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Die Entführung der U-Bahn Pelham 123

New-York-Thriller über skrupellose Gangster, die eine U-Bahn entführen und Passagiere gegen ein hohes Lösegeld als Geisel nehmen.


Die Entführung der U-Bahn Pelham 123

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Erhältlich seit:
28.01.2010

Originaltitel: The Taking of Pelham 1 2 3

Action

USA 2009
Laufzeit: 106 Min.
FSK: ab 16

Denzel Washington
John Travolta
John Turturro

Regie: Tony Scott
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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John Travolta als skrupelloser Gangster und Denzel Washington als smarter Vermittler - Thrillerfieber zum Mitschwitzen von Regisseur Tony Scott.

Walter wird auf eine harte Probe gestellt (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Walter wird auf eine harte Probe gestellt (Foto: Sony Pictures)

"Crimson Tide - in tiefster Gefahr", "Mann unter Feuer", "Déjà vu - Wettlauf gegen die Zeit" - das sind die Stationen einer echten Qualitätsstrecke. Action, Spannung und aufreibende Persönlichkeitsduelle bietet auch die vierte Zusammenarbeit von Hochdruck-Profi Tony Scott und seinem Lieblingsschauspieler Denzel Washington. Komplettiert wird das VIP-Treffen von John Travolta, der sich nach jahrelanger Auszeit mit sichtbarer Spielfreude wieder den Mächten des Bösen zuwendet.

Konsequent dazu operiert er vorwiegend unter der Erde, im Reich der Dunkelheit, das sich der Mensch für seine Verkehrswege erobert hat. Als Gangster, der sich Ryder nennt, hat Travolta mit ein paar Komplizen einen New Yorker U-Bahnzug entführt. 17 Geiseln fürchten nun um ihr Leben, denn Ryder meint es ernst und demonstriert das auch mit tödlichen Kugeln.

Ryder hat die Kontrolle über den Zug übernommen (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Ryder hat die Kontrolle über den Zug übernommen (Foto: Sony Pictures)

Kühler Kopf

Wird ihm die Stadt nicht 10 Millionen Dollar innerhalb einer Stunde aushändigen, sollen die Geiseln sterben - eine nach der anderen. In der Verkehrsleitzentrale herrscht absolutes Chaos, aber ein Mann behält einen kühlen Kopf und die kritische Situation unter Kontrolle. Walter Garber (Washington) sitzt nicht freiwillig auf diesem Posten, wird misstrauisch beobachtet von seinen Kollegen, aber er hat Verhandlungsgeschick, Intelligenz und eine kritische Erfahrung gemacht, durch die Ryder sich ihm verbunden fühlt.

In den folgenden hitzigen Sequenzen kämpft er um das Leben von Fremden, aber auch um das eigene, versucht sein Geheimnis zu wahren und die Explosion der tickenden Zeitbombe Ryder zu verhindern. Dieses Duell zweier Männer unter größtem Druck wird in intensiven Konfrontationen verbal am Mikrofon, schließlich aber auch Auge in Auge ausgetragen.

Mit roher Gewalt hält Ryder seine Geiseln in Schach (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Mit roher Gewalt hält Ryder seine Geiseln in Schach (Foto: Sony Pictures)

Action mit Attraktionen

Natürlich bringt Spezialist Tony Scott auch handfeste Action ein, kommt ein Squat-Team zum Einsatz, jagt ein Geldkonvoi rücksichtslos durch die Straßen der Metropole und ein kleiner Angestellter schließlich einen großen Gangster. Attraktionen gibt es also genug in diesem Remake eines starken, wenn auch wenig bekannten Siebzigerjahre-Reißers mit Walter Matthau. Jetzt sind Thrillerfans wirklich im Zugzwang. Also Ticket lösen und ab geht der Express vorbei an der Hölle.

Die Entführung der U-Bahn Pelham 123

Zum vierten Mal dreht Regisseur Tony Scott mit Denzel Washington, realisiert ein Update von Joseph Sargents klassischem Thriller.

Wie "Treffpunkt Central Park" gehört Sargents Sleeper zu den besten New-York-Filmen der Siebzigerjahre: auf den Straßen der Metropole gedreht, atmosphärisch zwischen eisig, dramatisch und relaxt komisch. Ein schwieriger Stimmungsmix, den das Remake nicht wagt - ohne ein Chamäleon wie Walter Matthau. Aus Matthaus lakonischem Cop Garber ist in Brian Helgelands Drehbuch ein Fahrdienstleiter geworden, der mit einer unerwarteten Entwicklung konfrontiert wird. Mit Komplizen hat Ryder (John Travolta) eine U-Bahn entführt, will die Geiseln töten, falls ihm nicht innerhalb einer Stunde zehn Millionen Dollar übergeben werden. "Es geht nur um Geld?", fragt Garber ungläubig, ein cleverer Skript-Kommentar zu einer Zeit, in der Terror als Motiv alles überschattet. In der folgenden Stunde markiert Ryder sein Revier - eine emotionale Zeitbombe im Unterschied zu Robert Shaws höflich-eisig-tödlichem Kontrolltyp des Originals. Nach der Ermordung einer Geisel, Reaktion auf Garbers Ablösung durch einen Negotiator, versucht Ryder eine Brücke zu Garber zu schlagen. In diesem Punkt und in Zugeständnissen an die Elektronikspielereien der Moderne verlässt das Drehbuch am auffälligsten das Vorbild, wenn Ryder sich als abgestürzter Broker so verraten fühlen soll wie Garber, der wegen unbewiesener Bestechung von seinem hohen Posten zurücktreten musste. In einer der besten Szenen zwingt Ryder Garber zu einem Geständnis, das Garber die Chance auf Wiedergutmachung gibt, vielleicht aber auch nur eine Finte war, um einen weiteren Mord Ryders zu verhindern.

In der Struktur ähnelt Scotts Film "Inside Man", in dem sich Washington am Mikro bereits mit einem Geiselgangster duellierte. Zwischen den Hauptschauplätzen, der Leitzentrale und der U-Bahn, wird hin und her geschnitten, viel geredet und bedroht, ohne dass man mögliche Opfer wirklich kennenlernen könnte. Weil Stasis vor Ablauf des Ultimatums der Hauptzustand des Films ist, muss sich Actionspezialist Scott bis auf kurze Schießereien und Autokollisionen beim Geldkonvoi zurückhalten, holt aber nach der Flucht der Gangster Versäumtes nach. Das Ende ist konventioneller als der coole Epilog des Originals, in dem das Niesen eines Mannes Matthau alles verriet und eine seiner unvergleichlichen Reaktionen aufs knautschige Gesicht zauberte. Für Scotts gut besetztes Remake ist es ein Vorteil, dass das Original über die Cineastennische hinaus kaum bekannt ist und Washington qualitativ ein gewohnt starker Mittelpunkt ist. kob.

Darsteller:  Denzel Washington   als Lieutenant Zachary Garber
  John Travolta   als Ryder
  John Turturro   als Lieutenant Camonetti
  Luis Guzmán   als Ramos
  Michael Rispoli   als John Johnson
  James Gandolfini   als Bürgermeister
  Ramon Rodriguez   als Delgado
 
Regie:  Tony Scott  
Buch:  Brian Helgeland  
Musik:  Harry Gregson-Williams  
Kamera:  Tobias Schliessler  
Produzent:  Todd Black  
  Tony Scott  
  Jason Blumenthal  
  Steve Tisch  
 

Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 in der Fotoshow

 

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