
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges möchten sich die in den mittleren Westen heimkehrenden Soldaten Stephenson, Derry und Parrish in den "normalen" Alltag einfügen. Der ältere Stephenson wird Vizepräsident in einer Bank, Derry fängt in einem Kaufhaus als Verkäufer an und Parrish, der im Krieg seine Hände verlor, findet Halt bei seiner früheren Freundin Wilma. Nach dem Scheitern von Derrys Ehe verliebt sich dieser in die Tochter von Stephenson.
William Wyler verarbeitete in seinem dreistündigen Filmepos die Nachkriegs-Erlebnisse vieler Ex-Soldaten und Zivilisten auf eindringliche, nichts verschönernde und trotzdem ermutigende Weise. Abgesehen von den moralischen Verdiensten seines Filmes wartet er auch mit bemerkenswerter künstlerischer Qualität auf, die seiner detailgenauen Milieustudie historische Tiefe und Authentizität verleiht. Die hochkarätige Schauspielergarde mit Dana Andrews, Myrna Loy und Frederic March überzeugt in ihren Rollen ebenso perfekt wie der sich selbst spielende Kriegsveteran Harold Russell als Homer Parrish.