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Die Geisha

Zum Niederknien schöne Verfilmung des Bestsellers von Arthur Golden, in der eine bildschöne Frau davon erzählt, wie sie ihre einfachen Wurzeln hinter sich lässt, um die gefeiertste Geisha von ganz Japan wird.


Die Geisha

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Erhältlich seit:
02.05.2008

Originaltitel: Memoirs of a Geisha

Historienfilm/ Drama

USA 2005
Laufzeit: 139 Min.
FSK: ab 12

Zhang Ziyi
Ken Watanabe
Michelle Yeoh

Regie: Rob Marshall
Warner Home Video Germany

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Opulente Bilder und eine tief bewegende Geschichte: Oscar-Preisträger Rob Marshall ("Chicago") verfilmte den Bestseller von Arthur Golden.

Chiyo bezaubert auch den Vorsitzenden (Foto: Warner) Großansicht

Chiyo bezaubert auch den Vorsitzenden (Foto: Warner)

"Ich wurde nicht geboren, um eine Geisha zu werden." Mit diesen Worten leitet Sayuri, die berühmteste Geisha aller Zeiten, ihre Lebenserinnerungen ein. Ihre Geschichte, erdacht von dem US-Schriftsteller Arthur Golden, berührte bereits Millionen Leser auf der ganzen Welt. Nun wurde das literarische Meisterwerk von Robin Swicord und Pulitzer-Preisträger Doug Wright für die Leinwand adaptiert - atemberaubend in Szene gesetzt von Rob Marshall und produziert von Steven Spielberg.

Mit einer Oscar-prämierten Ausstattung und detailgetreuen historischen Kulissen beschwört "Die Geisha" magische Fernost-Bilder von einzigartiger visueller Intensität herauf.

Gefährliche Konkurrentin: Star-Geisha Hatsumomo (Foto: Warner) Großansicht

Gefährliche Konkurrentin: Star-Geisha Hatsumomo (Foto: Warner)

Große Karriere

Erzählt wird das Schicksal der kleinen Chiyo, die als Kind an einen Geisha-Haushalt verkauft wird. Unter der tyrannischen Star-Geisha Hatsumomo (Gong Li) erlebt das Mädchen qualvolle Jahre, bis sie mit Mamehas (Michelle Yeoh) Hilfe eine unwiderstehliche Ausstrahlung entwickelt: Als Geisha Sayuri (Zhang Ziyi) steigt sie zur begehrtesten Gesellschafterin Japans auf und findet sogar die Liebe ihres Lebens.

Eine epische Aschenputtel-Geschichte, die zutiefst in ihren Bann zieht und zugleich faszinierende Einblicke in die geheimnisvolle Welt der Geishas gibt. Großartig!

Die Geisha

Die lange Zeit als Regieprojekt für Steven Spielberg gehandelte Bestseller-Verfilmung "Die Geisha" ist unter der Regie des ehemaligen Choreographen und "Chicago"-Regisseurs Rob Marshall zu einem exotischen Epos geworden, das das Leben der Geishas in opulenter Bilderpracht illustriert, ihr Geheimnis aber nicht lüftet.

Sein "Chicago"-Kameramann Dion Beebe und das Ausstattungs- und Kostüm-Team (angeführt von den schon für "Chicago" mit dem Oscar ausgezeichneten John Myhre und Colleen Atwood) schwelgen in der exotischen und glänzenden Farben- und Stoffpracht der Kimonos, die von den Hauptdarstellerinnen in den besseren Lokalen oder japanischen Gärten in voller Kirschblüte oder im bunten Herbst mit ausnehmender Eleganz getragen werden. Zu Recht, macht doch ihre kunstvolle Aufmachung in Kleidung, Schminke und (Tanz-)Bewegung ihren Status aus. Doch zu welchem Preis diese unnahbare Schönheit erreicht und gepflegt wird, wird nur in Ansätzen dramatisiert, etwa in der Eingangssequenz, wenn zwei Schwestern von einem Menschenhändler ihrer armen Dorf-Familie entrissen werden und sie an ein Geisha-Haus in der Stadt verkauft. Dort wird die nötige Eleganz und Disziplin den jungen Frauen schon als Kindern antrainiert. Ansonsten wird dem Ausmalen des exotischen Milieu den Vorzug gegeben statt die ernsten Aspekte heraus zu arbeiten.

Die Besetzung ist wie das Design makellos: Zhang Ziyi aus "Tiger & Dragon" und "House of Flying Daggers" spielt die erwachsene, blauäugige Titelheldin und versucht wie Bond-Girl Michelle Yeoh als ihre Mentorin ihrer Figur Wärme zu verleihen. Chen Kaige-Muse Gong Li, der dritte weibliche, chinesische Star im asiatischen Ensemble, darf die Zicke und böse Stiefschwester und spätere Rivalin von "Aschenputtel" Zhang mimen, die vom Hausmädchen zur bestbezahltesten Geisha aufsteigt, aber eigentlich nur den Chairman (gespielt von Ken Watanabe aus "Last Samurai") wiedersehen will, der ihr als Kind ein Eis schenkte. Diese Liebesgeschichte wird so zurückhaltend wie ihre beiden Protagonisten skizziert. Zum insgesamt gediegen-exotischen, aber etwas spannungsarmen Eindruck passt auch die Musik von John Williams. So ist das Drama mit 144 Minuten zu lang geraten, dennoch sollten viele FreundInnen des Buches, und die gehen in die Millionen, der Arthur-Golden-Titel war ein Bestseller weltweit, Interesse an den Memoiren einer Geisha im Kino haben. hai.

Dokumentationen: "Das Geisha-Trainingslager", "Die Entstehung der Hanamachi", "Der Geisha-Look" und "Die Musik"
Fotogalerie: "Hinter den Kulissen" und "Die Kostüme"

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Zhang Ziyi   als Sayuri Nitta
  Ken Watanabe   als Vorsitzender
  Michelle Yeoh   als Mameha
  Gong Li   als Hatsumomo
  Kôji Yakusho   als Nobu
  Youki Kudoh   als O-Kabo (Kürbis)
  Cary Hiroyuki-Tagawa   als Baron
  Tsai Chin   als Tantchen
  Ted Levine   als Colonel Derricks
 
Regie:  Rob Marshall  
Buch:  Robin Swicord  
  Ronald Bass  
  Akiva Goldsman  
  Doug Wright  
Musik:  John Williams  
Kamera:  Dion Beebe  
Produzent:  Lucy Fisher  
  Douglas Wick  
  Steven Spielberg  
 

Die Geisha in der Fotoshow

 

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Features

 

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