (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Noch ist das traute Familienleben in Butter (Foto: Sony Pictures)

Hollywoods Comedy-Star Jim Carrey hat seinen Meister gefunden! Besser gesagt seine Meisterin. Mit Téa Leoni brilliert das Knautschgesicht und Akrobatik-Genie in einer gnadenlos komischen Abrechnung mit dem American Way of Life, quasi der amerikanische Traum im Schnellrücklauf: Während des Internet-Booms an der Börse sieht die Zukunft für Dick (Carrey) und Jane (Leoni) Harper rosig aus.

Dann kommt der Absturz. Firmenboss MacAllister (Alec Baldwin) ruiniert den Laden, um sich selbst die Taschen zu füllen. Die Mitarbeiter stehen auf der Straße und Dick auch noch als Buhmann da. So jemanden nennt man im Jargon der Bundesagentur für Arbeit: schwer vermittelbar.

Können diese Augen lügen? Dick und Jane entwickeln ungeahnte Talente als Kriminelle (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Können diese Augen lügen? Dick und Jane entwickeln ungeahnte Talente als Kriminelle (Foto: Sony Pictures)

Robin Hood in eigener Sache

Also steigen die Harpers erst langsam, dann immer schneller die soziale Leiter hinab. Nachdem Auto, Fernseher und Strom weg sind, soll Dick auch noch als illegaler Einwanderer nach Mexiko abgeschoben werden. Jetzt reicht's! Die Harpers beschließen, es den Reichen zu nehmen und den Armen zu geben - sich selbst!

Dumm nur, dass Dick kein gutes Händchen für Überfälle hat. Dafür scheint Jane ein kriminelles Naturtalent zu sein. So talentiert, dass man auch die noch offene Rechnung mit MacAllister begleichen könnte.

Dick und Jane

Dass man von amerikanischen Arbeitnehmern höchste Flexibilität erwarten kann, demonstriert ein Ehepaar, das eine finanzielle Krisensituation durch Raubzüge meistert. Eine Slapstick-Show, in der Carrey als Clown wieder Fanpflege betreiben darf.

1977 befreite sich Jane Fonda nach zehnjähriger Komödienabstinenz vom Image als freudlos-militanter Missionarin, war George Seagals Gesicht ein mimisches Minenfeld, das mit kleinsten Nuancen Pointen explodieren lassen konnte. "Das Geld liegt auf der Straße" war ein veritabler Hit, dessen komisches Potenzial man noch weiter ausreizen konnte. Glaubte Jim Carrey, der im Remake von Dean Parisot ("Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall") wieder ganz auf die hochtourige Amok-Komik setzt, die ihn zum Superstar machte. Das Ergebnis ist ein Mix aus witzigen Gags und überdosiertem Slapstick - vor dem Hintergrund eines sozialen Katastrophenfalls, dessen brisante Relevanz diese Komödie heute für manchen Besucher auch zum Horrorfilm machen könnte.

Der Film beginnt als mittelständische Wohlstandssatire in einem amerikanischen Vorstadtidyll. Hier haben sich Dick (Carrey) und Jane (Téa Leoni, wie zuletzt in "Spanglish" eine geborene dramatische Komödiantin) mit Haus, Hund, Kind und Schulden bürgerlich respektabel eingerichtet. Natürlich ist der Lebensstandard immer noch verbesserungswürdig, wenn der Nachbar mit seinem Hi-Tech-Mercedes sprechen und man selbst nicht mal einen fahren kann. Viele unrealisierte Konsumträume scheinen sich zu erfüllen, als Dick nach langjähriger Beschäftigung beim Konzern Globadyne den Fahrstuhl ganz nach oben nimmt. Doch die Beförderung entpuppt sich als Treppenwitz. Globadyne stürzt über Nacht in den Konkurs, nicht ohne den verschlagenen Boss (Alec Baldwin), verborgen vor der Öffentlichkeit, zum Halbmilliardär zu machen. Von jetzt an beginnt der Absturz Dicks, der sich wie Jane mit demütigenden Jobs durchschlagen, sich beim Vorstellungsgespräch mit Horden hoch qualifizierter Konkurrenten duellieren muss. Der freie Fall gipfelt in der Zwangsrückgabe des Edelrasens, in peinlichen "All-you-can-eat"-Essenstürmen und einer Träne Carreys, die seine Ankunft ganz unten markiert. Der Aufschwung kommt, als das Ehepaar in Raubzügen eine konjunkturresistente Einnahmequelle entdeckt. Eine der vielen Soundtrack-freundlichen Song-Bild-Montagen zeigt die Entwicklung der Dilettanten zu Profis, die sich mit immer schrägeren Outfits tarnen. Das reicht von Sonny & Cher, mit Carrey als Hexe von Eastwick, bis hin zu schwarzen "Blade II"-Bodysuits mit Stimmverzerrern, die Carrey in einer wunderbar durchgeknallten Sequenz als Luftgitarrero nutzt. Am Ende wird die neue kriminelle Energie wohltäterisch eingesetzt, ist die Bilanz auch bei Zuschauern positiv, die von großen Dosen Manic Jim keine Depressionen kriegen. kob.

Dick und Jane

Dick (JIM CARREY) und seine Ehefrau Jane (TÉA LEONI) führen ein luxuriöses, angenehmes Leben. Bis Dick völlig überraschend arbeitslos wird und die beiden plötzlich vor einer Reihe von Problemen stehen. Woher das Geld nehmen, um das Haus abzubezahlen oder gar den gewohnten Lebensstil aufrecht zu erhalten? Ganz zu schweigen von den Nachbarn, die auf keinen Fall bemerken dürfen, was passiert ist. Dick sieht deshalb nur einen Ausweg - aber der ist nicht ganz legal. Er will sich als Dieb versuchen. Leichter gesagt als getan. Denn Dick gibt als Gauner keine wirklich gute Figur ab. Ganz im Gegensatz zu seiner Frau, die den Dreh raus hat und ein kriminelles Naturtalent zu sein scheint. Mit Janes Hilfe klingelt bald die Kasse ...

Kurzbewertung:
Wenn Comedy-Superstar Jim Carrey (Bruce Allmächtig) und Téa Leoni (Spanglish) in dieser äußerst unterhaltsamen Krimi-Komödie im Stil von "Bonnie & Clyde" auf Familien-Raubzug gehen, bleibt garantiert kein Auge trocken. Regie führte Dean Parisot (Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall).

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Jim Carrey   als Dick Harper
  Téa Leoni   als Jane Harper
  Alec Baldwin   als Jack McCallister
  Richard Jenkins   als Frank Buscombe
  Angie Harmon   als Veronica
  Vincent Curatola  
  Jeff Garlin  
  Stacey Travis  
 
Regie:  Dean Parisot  
Buch:  Judd Apatow  
  Nicholas Stoller  
Musik:  Theodore Shapiro  
Kamera:  Jerzy Zielinski  
Produzent:  Brian Grazer  
  Jim Carrey  

Jim Carrey in der Folterkammer

Ein Schuh-Fertischist wird aus Jim Carrey wohl nicht mehr!

Mag's lieber bequem: Jim Carrey (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Mag's lieber bequem: Jim Carrey (Foto: Kurt Krieger)

Denn für eine Szene in seiner neuen Komödie "Dick und Jane: Zu allem bereit, zu nichts zu gebrauchen" musste der Star einen ganzen Tag lang auf hochhackigen Damen-Pumps balancieren. In der Sequenz überfällt Jim Carrey als Cher verkleidet zusammen mit Téa Leoni, die als Bono maskiert ist, eine Bank.

Diese Erfahrung hat bei Carrey Spuren hinterlassen: Hollywoods König der Verkleidungen und Grimassen, der für seine Auftritte in "Der Grinch" und "Lemony Snicket" Stunden in der Maske zubringen musste und darüber kein Wort der Klage verlauten ließ, beschwerte sich bitterlich über etwas, das Millionen von Frauen tagtäglich erleiden: High Heels!

Hässlichste Frau aller Zeiten

"Mein Respekt für Frauen, die solche Schuhe tragen, ist ins Unermessliche gewachsen", sagte Jim Carrey in einem Interview. "Die Dinger sind nichts anderes als eine Folterkammer an den Füßen." Da half es wohl auch wenig, dass ausgerechnet seine Tochter ihn am Tag der Cher-Szene besuchte und meinte, "dass ich die hässlichste Frau aller Zeiten sei", so der Komiker weiter.

 

Dick und Jane in der Fotoshow

 

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Jim Carrey

Mit der Gesichtsgymnastik eines gurgelnden Gummischlauchs und als anarchischer Körperverrenker mit garantierter Turbokomik übertrifft Jim Carrey...

 

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Téa Leoni

So attraktiv wie spielfreudig, schadete der blonden Téa Leoni nicht einmal die schwarze Perücke, die sie als Psychologin in "Flirting with Disaster...