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Kaufvideo
Erhältlich seit:
11.10.2007
Originaltitel: Die Aufschneider
Deutschland 2006
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 6
Carsten Strauch
Rainer Ewerrien
Cosma Shiva Hagen
Regie: Carsten Strauch
e-m-s sales

Nicht um Angeber, sondern um Chirurgen geht's in Carsten Strauchs galliger Krankenhaus-Satire, die streckenweise zur "Halbgötter in Weiß"-Klamotte gerät.
Rationalisierung ist angesagt, Kosten und Personal sparen, im Leben wie im Kino. Ulla Schmidts Pläne zur Sanierung des Gesundheitswesens mögen Pate gestanden haben für diesen Spielfilm-Erstling um zwei Hospitäler, denen die Schließung droht. In unmittelbarer Nachbarschaft zueinander gelegen, entscheiden die örtlichen Behörden, dass eines der beiden Häuser zu viel ist. Ganz demokratisch soll per Expertenkommission festgestellt werden, wer nach einer Frist von zehn Tagen die Pforten schließen muss: die High-Tech-Hochburg St. Georg oder die etwas in die Jahre gekommene Eichwald-Klinik. Was den Beginn einer mit fiesesten Mitteln geführten Schlammschlacht markiert und "Lost in Transplantation", sprich der (vorhersehbaren) Verwechslung von Bypass mit Blinddarm endet.
Launig und vielschichtig legt Regisseur, Koautor und Darsteller Carsten Strauch die pechschwarze Satire an, macht schnell klar wo seine Sympathien liegen: Bei Professor Keller (Burghart Klaußner) und dessen Team, dem die dusseligen Doktoren Wesemann (Strauch) und Kunze (Rainer Ewerrien) nebst Schwester Göbel (Cosma Shiva Hagen) angehören. Mit Mariachi-Band, hauseigenem Animateur - Josef Ostendorf oszilliert zwischen Heinz Erhard und Reiner Calmund - und gemischtgeschlechtlichen Krankenzimmern kämpfen sie gegen die fiesen Technokraten um Professor Radwanski (Christoph Maria Herbst), die medizintechnisch eindeutig von Filmen wie "Coma" oder "Extreme Measures" beeinflusst sind - siehe Ausschnüffelung des Widersachers, Kidnapping und versuchtem Mord.
Wer jetzt an den Sanitätsfahrer Brenner alias Josef Hader und die Wolf-Haas-Verfilmung "Komm, süßer Tod" denkt, liegt nicht ganz falsch. Wobei Spielfilm-Debütant Strauch nicht so hinterfotzig vorgeht wie sein österreichischer Kollege Wolfgang Murnberger. Er haut lieber frontal drauf. Setzt dem Arsch im Operationssaal im wortwörtlichen Sinn Ohren auf und brät die Spenderleber, um sie anschließend mit Kartoffeltaschen zu servieren. Slapstick statt Subtilität also, politisch unkorrekte, dauerrauchende Mediziner, Frauen, die nicht einparken können und nicht zu vergessen die obligate homoerotische Verwechslung. Von Kamerafrau Nina Werth im Look der 70er-Jahre Pauker-, Wolfgangsee- und Report-Filme gehalten, fehlt es der etwas uneinheitlichen Arbeit vor allem am richtigen (Comedy-)Timing, wofür jedoch der ironisierende Soundtrack mit Ohrwürmern wie "Teach Me Tiger" nebst grundsoliden Darstellerleistungen entschädigt.geh.
"Stromberg" Christoph Maria Herbst und Cosma Shiva Hagen sind die Götter in Weiß in dieser abgedrehten und pechschwarzen Komödie von Regisseur Carsten Strauch. "Schräg, makaber, gut!" (FHM) "Operation gelungen, Publikum tobt!" (TV Spielfilm)
Es kann nur eine geben! Und deshalb beschließen die örtlichen Behörden, dass eine von zwei benachbarten Kliniken geschlossen werden muss. Entweder das gnadenlos zukunftsorientierte High Tech-Hospital "St. Georg" unter dem strengen Prof. Radwanski (Christoph Maria Herbst), oder die gemütliche, wenn auch etwas heruntergekommene Eichwald-Klinik stehen zur Disposition. Nur zehn Tage bleiben dem Personal der beiden Häuser, ein Experten-Gremium von ihren jeweiligen Vorzügen zu überzeugen. Während Radwanski sofort seine Maschinerie aus Korruption und fiesen Tricks in Bewegung setzt, bauen die Eichwäldler auf ein fragwürdiges Wellness-Konzept. Doch als eines Abends ein Spenderorgan versehentlich gebraten und dann mit Kartoffelpockets serviert wird, zeigt sich, dass die Gesundheitsreform ganz schön kranke Züge annehmen kann...
Quelle: e-m-s GmbH
- Audiokommentar von Carsten Strauch, Rainer Ewerrien und Nina Werth
- Kinotrailer
- Teasertrailer
- Bildergalerie
- Biografien/Filmografien
Quelle: e-m-s GmbH
| Darsteller: | Carsten Strauch | als Dr. Steffen Wesemann | |
|---|---|---|---|
| Rainer Ewerrien | als Dr. Klaus Kunze | ||
| Cosma Shiva Hagen | als OP-Schwester Sylvia Göbel | ||
| Nina Kronjäger | als Dr. Christiane Tietz | ||
| Christoph Maria Herbst | als Prof. Reinhold Radwanski | ||
| Stipe Erceg | als Dr. Frank Norbert Stein | ||
| Josef Ostendorf | als Werner Vierkötter | ||
| Bernd Stegemann | als Hartmuth Probst | ||
| Thorsten Ranft | als Hermann Menzel | ||
| Eva Weißenborn | als Frau Meissner | ||
| Tim Wilde | als Prof. Wiebenhartz | ||
| Simon Gosejohann | als Werdender Vater | ||
| Regie: | Carsten Strauch | ||
| Buch: | Carsten Strauch | ||
| Nina Werth | |||
| Rainer Ewerrien | |||
| Musik: | Udo Schöbel | ||
| Kamera: | Nina Werth | ||
| Produzent: | Roman Paul | ||
| Gerhard Meixner | |||
| Ulf Israel | |||
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Deutsch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Audiokommentar, Trailer, Bildergalerie, Bio- und Filmografien
- Audiokommentar von Carsten Strauch, Rainer Ewerrien und Nina Werth
- Kinotrailer
- Teasertrailer
- Bildergalerie
- Biografien/Filmografien
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