
Der Regisseur Ferrand wird bei den Dreharbeiten zu seinem neuen Film mit unterschiedlichsten Problemen konfrontiert: der Unfalltod eines Hauptdarstellers, Liebesaffären zwischen seinen Mitarbeitern, eine Schauspielerin, die sich ihren Text nicht merken kann, eine Katze, die vor der Kamera nicht zum Milchtrinken zu bringen ist, und dazu noch eine Reihe von technischen Pannen. Während er versucht, das Geschehen unter Kontrolle zu halten, sieht er sich außerdem Selbstzweifeln und Schwierigkeiten im eigenen Liebesleben ausgesetzt, die ihn bis zur Beendigung des Filmes plagen.
Einen Blick hinter die Kulissen gönnt François Truffaut seinen Zuschauern in diesem Film, der mit Humor und Melancholie die Entstehung eines fiktiven Filmes zeigt. Die Selbstreflexion, die auch dadurch betont wird, daß Truffaut selbst in der Rolle des Regisseurs zu sehen ist, hindert ihn jedoch nicht daran, Distanz zu sich und zu seinem Thema zu bewahren. Eine wunderschöne Liebeserklärung an das Kino, die gleichzeitig darauf hinweist, wie schwierig es für einen empfindsamen Menschen ist, Macht über andere auszuüben.