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Dickie Roberts: Kinder-Star

Ein ehemaliger Kinderstar mietet sich mit Mitte Dreißig eine Pflegefamilie, um die Kindheit nachzuholen, die er verpasst hat.


Dickie Roberts: Kinder-Star

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Erhältlich seit:
02.12.2004

Originaltitel: Dickie Roberts: Former Child Star

Komödie

USA 2003
Laufzeit: 94 Min.
FSK: ab 6

David Spade
Mary McCormack
Scott Terra

Regie: Sam Weisman
Paramount Home Entertainment

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Ein ehemaliger Jugendstar mietet sich mit Mitte dreißig eine Pflegefamilie, um seine verpasste Kindheit nachzuholen.

Ein Kinderstar auf dem Weg zum Comeback: Dickie Roberts (Foto: UIP) Großansicht

Ein Kinderstar auf dem Weg zum Comeback: Dickie Roberts (Foto: UIP)

Dickie Roberts (David Spade) war in den siebziger Jahren bereits als Fünfjähriger ein gefeierter Sitcomstar. Doch nach dem kometenhaften Aufstieg kam alsbald der plötzliche Fall.

Jetzt, mit Mitte dreißig, bemüht er sich verzweifelt um ein Comeback und die Titelrolle in einem neuen Film. Da ihm dafür die nötigen Kindheitserfahrungen und folglich auch die emotionale Tiefe fehlen, zieht er zu Recherchezwecken eine Weile in das Haus einer ganz normalen Durchschnittsfamilie. Dort geht es allerdings nicht so normal zu, wie Dickie sich das vorgestellt hat.

Dickie hat mit seinen Leihgeschwistern viel Spaß (Foto: UIP) Großansicht

Dickie hat mit seinen Leihgeschwistern viel Spaß (Foto: UIP)

Vom Dschungel nach Hollywood

US-Komiker David Spade ("Joe Dreck") spielt die Titelrolle in Sam Weismans ("George, der aus dem Dschungel kam") neuer schamloser Komödie, die sich mit zahlreichen Cameo-Auftritten und Hollywood-Insider-Jokes schmückt.

Eine harmlos-witzige Parodie auf das Showbusiness und den ewigen Kampf eines Kinderstars mit dem Älterwerden.

Dickie Roberts: Kinder-Star

Komiker David Spade ("Tommy Boy") hat spätestens seit dem Überraschungs(video)erfolg seines letzten Vehikels "Joe Dirt" den Sidekick-Schuh endgültig abgestreift und ist nunmehr erneut mit einem Solo zu sehen. Wieder war er in Zusammenarbeit mit Fred Wolf ("Black Sheep") beteiligt, das Drehbuch auf sich selbst maßzuschneidern, um hier in die Rolle eines abgehalfterten ehemaligen Kinderstars zu schlüpfen, der alles daran setzt, eine zweite Chance in Hollywood zu erhalten.

Gemäß jeder Happy Madison Produktion (die Firma seines früheren Kollegen bei der Comedykultserie "Saturday Night Live", Adam Sandler) wird mit poprockiger Begleitmusik auf der erprobten Schiene von Slapstick, Satire und Sentimentalität gefahren. Die Mischung wurde routiniert von Regisseur Sam Weisman ("George der aus dem Dschungel kam") inszeniert, der aus seinem Star zwar keine oscarreife Darstellung herausholen kann, doch dessen Tendenz zu beißendem Zynismus entschärft und somit stärker als sympathische Figur aufbaut. Begonnen (und beendet) wird die Coming-of-Age-Variante als eine reißerische "E! True Hollywood Story!"-Dokumentation, was den Filmemachern erlaubt ein Maximum an Exposition im Schnellverfahren abzuhaken. Titelfigur Dickie Roberts ist in den siebziger Jahren bereits als Fünfjähriger ein gefeierter Sitcomstar. Doch nach dem kometenhaften Aufstieg kommt alsbald der plötzliche Fall. 30 Jahre später ist Dickie jetzt in Gestalt von Spade ein lächerlicher Gestriger, der sich selbst für ein peinliches Celebrity-Boxing-Match (mit Emmanuel Lewis aus "Webster" - einer von vielen tatsächlichen ehemaligen Kinderstars, die den Film bevölkern) nicht zu schade ist. Dennoch gibt er die Hoffnung auf ein Comeback nicht auf. Mit einigem Einfallsreichtum (und der Hilfe von Brendan Fraser) erreicht er einen Termin bei Rob Reiner (der sich selbst spielt). Reiner sagt ihm, dass ihm für die Rolle die notwendige emotionale Tiefe fehlen würde, da Dickie nie eine richtige Kindheit gehabt hätte. Daraufhin beschließt Dickie, eine Famiie mit zwei Kindern, einer attraktiven Mutter (Mary McCormick) und einem Windhund von Vater (Craig Bierko) zu "mieten" und so zu lernen, was es heißt ein Kind zu sein. Dies umfasst das Erlernen von so simplen Dingen wie Fahrradfahren, kindgerechter Sprache und selbst eine Spazierfahrt im Kinderwagen. Doch auch Dickie hat einigen Einfluss auf seine "Adoptivfamilie" . Für seinen "Bruder" macht er dessen Hänsler in der Schule fertig und seiner "Schwester" bringt er eine Tanznummer bei. Wohin das Happy End führt, ist unschwer zu erraten.

Und doch ist das Ergebnis ein vielleicht harmloser aber auch mild-humoriger Feelgood-Famlienmovie, der ohne Bad-Taste-Gags auskommt. Unterhaltsam sind die Gastauftritte von ehemaligen Kinder- und Jungstars wie Corey Feldman, Leif Garrett, Donny Bonaduce und Barry Williams - auch wenn die Mehrzahl davon dem deutschen Publikum fremd sein dürfte. ara.

Darsteller:  David Spade   als Dickie Roberts
  Mary McCormack   als Grace Finney
  Scott Terra   als Sam Finney
  Craig Bierko   als George Finney
  Alyssa Milano   als Cyndi
  Jon Lovitz   als Sidney Wernick
  Doris Roberts   als Peggy Roberts
  Rob Reiner   als Rob Reiner
 
Regie:  Sam Weisman  
Buch:  David Spade  
  Fred Wolf  
Kamera:  Thomas E. Ackerman  
Produzent:  Adam Sandler  
  Jack Giarraputo  
 

Dickie Roberts: Kinder-Star in der Fotoshow

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