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Die Entscheidung - Eine wahre Geschichte

Auf Tatsachen beruhendes Sportsdrama über einen Schullehrer mittleren Alters, der entgegen aller Erwartungen in die Major Baseball League aufgenommen wird.


Die Entscheidung - Eine wahre Geschichte

Leihvideo

Erhältlich seit:
03.04.2003

Originaltitel: The Rookie

Drama

USA 2002
Laufzeit: 123 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Dennis Quaid
Rachel Griffiths
Jay Hernandez

Regie: John Lee Hancock
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Die Entscheidung - Eine wahre Geschichte

Nachdem trotz hohen Talents erst sein Vater und dann eine Schulterverletzung eine professionelle Baseball-Karriere verhinderten, wechselte Jim Morris in den Trainerstand, was ihm ein solides Auskommen als High-School-Lehrer bescherte. Um so beunruhigter ist Morris' Frau, als ihr Gatte nun in fortgeschrittenem Alter erneut das Interesse von Major-League-Scouts weckt - haben doch dessen Schüler festgestellt, dass Morris den Ball schneller als jeder andere wirft. Nun muss er sich entscheiden zwischen gutem Job und Kindheitstraum.

Es ist niemals zu spät, einen Traum zu verwirklichen, verkündet dieses angeblich auf einer wahren Geschichte beruhende und für die große Leinwand produzierte prototypische Sportdrama für die ganze Familie aus der zuständigen Disney-Factory. Dennis Quaid, zuletzt als Drachentöter und "Traffic"-Anwalt gut im Geschäft, spielt den All American Guy mit an Lässigkeit grenzender Routine und erhält Verstärkung durch eine gut aufgelegte Jungschauspielerschar. Superhit in den US-Kinos - jetzt Top-Videopremiere in Deutschland.

Die Entscheidung - Eine wahre Geschichte

Vor eineinhalb Jahren konnte Disney mit dem bewegenden Sportdrama "Gegen jede Regel" zumindest in den USA groß punkten. In der ebenfalls auf Tatsachen basierenden Aufsteigersaga "The Rookie" dreht sich das gefühlsreiche Geschehen statt um Football um Amerikas zweitwichtigsten Nationalsport Baseball. Der auf sympathische Jedermänner mit Heldenpotential abonnierte Dennis Quaid ("Frequency") mimt den Chemielehrer und Baseballcoach Jim Morris, der im für Athleten reifen Alter die unwahrscheinliche Chance erhält, in die Major League aufgenommen zu werden.

Regisseur John Lee Hancock ("Mein Hund Skip") beginnt die familiengerechte Feelgood-Story mit einem Prolog, in dem er Jim Morris' Kindheitstage skizziert und ihn als baseballbegeisterten Sohn eines strengen und scheinbar gefühlskalten Navy-Offiziers (Brian Cox) zeigt. Nach zahllosen Versetzungen landet die Familie schließlich in dem kleinen texanischen Nest Big Lake. 20 Jahre später lebt Morris immer noch in Big Lake, ist verheiratet mit Lorri (Rachel Griffiths stets pflichtbewusst und verständnisvoll), hat drei Kinder und ist als Lehrer tätig. Er coacht außerdem das miserable Baseballteam der Schule. Der Zuschauer erfährt zudem, dass eine schwere Armverletzung Morris 15 Jahre zuvor seine Aufnahme als Pitcher (sprich: Werfer) in die erste Liga vermasselt hat. Als Morris mit einer inspirierenden Rede zu motivieren versucht, schließen seine Schüler (einzig Jay Hernandez aus "Verrückt/Schön" sticht hervor) eine Wette mit ihm ab. Falls sie das Distrikt-Meisterschaftsspiel gewinnen, muss er bei den Tryouts mitmachen, bei denen die Scouts der Major Leagues nach Nachwuchstalenten suchen. So wird zunächst mit den üblichen Spiel- und Zeitungsausschnittmontagen der Aufstieg des Verliererteams dokumentiert, um sich dann dem erstaunlichen Werdegang von Morris, der 1999 in einem Alter, in dem andere Spieler in den Ruhestand gehen, von den Tampa Bay Devil Rays als Ersatzpitcher verpflichtet wurde, zu widmen. Morris' erstes Spiel in der Major League im Stadion von Arlington stellt den emotionsreichen Höhepunkt des Films dar.

Mit seiner von ihm voller Elan gespielten Rolle führt Quaid die geheiligte Baseball-Tradition der allamerikanischen goldenen Jungs Robert Redford ("Der Unbeugsame") und Kevin Costner ("Annies Männer", "Feld der Träume" und "Aus Liebe zum Spiel") fort. Die Ausübung des Sports wird auch hier zu einer Metapher für die Verwirklichung eines "unmöglichen Traums" und den unerschütterlichen Glauben an sich selbst. Dem stellt das Drehbuch von Mike Rich ("Forrester - Gefunden!") als Stolpersteine mehrere Konfliktsituationen gegenüber, die von Vater-Sohn-Zerwürfnis über drückende Verantwortung als Ehe- und Familienvater sowie als Vorbild für seine Schüler bis zu einer zermürbenden Generationslücke mit den Teamkollegen reicht. Diese Realisierung eines Kindeitstraums für einen Mann mittleren Alters nimmt trotz der Verankerung in Tatsachen einen quasi mystischen und leicht märchenhaften Anstrich an, der an "Feld der Träume" erinnert, was von einem kurzen Erzählstrang über ein legendäres Baseballfeld auf einem örtlichen Ölfeld während der zwanziger Jahre deutlich unterstrichen wird. Eine willkommene Dosis Humor wird in Form uriger amerikanischer Dorfbewohner und Morris' anhänglichem Sohn (Angus T. Jones aus "Spot") geboten. Etwas anstrengend ist hingegen der omnipräsente Score, der jede gewünschte Gefühlsregung in der harmonietrunkenen Mär aus Apfelkuchenland mit lautanschwellender Orchestermusik zu dirigieren trachtet. Das wohlwollende Familienpublikum wird sich trotz weniger dramatischer Überraschungen allemal von dem Sportdrama mit Nostalgietouch unterhalten fühlen. ara.

Darsteller:  Dennis Quaid   als Jimmy Morris
  Rachel Griffiths   als Lorri Morris
  Jay Hernandez   als Joaquin "Wack" Campos
  Beth Grant   als Olline
  Angus T. Jones   als Hunter Morris
  Brian Cox   als Jim Morris Sr.
  Rick Gonzalez   als Rudy Bonilla
  Chad Lindberg   als Joe David West
  Angelo Spizzirri   als Joel De La Garza
  Royce D. Applegate   als Henry
  Russell Richardson   als Brooks
  Reiner Schöne   als Frank
  David Blackwell   als Cal
  Blue Deckert   als Dave Patterson
  Mac Daniel Kamin   als Durham Manager
  Trevor Morgan   als Jim (jung)
  Jaime Alvarado   als Wacks Schwester
  Taylor Ball   als Bobbie
  Cameron Banfield   als Jimmys Bruder
  Mark Ciardi   als Tim Stewart
 
Regie:  John Lee Hancock  
Buch:  Mike Rich  
Musik:  Carter Burwell  
Kamera:  John Schwartzman  
Produzent:  Mark Ciardi  
  Gordon Gray  
  Mark Johnson  

Rachel Griffiths eine "schwedische Rasta-Braut"?

Hat gelernt sich arti-zu-kulieren: Rachel Griffiths

Hat gelernt sich arti-zu-kulieren: Rachel Griffiths

Im Baseball-Drama "The Rookie", das diese Woche in England anläuft, spielt sie die hinreißende Gattin von Hollywood-Star Dennis Quaid. Doch Rachel Griffiths, gebürtige Australierin, lebt in der ständigen Angst ihr Aussie-Akzent könnte beim Filmen durchkommen. Deswegen dreht sie nie ohne persönlichen Sprach-Coach und würde dafür sogar eine geringere Gage akzeptieren.

Der Grund: Um ihre Fortschritte in der gehobenen Artikulation zu überprüfen, machte sie einst bei einem Taxifahrer die Probe aufs Exempel. Auf die Frage, woher sie der Sprache nach wohl stammen könnte, sagte der: "Keine Ahnung, für mich klingen Sie wie eine schwedische Rasta-Braut!"

Darauf klingelte die gefrustete Actrice sofort bei ihrem Sprechtrainer durch und forderte: "Wir müssen härter arbeiten!"

Seitdem geht Rachel nie ohne ihren Coach ans Set: "Man schickt ja auch keinen Tennisspieler ohne Trainer auf die internationalen Turniere, und die Schauspielerei ist letztlich nichts anderes."

Berühmt wurde die rassige Australierin als Rhonda in "Muriels Hochzeit", die Kollegin Toni Collette die Lebensfreude beibringt. In "Blow" brillierte sie neben Johnny Depp und Franka Potente.

Ihren gewagtesten Auftritt hatte Rachel allerdings auf der Eröffnungsfeier eines Casinos in Melbourne: Sie rannte oben ohne durch die Empfangshalle. Als sie von Journalisten gefragt wurde, warum sie das getan habe, meinte sie nur: "Sonst wäre ich morgen nicht in ihrer Zeitung."

 

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Dennis Quaid

Er trägt ein charmantes und manchmal verwirrtes Siegerlächeln, ist der Typ der lockeren Verführung, der keiner Affäre abgeneigt ist und dabei...

 

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Reiner Schöne ist das, was man als Multitalent bezeichnet. Er begann seine Karriere als Sänger und Songwriter, machte in Hollywood als...