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Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia

Big-Budget-Erstverfilmung des Kinderbuchklassikers über ein zauberhaftes Land hinter einem Wandschrank.


Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia

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Erhältlich seit:
17.07.2008

Originaltitel: The Chronicles of Narnia: The Lion, the Witch and the Wardrobe

Fantasy

Großbritannien/USA 2005
Laufzeit: 138 Min.
FSK: ab 6

Georgie Henley
William Moseley
Skandar Keynes

Regie: Andrew Adamson
The Walt Disney Company (Germany) GmbH Home Entertainment & Retail

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Endlich ist die "Herr der Ringe"-Lücke geschlossen: Disneys Fantasyfilm ist in diesem Winter das Ereignis für Kinofans.

Edmund, Lucy, Susan und Peter finden sich plötzlich in Narnia wieder (Foto: Buena Vista) Großansicht

Edmund, Lucy, Susan und Peter finden sich plötzlich in Narnia wieder (Foto: Buena Vista)

Das Weihnachtshighlight der Saison bietet alles, was man sich für einen ebenso effektgeladenen wie emotionalen Ausklang des Kinojahrs nur wünschen kann. Im Mittelpunkt der mit spektakulären Bauten, Masken und Spezialeffekten in Neuseeland entstandenen Fantasy-Saga stehen vier Kinder auf der Flucht vor den Schrecken des Zweiten Weltkriegs.

Die Geschwister werden aus London auf den Landsitz eines alten Professors (Oscarpreisträger Jim Broadbent) verschickt, der in seinem Haus ein strenges Regiment führt. Dort entdecken sie in einem Wandschrank den geheimen Zugang zu der magischen Welt von Narnia, die ebenfalls unter einem Tyrannen zu leiden hat.

Susan lernt, mit Pfeil und Bogen umzugehen (Foto: Buena Vista) Großansicht

Susan lernt, mit Pfeil und Bogen umzugehen (Foto: Buena Vista)

Eisige Kälte

Die weiße Hexe (Tilda Swinton) hat das Land mit dem Fluch eines ewigen Winters belegt - wer ihr Widerstand leistet, wird in eine Eisstatue verwandelt. "Sie ist der Inbegriff des Bösen - seelisch völlig kalt, aber doch verführerisch", beschreibt Swinton ihre schillernde Figur. Ihr einzig ernst zu nehmender Gegner unter allen Fabelwesen ist der Löwe Aslan, der rechtmäßige König von Narnia.

Aber erst das mutige Eingreifen der Geschwister löst die Kette von Ereignissen aus, die zum Sieg des Guten führen. Der Kampf um Narnia findet seinen Höhepunkt in einer gigantischen Schlacht, in der alle fantastischen Rassen dieser Welt aufeinanderprallen - und die Effektkünstler noch einmal ihren atemberaubenden Einfallsreichtum entfalten können.

Jadis zeigt Edmund ihr geheimnisvolles Reich (Foto: Buena Vista) Großansicht

Jadis zeigt Edmund ihr geheimnisvolles Reich (Foto: Buena Vista)

Anders als es geschrieben steht

Diese Szene kommt in C.S. Lewis weltberühmter Buchvorlage nur ansatzweise vor, andere Erzählstränge sind in der Kinoversion dagegen stärker ausgestaltet. Regisseur Andrew Adamson ("Shrek 1 & 2"): "Ich musste das tun, denn nur so konnte ich den Geist des Buches einem modernen Publikum richtig vermitteln."

So wird aus seiner Verfilmung ein Spektakel, das alle Generationen von Zuschauern erreicht - wie das bestenfalls "Harry Potter" gelingt. Nur dass "Narnia" ein epischeres Szenario zu bieten hat. Wer davon nicht genug kriegen kann, sei beruhigt. Sechs Bücher sind noch übrig. Also: Nichts wie abtauchen in die magischen Welten von Narnia!

Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia

In Richard Attenboroughs Romanze "Shadowlands" war er - wie auch sein Besitzer - noch verschlossen. Jetzt öffnet der magische Schrank, die Pforte ins Herz der Kinder, seine Türen für eine Welt der Wunder, die vor allem die Potter-Pilger für eine der populärsten Reihen der Buchgeschichte begeistern soll. Das wird Aslan, C.S. Lewis' König der Löwen, gelingen, wenngleich ihn seine Gefolgschaft, im Unterschied zum Zauberlehrling, wohl erst entdecken muss.

In Großbritannien ist Lewis' siebenteiliges Fantasyabenteuer ein unverzichtbarer Begleiter der Kindheit. Diesen Status besitzt es hierzulande nicht, trotzdem ist die Erwartungshaltung hoch für diese Prestige-Produktion, die im epischen Entwurf, den Kreaturen und ihrer Finalschlacht "Ring"-Assoziationen weckt, aber mit einem jüngeren Zielpublikum im Visier dessen überwältigende Wirkung nicht erreichen kann. In seinem eigenen Kosmos jedoch ist das Live-Action-Debüt von "Shrek"-Dompteur Andrew Adamson ein mit großen Schauwerten aufwartendes Märchen, das im 2.Weltkrieg spielt, aber zeitlos für christliche Tugenden und die Familie wirbt. Bereits zu Beginn untermauert der Film seinen visuellen Anspruch, als eine deutsche Bomberstaffel, aus einer Vielzahl von Perspektiven beobachtet, London unter Feuer nimmt. Nach diesem Prolog, der später in einer Narnia-Sequenz zitiert und variiert wird, werden die Pevensie-Kids, Lucy, Edmund sowie die älteren Susan und Peter, von ihrer Mutter ins Landhaus eines gutmütigen Professors geschickt. Gut 40 Minuten dauert es, bis die Charaktere und das zentrale Problem mit dem familiären Außenseiter Edmund skizziert sind. Dann treten alle Kids in den Schrank des Professors, folgen dem Beispiel der kleinen Lucy, die die Welt dahinter bereits erkundet hat. Das von sprechenden Tieren und mythischen Kreaturen aus der griechischen und nordischen Sagenwelt bevölkerte Refugium kindlicher Fantasie ist von ewiger Eiszeit umklammert, seit die Weiße Hexe (Heimspiel für die androgyne Frostfee Tilda Swinton) Narnia mit einem Fluch belegt hat. Diesen werden gemäß einer Prophezeiung vier Kinder brechen. Bis es dazu kommt, muss Lucys Freund, ein Faun, wie auch ihr Bruder aus der Gefangenschaft der Hexe befreit werden. Der einfache, kindgerechte Plot führt geradlinig auf die Konfrontation der Heere des Guten und des Bösen, auf die Inthronisierung der menschlichen Führer zu, ohne deutlich zu machen, warum Narnia gerade sie unbedingt braucht. Die Kids reifen, übernehmen Verantwortung, aber wenn der junge Peter als Feldherr in die Schlacht zieht, erfüllt sich zwar eine kindliche Sehnsucht, aber nicht zwangsläufig auch Glaubwürdigkeit. Die finale Kollision der Heere ist die erwartet spektakuläre Creature-Parade, eine Effektshow mit einigen verblüffenden Szenen, in der der Tod entweder im Off oder unblutig durch den Versteinerungszauber der Hexe kommt. Die Entscheidung bringt schließlich die Autoritätsfigur des Films, ein legendärer Löwe, der mit Güte und Weisheit über Narnia herrscht. Aslan ist wie der gesamte Tierpark des Films eine erstaunliche digitale Kreation. Trotzdem ist eine perfekte Verschmelzung mit den menschlichen Figuren aufgrund des Fells problematisch, weshalb der Film Berührungspunkte im Bild auffallend meidet. Für ein kindliches Auge ist das freilich bedeutungslos, hier haben die Ansprüche andere Schwerpunkte, hier geht es um die Magie, das Abenteuer, die Spannung und auch die Komik, die dieser erste Teil von Disneys Fantasy-Franchise bietet. Am besten vereint "Der König von Narnia" diese Elemente in allen Sequenzen mit den heimlichen Helden, zwei digital animierten Bibern, die die Kids auf der Flucht vor reißenden Wölfen in Aslans Lager begleiten. Dieses Paar verdient die Empfehlung, die ein US-Serienoldie schon vor fast 50 Jahren gab: "Leave it to Beaver". kob.

Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia

Ein geheimnisvoller Wandschrank ist das Tor zur Wunderwelt von Narnia, bewohnt von sprechenden Tieren, Faunen und Zwergen - und verflucht mit ewigem Winter. Vier Kinder ziehen in eine Schlacht zwischen Gut und Böse... Ein Fantasy-Märchen der Extraklasse!

Quelle: Walt Disney Studios

Bonusmaterial:
Feature Disc:
- Pannen vom Dreh
- Wissenswertes über Narnia
- Kommentar von Hauptdarstellern und Regisseur
- Kommentar der Filmemacher

Bonus Disc:
- "Schlacht um Narnia" Blu-ray-Spiel Die Entstehung Narnias
- Chroniken eines Regisseurs
- Die magische Reise der Kinder
- Die Fantasiewelt des C.S. Lewis
- Die Zauberer hinter den Kulissen
- Die Entstehung der Kreaturen
- Anatomie einer Szene: Der schmelzende Fluss Kreaturen, Länder & Legenden
- Die Kreaturen von Narnia
- Narnia-Entdeckungstour
- Eine Zeitreise

Quelle: Walt Disney Studios

Darsteller:  Georgie Henley   als Lucy Pevensie
  William Moseley   als Peter Pevensie
  Skandar Keynes   als Edmund Pevensie
  Anna Popplewell   als Susan Pevensie
  Tilda Swinton   als Jadis, Die Weiße Hexe
  Jim Broadbent   als Professor Kirke
  James McAvoy   als Mr. Tumnus
  James Cosmo   als Weihnachtsmann
  Patrick Kake   als Oreius
  Shane Rangi   als General Otman
  Elizabeth Hawthorne   als Mrs. Macready
  Kiran Shah   als Ginarrbrik
 
Regie:  Andrew Adamson  
Buch:  Ann Peacock  
  Andrew Adamson  
  Christopher Markus  
  Stephen McFeely  
Kamera:  Donald M. McAlpine  
Produzent:  Mark Johnson  

Extraszenen für Gandalf in "The Hobbit"

"Herr der Ringe"-Fans spekulieren schon lange, was genau in den beiden "Hobbit"-Filmen zu sehen sein wird. Einige Details hat nun Regisseur Guillermo del Toro verraten - und über die Zusammenarbeit mit seinem Vorgänger und Produzenten Peter Jackson geplaudert.

Ihm folgt die "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "Der kleine Hobbit" auf Schritt und Tritt: Ian McKellen alias Gandalf, der Graue (Foto: Warner) Großansicht

Ihm folgt die "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "Der kleine Hobbit" auf Schritt und Tritt: Ian McKellen alias Gandalf, der Graue (Foto: Warner)

"Anders als im Buch werden wir zeigen, wohin Gandalf reist, wenn er verschwindet, und was er in der Zwischenzeit erlebt", verspricht Guillermo Del Toro und enthüllt damit erstmals ganz konkrete Informationen über die Handlung seiner "Hobbit"-Filme. Der Zauberer, eine der beliebtesten Figuren aus der "Herr der Ringe"-Welt, begleitet Bilbo und die dreizehn Zwerge auf ihrer Reise zum Einsamen Berg, verschwindet aber unterwegs mehrmals, ohne dass seine Taten genauer beleuchtet werden.

Darsteller Ian McKellen wird es freuen. Der Schauspiel-Veteran hatte seit dem ersten Bekanntwerden der Filmpläne zur "Herr der Ringe"-Vorgeschichte eifrig um ein erneutes Engagement gebuhlt. Nun wird er also noch wichtiger als in der Vorlage von J.R.R. Tolkien vorgesehen.

Überhaupt werden die Hobbit-Filme sich deutlich von der "Herr der Ringe"-Trilogie unterscheiden: "Wir wollen nicht, dass sich die Leute im Kino sagen 'Das kenne ich alles schon!'", erklärt Guillermo Del Toro seinen Anspruch. "Klar, gewisse Elemente aus der 'Herr der Ringe'-Welt müssen den Vorgaben entsprechen: Hobbingen oder Rivendell muss man wiedererkennen und sich dort heimisch fühlen. Aber ansonsten sollen die beiden 'Hobbit'-Filme ganz eigenständig sein. Schließlich ist "Der kleine Hobbit" im Vergleich zu "Der Herr der Ringe" bunter, märchenartiger, opernhafter, extravaganter und skurriler!"

Anders als "Der Herr der Ringe": Keine bombastischen CGI-Schlachten

Auch im Hinblick auf ein echtes Markenzeichen der Mittelerde-Trilogie wird es Änderungen geben: bei den Schlachtenszenen. "Als 'Der Herr der Ringe' herauskam, waren Belagerungen riesiger Festungen ganz neu", meint Del Toro. "Inzwischen gab es aber 'Troja','Narnia' und so weiter, wo sich ebenfalls riesige CGI-Armeen bekämpften. Wir werden es daher diesmal prinzipiell ganz anders angehen, aber trotzdem werden die Kämpfe ein Highlight der Filme."

Die Arbeit mit seinem Regie-Vorgänger und "Hobbit"-Produzenten Peter Jackson lobt der mexikanische Filmemacher indes in den höchsten Tönen: "Klar sind wir oft verschiedener Meinung und mal setzt sich der eine durch, mal der andere. Aber das blieb immer im Rahmen, Peter war für mich bisher der perfekte Produzent!"

Das klingt doch ganz danach, als gäbe es jede Menge Grund zur Vorfreude auf die Verfilmungen von "Der kleine Hobbit". Der Kinostart für den ersten Teil ist für Dezember 2011 geplant.

 

Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia in der Fotoshow

 

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