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Die Anonymen Romantiker

Ein kontaktscheues Paar findet in dieser liebevoll-verrückten Komödie ein ganz persönliches Rezept für das Glück zu zweit.


Die Anonymen Romantiker

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Erhältlich seit:
09.02.2012

Originaltitel: Les émotifs anonymes

Komödie/ Lovestory

Frankreich/Belgien 2010
Laufzeit: 75 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Isabelle Carré
Benoît Poelvoorde
Lorella Cravotta

Regie: Jean-Pierre Améris
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Die Anonymen Romantiker

In der Herstellung verführerischer Schokoladenkreationen ist Angélique erfinderisch, doch wenn es darum geht, jemanden anzusprechen, fällt sie auch schon mal in Ohnmacht. Während sie in einer Selbsthilfegruppe Trost sucht, versucht ihr neuer Chef seine Hemmungen in Einzelsitzungen zu überwinden. Das Zusammentreffen der beiden und die unerwartete Zuneigung ist für die liebenswerten Neurotiker eine Herausforderung, der sie sich mit unkonventionellen Mitteln annehmen und dabei ein ganz persönliches Rezept für die Liebe entwickeln.

Mit gedämpfter Komik und altmodischem Charme inszeniert, gibt es kleine Parallelen zu "Chocolat". Schokolade ist auch hier Seelennahrung, lässt die Herzen schmelzen, beruhigt und beeinflusst die Psyche. Benoît Poelvoorde und Isabelle Carré überzeugen als schüchterne Neurotiker, die wenigstens einen Teil ihre Ängste überwinden. Visuell setzt Jean-Pierre Améris mit einer in warmes Licht getauchten Außenwelt, Ziegelhäuschen und kleinen Fenstern, Kleidung der Fünfzigerjahre und dominierenden Rot- und Grüntönen auf Retro-Look.

Die Anonymen Romantiker

Ein kontaktscheues Paar findet in dieser liebevoll-verrückten Komödie ein ganz persönliches Rezept für das Glück zu zweit.

Zwar fehlt es an einer festen medizinischen Diagnose, aber es gibt sie, die "hochsensiblen Persönlichkeiten", Menschen, denen Lärm und Gesellschaft ein Gräuel ist, die am liebsten für sich allein sind und unter der Umwelt leiden. Zu dieser Spezies, die 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung ausmachen sollen, gehört auch die Chocolatière Angélique, die jahrelang für einen Verkäufer im Geheimen die tollsten Kreationen schuf und sich nun nach dessen Tod Arbeit suchen muss. Bei einer kleinen Schokoladenmanufaktur findet sie einen neuen Job als Vertriebskraft, deren Chef ebenfalls Schwierigkeiten im Umgang mit anderen hat. Während sie in der Selbsthilfegruppe der anonymen Romantiker Trost sucht, liegt er beim Therapeuten auf der Couch, der ihm die Aufgabe stellt, jemanden zu berühren. Eine Riesenherausforderung. Er schafft es, nach einigen Anläufen der jungen Frau die Hand zu geben und schließt sogleich noch einen Kuss an, der erwidert wird. Aber beim ersten Rendez-vous im Restaurant wird's brenzlig. Angélique liest Konversationsfragen von Kärtchen ab, er wechselt nervös alle fünf Minuten die klitschnassen Hemden.

Wie die verwirrten Gefühls-Aliens, überzeugend dargestellt von Benoît Poelvoorde und Isabelle Carré, dann doch nach einigen Holpersteinen in die Kurve zum Liebesglück biegen, das inszeniert Jean-Pierre Améris mit altmodischem Charme, gedämpfter Komik und emotionalem Chaos, lässt Autobiografisches einfließen. Die schüchternen Neurotiker sind in ihrer Unbeholfenheit liebenswert, wenn auch auf den ersten Blick nicht so verführerisch wie Juliette Binoche und Johnny Depp in "Chocolat". Das Rezept ist ähnlich, Schokolade lässt auch die Herzen schmelzen, beeinflusst und beruhigt die Psyche. Visuell dominieren Rot- und Grüntöne, ein an die 1950er Jahre erinnernder Kleidungsstil und eine in warmes Licht getauchte Außenwelt aus Ziegeln, kleinen Fenstern im Retro-Look. Wenn am Ende die beiden einen Teil ihrer Ängste überwinden, mutiert der Film zum kleinen Glücksbringer. mk.

Die Anonymen Romantiker

Zartbitter, samtigsüß, raffiniert aromatisch - in der Herstellung verführerischer Schokoladenkreationen ist Angélique (Isabelle Carré) äußerst erfinderisch. Doch sie fällt in Ohnmacht, wenn sie jemanden ansprechen muss. Jean-René (Benoît Poelvoorde) führt eine Schokoladenmanufaktur, aber im Umgang mit Menschen gerät er in Panik. Während Angélique ihrer übergroßen Empfindsamkeit in einer Selbsthilfegruppe zu Leibe rückt, versucht Jean-René seine Hemmungen mittels Einzeltherapie zu überwinden. Als Angélique in Jean-Renés Manufaktur aufgrund einer Verwechslung die neue Stelle als Vertriebskraft antritt, sind die Hürden, die sie überwinden muss, enorm. Doch verglichen mit Jean-Renés Angst vor den eigenen Gefühlen, ist ihre Lage fast ein Kinderspiel. Denn die unerwartete Zuneigung zu seiner neuen Mitarbeiterin ist eine außerordentliche Herausforderung, der Jean-René mit unorthodoxen Mitteln begegnet.

Quelle: EuroVideo

Interviews, Making of

Quelle: EuroVideo

Darsteller:  Isabelle Carré   als Angélique Delange
  Benoît Poelvoorde   als Jean-René Van Den Hugde
  Lorella Cravotta   als Magda
  Lise Lamétrie   als Suzanne
  Swann Arlaud   als Antoine
  Pierre Niney   als Ludo
  Stephan Wojtowicz   als Psychologe
  Jacques Boudet   als Rémi
  Céline Duhamel   als Mimi
  Grégoire Ludig   als Julien
  Philippe Fretun   als Maxime
  Alice Pol   als Adèle
  Philippe Gaulé   als Philippe
  Joëlle Sechaud   als Joëlle
  Isabelle Gruault   als Isabelle
  Claude Aufaure   als Monsieur Mercier
  Marie-Christine Demarest   als Madame Legrand
  Philippe Laudenbach   als Jury-Präsident
 
Regie:  Jean-Pierre Améris  
Buch:  Philippe Blasband  
  Jean-Pierre Améris  
Musik:  Pierre Adenot  
Kamera:  Gérard Simon  
Produzent:  Nathalie Gastaldo  
  Philippe Godeau  
 

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Isabelle Carré

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