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Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn

Das erste Big-Budget-Abenteuer des belgischen Jungdetektivs und seines Foxterriers wird Hergés Kultcomic und höchsten Ansprüchen an Technik und Unterhaltung gerecht.


Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn

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Erhältlich seit:
22.03.2012

Originaltitel: The Adventures of Tintin: Secret of the Unicorn

Trickfilm/ Abenteuer

USA 2011
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 6

Regie: Steven Spielberg
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn

Als Tim ein altes Schiffsmodell ersteht, entdeckt er darin ein Pergamentpapier, das den belgischen Jungreporter in sein bisher größtes Abenteuer führt. Zusammen mit seinem treuen und cleveren Foxterrier Struppi versucht Tim, das Geheimnis eines versunkenen Wracks zu lösen. Schlüssel dafür sind Kapitän Haddock, ein alkoholverliebter Seebär, und dessen Familiengeschichte. Doch diese und die Aussicht auf Reichtum treiben auch einen diabolischen Schurken an, der dem Trio immer einen Schritt voraus zu sein scheint.

Fast 30 Jahre lang plante Steven Spielberg, Tim und Struppi auf die Leinwand zu bringen. Mit Hilfe von Koproduzent Peter Jackson und der von ihm revolutionierten Performance-Capture-Technik ist ihm das und ein Animationsabenteuer gelungen, das technisch neue Maßstäbe setzt, Nonstop-Action mit visuellem Einfallsreichtum sowie witzige Slapsticksequenzen bietet. Doch nie wird der Charme von Hergés Kultcomic von der kinetischen Energie und Wucht eines Big-Budget-Eventfilms überrollt.

Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn

Das erste Big-Budget-Kinoabenteuer des belgischen Jungreporters und seines smarten Foxterriers präsentiert sich als technischer Triumph und turbulenter Spaß für alle Generationen.

Wie man aus vielen Premieren ein echtes Phänomen macht, zeigt dieses Gipfeltreffen zweier visuell dominanter Filmemacher - die erste, kreativ fast gleichgewichtige Zusammenarbeit von Peter Jackson und Steven Spielberg, der hier erstmals einen Animationsfilm, eine Comicadaption und ein 3D-Projekt stemmt. Fast 30 Jahre lang versuchte der König von Hollywood, den Kultcomic des Belgiers Hergé auf die Leinwand zu bringen. Dass aus dieser development hell dank Performance Capture, dem von Jackson bei Gollum und King Kong revolutionierten Digitaltransfer menschlicher Darstellungen, nun ein Film hervorgegangen ist, der bei aller Big-Budget-Wucht liebevolle Detailpflege betreibt, ist ein kleines cineastisches Wunder. Aus drei Geschichten Hergés schmiedeten drei britische Drehbuchautoren ein Abenteuer aus dem Indiana-Jones-Kosmos - mit Hinweisen, die entschlüsselt, Schätzen, die gefunden und Widersachern, die abgeschüttelt werden müssen.

Die Helden allerdings sind komische Vögel - ein junger smarter Reporter, der auf alles eine Antwort, aber weder (menschliche) Freunde noch Familie zu haben scheint. Ein loyaler, cleverer und couragierter Foxterrier, der wirklich beweist, dass es nicht auf Größe ankommt. Ein tollpatschiger, griesgrämiger Seebär namens Kapitän Haddock, der am zuverlässigsten auf Alkohol Kurs nimmt. Zwei fast identisch aussehende Detektive, die ihre kumulierte Ahnungslosigkeit als Brillanz wahrnehmen, und schließlich ein Schurke, der auch vor Mord nicht zurückschreckt. Dieses Personal ist eingebunden in die Jagd nach einem Schatz, der sich auf einem versunkenen Schiff, der Einhorn, befinden soll.

Sie führt vom europäischen Festland auf das Meer bis hin nach Nordafrika und glänzt nicht mit dramatischer Originalität, sondern mit grandios choreographierter Nonstop-Action, großem visuellem Einfallsreichtum und turbulenten Slapsticksequenzen, die wirklich Witz entwickeln. Auch wenn man sich vielleicht ein Atemholen wünschte, rast der Film durch seinen Plot, vergisst dabei aber nicht, die Wesenszüge seiner Hauptfiguren herauszuarbeiten. Wie in den Comics spielen Frauen kaum eine Rolle, ist Struppi der heimliche Held, Haddock der komische Publikumsliebling und Tim die zuverlässige Konstante, die im Geschwindigkeitsrausch stets nüchtern bleibt.

Über allem Erzählerischen aber thront eine überbordende visuelle Detailliebe, ein dreidimensionales Bild, das tief in den Raum geht, sogar Staubpartikel tanzen lässt, eine von Peter Jacksons Effektschmiede Weta gezauberte digitale Optik, die Performance Capture auf ein neues Niveau hebt. Unbestreitbar ist "Tim und Struppi" ein technischer Triumph, aber eben auch ein Spaß, der Jacksons Fortsetzung nicht als Drohung, sondern als Highlight in Vorbereitung verstehen lässt. kob.

Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn

Der allseits beliebte junge Reporter Tim und sein treu ergebener Hund Struppi - klassische Figuren ihres Schöpfers Hergé - erwachen im internationalen Filmhit "Die Abenteuer von Tim und Struppi" zum Leben. Nach dem Kauf eines Schiffsmodells mit brisantem Inhalt geraten Tim und seine Freunde ins Visier eines teuflischen Schurken. Erst auf hoher See, dann in der Wüste Nordafrikas: Jede Wendung beschert dem Zuschauer noch höhere Dosen Nervenkitzel, Gefahren und Abenteuer für die ganze Familie.

Quelle: Sony Pictures

Sprecher:  Jamie Bell   als Tim
  Andy Serkis   als Captain Haddock
  Daniel Craig   als Sakharine
  Nick Frost   als Inspector Thomson
  Simon Pegg   als Inspector Thompson
  Toby Jones   als Silk
  Mackenzie Crook   als Tom
  Daniel Mays   als Allan
  Gad Elmaleh   als Ben Salaad
  Joey Starr   als Barnaby
  Eric Stoltz   als Dr. Krospell
 
Regie:  Steven Spielberg  
Buch:  Steven Moffat  
  Edgar Wright  
  Joe Cornish  
Musik:  John Williams  
Produzent:  Peter Jackson  
  Kathleen Kennedy  
  Steven Spielberg  

Jamie Bell für Spider-Man vorgesehen

Jamie Bell alias "Billy Elliot" ist in Hollywood ein gefragter Schauspieler. Jetzt könnte der Brite seinen größten Erfolg feiern und die Rolle als Spider-Man ergattern.

Schwingt sich schon bald als Spider-Man durch Straßenschluchten: Jamie Bell (Foto: Highlight) Großansicht

Schwingt sich schon bald als Spider-Man durch Straßenschluchten: Jamie Bell (Foto: Highlight)

Im Tanzfilm "Billy Elliot - I Will Dance" rührte Jamie Bell Filmfans zu Tränen. Auf einen Schlag war der britische Bub mit Sommersprossen auf der ganzen Welt berühmt. Jetzt könnte Jamie der größte Coup seiner jungen Karriere gelingen: die Titelrolle im nächsten "Spider-Man"-Abenteuer. Das vierte Fantasyspektakel über den berühmten Spinnenmann ist zeitlich vor den bisherigen drei Teilen angesetzt und geht auf die Schulzeit von Peter Parker ein. Jamie ist der aussichtsreichste Kandidat für die Titelrolle.

Neben dem 24-Jährigen buhlen noch Alden Ehrenreich, Frank Dillane, Josh Hutcherson und Andrew Garfield um den begehrten Part als Peter Parker.

Jamie möchte das Erbe von Tobey Maguire antreten

Wenn Jamie das Rennen macht, wäre er der Nachfolger von Tobey Maguire, der Spidey in den letzten drei Comic-Adaptionen verkörperte. Neuland würde der Nachwuchsstar damit keinesfalls betreten. Schließlich dreht er vorher noch als Sprecher die Comicverfilmung "Die Abenteuer von Tim und Struppi" ab, die 2011 über die Kinoleinwände flimmern wird. Nach Blockbusterproduktionen wie "King Kong" und "Unbeugsam - Defiance" ist Jamie auf dem besten Wege, eine feste Größe im Schauspielgeschäft zu werden.

Regie beim vierten Spider-Man-Spektakel soll übrigens Marc Webb ("(500) Days of Summer") führen. Der Kinostart ist für 2012 vorgesehen.

 

Die Abenteuer von Tim und Struppi - Das Geheimnis der Einhorn in der Fotoshow

 

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