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Die Frau des Anarchisten

Drama, das den spanischen Bürgerkrieg und den Franco-Faschismus anhand der Geschichte eines Paars aufarbeitet.


Die Frau des Anarchisten

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Erhältlich seit:
20.08.2010

Originaltitel: Die Frau des Anarchisten

Drama

Deutschland/Spanien/Frankreich 2008
FSK: ab 12

Juan Diego Botto
María Valverde
Nina Hoss

Regie: Marie Noëlle, ...
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Schicksal einer Familie zur Zeit des Franco-Faschismus in Spanien.

Manuela hält treu zu ihrem Mann (Foto: Zorro) Großansicht

Manuela hält treu zu ihrem Mann (Foto: Zorro)

Die Geschichte des Liebes- und Ehepaares Justo (Juan Diego Botto) und Manuela (María Valverde) in der bewegten Zeit zwischen 1937 und 1950 wird von der gemeinsamen Tochter Paloma erzählt. Ihre Erinnerungen beginnen mit der Einkesselung Madrids durch die Faschisten, die mithilfe der deutschen Legion Condor die Stadt unablässig bombardieren.

Dem Donnergrollen der Detonationen setzt Anwalt Justo, der für die Anarchisten kämpft, die Propaganda entgegen und spricht im Radio als "Stimme der Revolution". Doch auch die Antifa verübt Gräuel, Frontlinien verlaufen quer durch Familienbanden und Palomas neu geborener Bruder Rafael überlebt die Hungerjahre nicht. Als sich das Blatt zugunsten von General Franco wendet, schlägt die Stunde der Opportunisten. Justo, dessen unablässiges Engagement die Ehe belastet, bleibt für zehn Jahre verschollen.

Mutter und Tochter müssen im Krieg allein zurecht kommen (Foto: Zorro) Großansicht

Mutter und Tochter müssen im Krieg allein zurecht kommen (Foto: Zorro)

Hart im Nehmen

Zwischen Depression und Hoffnung muss die naive Manuela den Hohn der Kriegsgewinner ertragen, die das Elend der anderen bedenkenlos ausnutzen. Ihre unerschütterliche Überzeugung wird belohnt, als sie ihren Mann im französischen Exil aufspürt: Er hat Mauthausen überlebt, ist offiziell einfacher Arbeiter, im geheimen aber weiter im Widerstand und plant mit Kampfgenossin Leni (Nina Hoss) einen Anschlag auf Franco.

Ereignisreich ist das Leben, das Peter Sehr und Marie Noëlle mit rastlosen Szenewechseln beschreiben, die die Zeit raffen müssen, um die Auswirkungen der wechselnden politischen Lage auf die familiäre und existenzielle Situation von Vater, Mutter und später auch Tochter zu demonstrieren.

Die Frau des Anarchisten

Die Aufarbeitung des spanischen Bürgerkriegs und des Franco-Faschismus hat sich Peter Sehrs und Marie Noëlles Liebesgeschichte eines zehn Jahre getrennten Paares auf die Fahnen geschrieben.

Damit gewann das Regie-Ehepaar Sehr und Noëlle ("Obsession") den Bernhard-Wicki-Preis für das Eintreten für Aufklärung und Humanität. Die Geschichte des Liebes- und Ehepaares Justo (Juan Diego Botto) und Manuela (María Valverde) in der bewegten Zeit zwischen 1937 und 1950 erzählt die gemeinsame Tochter Paloma (in verschiedenen Altersstufen von vier Darstellerinnen verkörpert), die jedoch nur als Nebenfigur in Erscheinung tritt. Ihre Erinnerungen beginnen mit der Einkesselung Madrids durch die Faschisten, die mithilfe der deutschen Legion Condor die Stadt unablässig bombardieren - Archivaufnahmen wechseln hier mit Filmszenen ab.

Dem Donnergrollen der Detonationen setzt Anwalt Justo, der für die Anarchisten kämpft, die Propaganda entgegen und spricht im Radio als "Stimme der Revolution". Doch auch die Antifa verübt Gräuel, Frontlinien verlaufen quer durch Familienbanden und Palomas neu geborener Bruder Rafael überlebt die Hungerjahre nicht. Als sich das Blatt zugunsten General Francos wendet, schlägt die Stunde der Opportunisten und Justo, dessen unablässiges Engagement die Ehe belastet, bleibt für zehn Jahre verschollen. Zwischen Depression und Hoffnung muss die naive Manuela den Hohn der Kriegsgewinner, die das Elend der anderen bedenkenlos ausnutzen, ertragen. Ihre unerschütterliche Überzeugung wird belohnt, als sie ihren Mann im französischen Exil aufspürt: Er hat Mauthausen überlebt, ist offiziell einfacher Arbeiter, im geheimen aber weiter im Widerstand und plant mit Kampfgenossin Leni (Nina Hoss) einen Anschlag auf Franco.

Ereignisreich ist das Leben, das Sehr und Noëlle mit rastlosen Szenewechseln beschreiben, die die Zeit raffen müssen, um die Auswirkungen der wechselnden politischen Lage auf die familiäre und existenzielle Situation von Vater, Mutter und später auch Tochter zu demonstrieren. Wenn das ruhelos wirkt, spiegelt es nur die Unmöglichkeit für die Figuren wider, sich in Sicherheit zu wiegen. Dank melodramatischer und romantischer Etappen bewahren sie trotz aller Probleme den Glauben an Freiheit und Liebe.

tk.

Darsteller:  Juan Diego Botto   als Justo
  María Valverde   als Manuela
  Nina Hoss   als Lenin
  Ivana Baquero   als Paloma, 14-18 Jahre
  Irene Visedo   als Paloma, erwachsen
  Edgar Sehr   als Justo junior
  Adrià Collado   als Francisco
  Biel Durán   als Luis
  Jean-Marc Barr   als Pierre
  Pere Arquillué   als Jaime
  Nathalie Grauwin   als Marie
  Laura Morante   als Lucienne
  Toni Sevilla   als Pedro Muñoz
  Sílvia Sabaté   als Loli Muñoz
  Luis Calleja   als José Maria Muñoz
  Irene Montalà   als Pilar
 
Regie:  Marie Noëlle  
  Peter Sehr  
Buch:  Marie Noëlle  
  Peter Sehr  
  Dominique Garnier  
Musik:  Frederic Sanchez  
Kamera:  Jean-François Robin  
Produzent:  Peter Sehr  
  Marie Noëlle  
 

Die Frau des Anarchisten in der Fotoshow

 

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Features

 

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