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Die fabelhafte Welt der Amélie

Romantisches, witziges, trickreiches, melancholisches und auch hintersinniges Kinomärchen.


Die fabelhafte Welt der Amélie

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Erhältlich seit:
25.03.2010

Originaltitel: Le fabuleux destin d' Amélie Poulain

Komödie/ Drama

Frankreich/Deutschland 2001
Laufzeit: 122 Min.
FSK: ab 6

Audrey Tautou
Mathieu Kassovitz
Rufus

Regie: Jean-Pierre Jeunet
Universal Pictures Germany

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Romantisches, witziges, trickreiches, melancholisches und auch hintersinniges Kinomärchen.

Amélie zerschlägt gerne mit einem Löffel die Karamelschicht auf ihrer Crème Brulé (Foto: Prokino (Fox)) Großansicht

Amélie zerschlägt gerne mit einem Löffel die Karamelschicht auf ihrer Crème Brulé (Foto: Prokino (Fox))

Amélie (Audrey Tautou) ist ein Einzelkind, das ein wenig kränkelt und die Mutter früh durch einen absurden Unfall verliert. Aus Mangel an gleichaltrigen Freunden entwickelt das kleine Mädchen schon früh eine blühende Fantasie.

Mit Anfang 20 hat Amélie einen Job als Kellnerin in einem Bistro am Montmartre und ist umgeben von ziemlich schrägen Typen, die sich mit den kleinen Sorgen des Alltags plagen.

Eines Tages entdeckt Amélie hinter einer Kachel in der Badezimmerwand ihrer Wohnung eine Blechdose, die ein kleiner Junge vor Jahrzehnten dort versteckt hat.

Im Schlaf kommen oft die besten Ideen (Foto: Prokino (Fox)) Großansicht

Im Schlaf kommen oft die besten Ideen (Foto: Prokino (Fox))

Charmante Überraschung

Als sie dem inzwischen gealterten Mann sein Schatzkästchen zurückgibt und ihn damit zu Tränen rührt, beschließt Amélie, fortan helfend in das Schicksal ihrer Mitmenschen einzugreifen. Nur als es um das eigene Liebesglück geht, scheint ihr Talent zu versagen.

Frankreichs Regiemeister Jean-Pierre Jeunet ("Delicatessen", "Alien - Die Wiedergeburt") verlässt das Reich des Düsterhorrors und beschert der internationalen Filmgemeinde mit dieser federleichten, in strahlende Farben getauchten und bezaubernd charmant dargebotenen Fantasykomödie die große Überraschung des Kinojahres 2001. Hauptdarstellerin Audrey Tautou ist die Entdeckung des Films und lohnt allein das Ansehen.

Die fabelhafte Welt der Amélie

Eine Sensation in Frankreich ist der neue Film von Jean-Pierre Jeunet, der zusammen mit Marc Caro den Kultfilm "Delikatessen" drehte. Jetzt also "Amélie", ein funkelndes, romantisches, witziges, trickreiches, melancholisches und auch ein wenig hintersinniges Kinomärchen, das nach einer Woche bereits mehr als 1,2 Milionen Besucher hatte, die ihrer Begeisterung am Schluss mit standing ovations Luft machten. Das Filmfestival in Cannes hat "Amélie" abgelehnt - prompt wurde der Film zwei Wochen vor Festivalbeginn in ganz Frankreich gestartet.

Staatspräsident Jacques Chirac will sich unbedingt "Amélie" ansehen und seinem Volk bei dessen enthusiastischer Mundpropaganda aufs Maul schauen. Und in der Tat ist "Amélie" eine, wenn auch höchst artifizielle Geschichte aus dem Volke. Es geht um eine liebenswerte Gruppe eigenwilliger kleiner Leute aus einem Paris, wie es einerseits heute gar nicht mehr existiert, andererseits aber doch heutig ist mit Fernsehen, Video und Autos. Der Film, dessen Drehbuch Jeunet zusammen mit Schriftsteller Guillaume Laurant schrieb, ist poetisch und realistisch, stilisiert und direkt, märchenhaft und vital. Und manchmal ist er zu schön, um wahr zu sein.

Amélie ist ein Einzelkind, das ein wenig kränkelt und die Mutter früh durch einen absurden Unfall verliert. Das kleine Mädchen, das wegen seines labilen Gesundheitszustands zu Hause unterrichtet wird und keine gleichaltrigen Freundinnen oder Freunde hat, entwickelt schon früh eine blühende Phantasie. Mit Anfang 20 hat Amélie (zwischen naiv und pfiffig mit subversiv bezauberndem Charme: Audrey Tautou) einen Job als Kellnerin in einem Bistro am Montmartre, umgeben von ziemlich schrägen Typen, die ein fabelhaftes Arsenal für eine bizarre Comédie humaine hergeben. Wunderbar ist die hypochondrisch eingebildete Kranke Georgette (Isabelle Nanty), die für den Tabakwarenverkauf zuständig ist. Man erinnert sich aus "Delikatessen" und "Stadt der verlorenen Kinder" an den plattnasigen Dominique Pinon, der hier als leicht böswilliger Kneipenstammgast ein eifersüchtiges Auge auf jene Georgette wirft. Eines Tages entdeckt Amélie hinter einer Kachel in der Badezimmerwand ihrer Montmartrewohnung eine Blechdose, deren Inhalt sie auf Ideen für verrückte Streiche bringt, mit denen sie dem ahnungslosen Hausbesitzer eins auswischt. Auch Amélies Vater (ein Wiedersehen mit dem großartigen Rufus) kriegt die magischen Fähigkeiten seiner Tochter nicht gerade auf angenehmste Weise zu spüren, während die Concierge (Yolande Moreau) durch Amélie endlich ihr dringend nötiges Glückserlebnis hat. Für das eigene große Glückserlebnis hat die romantische Amélie sich den sanften Spinner Nino Quincampoix (Mathieu Kassovitz) ausgeguckt, der eine prächtige Sammlung von weggeworfenen und zerrissenen Photomaton-Passfotos hat und manisch weiter kollektioniert. Um ein Happyend für die beiden im Grunde zutiefst subversiven jungen Naiven braucht man sich nicht zu sorgen. Jean-Pierre Jeunets poetischer Realismus hat nicht so viel mit dem von Marcel Carné der Enddreißiger Jahre zu tun, als mit Raymond Queneuas Anarcho-Märchen Zazie, hinreißend verfilmt von Louis Malle, und vor allem mit dem Pariser existentialistischen Rebellen-Poeten Jacques Prévert, der genau dort am Montmartre lebte, wo Amélies Geschichte spielt. Jeunet, in seinen bisherigen Filmen (inklusive dem Hollywoodausflug "Alien - Die Wiedergeburt") ein Studio-Freak, geht in "Amélie" mit seinem Kameramann Bruno Delbonnel auf die Strassen des Pariser Montmartreviertels, verlässt sich aber klug auf das stilsichere Konzept seiner Produktionsdesignerin Aline Bonetto und baut auf intelligent, und witzig eingesetzte Spezialeffekte, die dem heutigen Paris immer wieder nostalgische Momente geben und es gleichzeitig so gegenwärtig aufblitzen lassen, wie es weiland die Nouvelle Vague geschafft hat. "Amélie" ist ein sehr französischer Film mit einem märchenhaften Appeal, für den sich auch in unserem Land der Gebrüder Grimm ein begeistertes Publikum finden dürfte. fh.

Die fabelhafte Welt der Amélie

Amélie hat ihre eigene Welt. Sie liebt die kleinen Dinge, die leisen Töne und die zarten Gesten. Sie hat ein Auge für Details, die jedem anderen entgehen, und einen Blick für magische Momente, die flüchtiger sind als ein Wimperschlag. Als sie eines Tages beschließt, als gute Fee in das Leben ihrer Mitmenschen zu treten, weiß sie genau, was sie tun muss ...

Quelle: Universal Pictures

- Audiokommentar des Regisseurs
- Hinter den Kulissen
- Interview mit dem Regisseur Jean-Pierre Jeunet
- Probeaufnahmen
- Versprecher von Audrey Tautou
- Mit Amélie auf Tournee

Quelle: Universal Pictures

Darsteller:  Audrey Tautou   als Amélie Poulain
  Mathieu Kassovitz   als Nino Quincampoix
  Rufus   als Raphael Poulain
  Yolande Moreau   als Madeleine Wallace
  Artus de Penguern   als Hipolito
  Urbain Cancelier   als Collignon
  Dominique Pinon   als Joseph
  Maurice Bénichou   als Bretodeau
  Claude Perron   als Eva
  Michel Robin   als Vater Collignon
  Isabelle Nanty   als Georgette
  Claire Maurier   als Suzanne
  Clotilde Mollet   als Gina
  Serge Merlin   als Dufayel
  Jamel Debbouze   als Lucien
  Lorella Cravotta   als Amandine Poulain
  Armelle   als Philomène
  Flora Guiet   als Amelie (acht Jahre)
  Amaury Barbault   als Nino als Kind
  Jean Darie   als Der Blinde
  Ticky Holgado   als Fotoautomaten-Mann
  Andrée Damant   als Mutter Collignon
  Frankie Pain   als Kiosk-Frau
 
Regie:  Jean-Pierre Jeunet  
Buch:  Guillaume Laurant  
  Jean-Pierre Jeunet  
Musik:  Yann Tiersen  
Kamera:  Bruno Delbonnel  
Produzent:  Claudie Ossard  

Kassovits macht "Gothika"

Das Drehbuch zu "Gothika" liegt schon seit letztem Jahr in der Schublade. Seit Januar ist bereits bekannt, welche Schauspielerinnen die Hauptrollen übernehmen werden. Nur der Regisseur stand noch nicht fest. Bis jetzt!

Sorgt für Grusel-Effekte:<br />Mathieu Kassovitz

Sorgt für Grusel-Effekte:<br />Mathieu Kassovitz

Der französische Regisseur Mathieu Kassovitz wird am Set die Kommondos geben. Kassovits, der auch als Schauspieler in Filmen wie "Die fabelhafte Welt der Amelie" und "Jakob, der Lügner" mitwirkte, inszenierte bereits "Hass" und "Die purpurnen Flüsse". Mit "Gothika" begiebt er sich das erste Mal auf Gruselpfade.

Der Film handelt von einer Kriminalpsychologin, die eines Tages in dem Gefängniskrankenhaus erwacht, in dem sie angestellt ist. Sie ist eines Mordes angeklagt - kann sich aber an nichts mehr erinnern. Fieberhaft beginnt sie, sich selbst zu therapieren. Doch ihre eigene Diagnose lässt sie verzweifeln: Hat sich wirklich ein Dämon ihres Verstandes bemächtigt?

Die Rolle der Kriminalpsychologin übernimmt keine Geringere als Oscar-Preisträgerin Halle Berry. Penelope Cruz, die Lebensgefährtin von Tom Cruise, wird sich mit Berry ein Krankenhauszimmer teilen.

Die erste Klappe fällt im April.

 

Die fabelhafte Welt der Amélie in der Fotoshow

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Features

 

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Audrey Tautou

Als süße Fee und guter Engel von Montmartre eroberte Audrey Tautou mit ihrem bezaubernden Lächeln, kecken Antlitz und neugierigen Kulleraugen...

 

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Mathieu Kassovitz

Sein zweiter Spielfilm als Regisseur explodierte 1995 als bis dahin nicht gesehener Trip in die "banlieue" von Paris, die Bannmeile...