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Die Entbehrlichen

Sozialdramödie mit rotzigem, politisch unkorrektem Humor um einen Sozialdrama um einen Jungen, der quasi auf sich allein gestellt ist, weil Mutter und Vater trinken.


Die Entbehrlichen

Leihvideo

Erhältlich seit:
08.04.2011

Originaltitel: Die Entbehrlichen

Drama

Deutschland 2009
Laufzeit: 101 Min.
FSK: ab 12

André Hennicke
Steffi Kühnert
Oskar Böckelmann

Regie: Andreas Arnstedt
Lighthouse Home Entertainment Vertriebs GmbH & Co. KG

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Die Entbehrlichen

Weihnachten steht vor der Tür. Jakobs Vater ist ein aggressiver Alkoholiker, seine Mutter ist gerade auf Entzug im Krankenhaus. Da liegt der Vater eines Tages als echte Alkoholleiche in der Wohnung. Aus Angst, ins Heim gesteckt zu werden, versucht Jakob den Anschein des Normalen zu wahren. Er erzählt weder der Oma noch der besten Schulfreundin Hannah vom Tod des Vaters.

Zwischen krasser Sozialmisere und rotzigem, politisch unkorrektem Humor schildert Andreas Arnstedt in seinem Regiedebüt eine Familie am sozialen Abgrund aus Sicht des Kindes. Die Darstellerriege gibt ihr Bestes, völlig überzeichnete Nebenfiguren und ein heiterer Score hellen das horrormäßige Weihnachtsfest auf.

Die Entbehrlichen

Sozialdramödie nach einer wahren Begebenheit um das Kind eines Unterschichtpärchens, dessen schwere Alkoholsucht für den Jungen ein tragisches Weihnachtsfest bedeutet.

Jakobs Vater Jürgen (André Hennicke) war schon wiederholt eine stinkende Alkoholleiche. Aber diesmal liegt er tatsächlich tot in der Wohnung und das an Weihnachten. Während er verwest, versucht der Junge (Oskar Bökelmann) aus Furcht, ins Heim gesteckt zu werden, den Anschein des Normalen zu wahren. So erzählt er weder der Oma (Ingeborg Westphal) noch der besten Schulfreundin Hannah (Kathi Hahn) davon. Denn die Mutter (Steffi Kühnert) liegt verletzt im Krankenhaus und ist auf Entzug. Also ist Jakob auf sich allein gestellt. Denn die anderen schauen lieber weg, besonders die naive Oma. Nur Hannah sorgt sich um ihren Freund, der in der Schule als Schmuddelkind verrufenen ist.

Aus Oskars Sicht schildert "Küstenwache"-Darsteller Andreas Arnstedt die Ereignisse in seinem Regiedebüt, in dem er Vergangenheit und Gegenwart nahtlos verzahnt. Daraus ergeben sich assoziative, handwerklich sehr reife und atmosphärische Impressionen aus dem Prekariat. Dokumentarisch, sozialrealistisch, aber auch mit rotzigem, politisch unkorrektem Humor und eigenem Charme zeichnet Arnstedt die Schrecknisse einer Horrorfamilie beim unaufhaltsamen Sozialabstieg auf. Anklänge bei Dresen und Loach tauchen auf, aber es ist ein ganz eigener Stil, die seine Dramödie einer chancenlosen Familie prägt.

Auf Dauer wäre dieses Jammertal ein quälendes Erlebnis: Die Wohnung eine Müllhalde, der Vater ein arbeitsloser asozialer Grobian mit unberechenbaren Gewaltausbrüchen, die Mutter verzweifelt defätistisch. Deshalb machen die altkluge, schlagfertige Art des Jungen und ein sensibler, heiterer Score die Misere erträglich. Dazu kommt ein Holocaust-Überlebender, der in der verschneiten Gartenlaube sitzt und im Landser-Graurock Nazi-Gartenzwerge tüncht. Dadurch - und durch einige überzeichnete Nebenfiguren - gewinnt Arnstedts Film einen absurd-komischen Drall, der Negatives abfedert. Derweil leistet die gesamte Darsteller-Regie Beeindruckendes, was auf zahlreichen Festivals bleibenden Eindruck hinterließ.

tk.

Die Entbehrlichen

Sozialdramödie nach einer wahren Begebenheit um das Kind eines Unterschichtpärchens, dessen schwere Alkoholsucht für den Jungen ein tragisches Weihnachtsfest bedeutet.

Jakobs Vater Jürgen (André Hennicke) war schon wiederholt eine stinkende Alkoholleiche. Aber diesmal liegt er tatsächlich tot in der Wohnung und das an Weihnachten. Während er verwest, versucht der Junge (Oskar Bökelmann) aus Furcht, ins Heim gesteckt zu werden, den Anschein des Normalen zu wahren. So erzählt er weder der Oma (Ingeborg Westphal) noch der besten Schulfreundin Hannah (Kathi Hahn) davon. Denn die Mutter (Steffi Kühnert) liegt verletzt im Krankenhaus und ist auf Entzug. Also ist Jakob auf sich allein gestellt. Denn die anderen schauen lieber weg, besonders die naive Oma. Nur Hannah sorgt sich um ihren Freund, der in der Schule als Schmuddelkind verrufenen ist....

Quelle: Lighthouse

Darsteller:  André Hennicke   als Jürgen Weiss
  Steffi Kühnert   als Silke Weiss
  Oskar Böckelmann   als Jacob Weiss
  Ingeborg Westphal   als Rosemarie Weiss
  Mathieu Carrière   als Gerhardt Rott
  Kathi Hahn   als Hannah Wehr
  Axel Wandtke   als Martin Wehr
  Maike Bollow   als Vera Wehr
  Paul Arnstedt   als Sebastian Wehr
  Michael Kind   als Bertram Held
  Conrad F. Geier   als Peter, Polizist
  Florian M. Hoppe   als Axel, Polizist
  Marc Bischoff   als Boris Klupp
  Annekathrin Bach   als Krankenschwester Zora
  Daniela Holtz   als Dr. Freund
  Daniel Wagner   als Rischek, Fleischer
  Claudia Weiske   als Frau Bauer
 
Regie:  Andreas Arnstedt  
Buch:  Andreas Arnstedt  
Kamera:  Patricia Lewandowska  
Produzent:  Andreas Arnstedt  
 

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