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Leihvideo
Erhältlich seit:
19.05.2006
Originaltitel: Memoirs of a Geisha
USA 2005
Laufzeit: 139 Min.
FSK: ab 12
Zhang Ziyi
Ken Watanabe
Michelle Yeoh
Regie: Rob Marshall
Warner Home Video Germany

Die lange Zeit als Regieprojekt für Steven Spielberg gehandelte Bestseller-Verfilmung "Die Geisha" ist unter der Regie des ehemaligen Choreographen und "Chicago"-Regisseurs Rob Marshall zu einem exotischen Epos geworden, das das Leben der Geishas in opulenter Bilderpracht illustriert, ihr Geheimnis aber nicht lüftet.
Sein "Chicago"-Kameramann Dion Beebe und das Ausstattungs- und Kostüm-Team (angeführt von den schon für "Chicago" mit dem Oscar ausgezeichneten John Myhre und Colleen Atwood) schwelgen in der exotischen und glänzenden Farben- und Stoffpracht der Kimonos, die von den Hauptdarstellerinnen in den besseren Lokalen oder japanischen Gärten in voller Kirschblüte oder im bunten Herbst mit ausnehmender Eleganz getragen werden. Zu Recht, macht doch ihre kunstvolle Aufmachung in Kleidung, Schminke und (Tanz-)Bewegung ihren Status aus. Doch zu welchem Preis diese unnahbare Schönheit erreicht und gepflegt wird, wird nur in Ansätzen dramatisiert, etwa in der Eingangssequenz, wenn zwei Schwestern von einem Menschenhändler ihrer armen Dorf-Familie entrissen werden und sie an ein Geisha-Haus in der Stadt verkauft. Dort wird die nötige Eleganz und Disziplin den jungen Frauen schon als Kindern antrainiert. Ansonsten wird dem Ausmalen des exotischen Milieu den Vorzug gegeben statt die ernsten Aspekte heraus zu arbeiten.
Die Besetzung ist wie das Design makellos: Zhang Ziyi aus "Tiger & Dragon" und "House of Flying Daggers" spielt die erwachsene, blauäugige Titelheldin und versucht wie Bond-Girl Michelle Yeoh als ihre Mentorin ihrer Figur Wärme zu verleihen. Chen Kaige-Muse Gong Li, der dritte weibliche, chinesische Star im asiatischen Ensemble, darf die Zicke und böse Stiefschwester und spätere Rivalin von "Aschenputtel" Zhang mimen, die vom Hausmädchen zur bestbezahltesten Geisha aufsteigt, aber eigentlich nur den Chairman (gespielt von Ken Watanabe aus "Last Samurai") wiedersehen will, der ihr als Kind ein Eis schenkte. Diese Liebesgeschichte wird so zurückhaltend wie ihre beiden Protagonisten skizziert. Zum insgesamt gediegen-exotischen, aber etwas spannungsarmen Eindruck passt auch die Musik von John Williams. So ist das Drama mit 144 Minuten zu lang geraten, dennoch sollten viele FreundInnen des Buches, und die gehen in die Millionen, der Arthur-Golden-Titel war ein Bestseller weltweit, Interesse an den Memoiren einer Geisha im Kino haben. hai.
| Darsteller: | Zhang Ziyi | als Sayuri Nitta | |
|---|---|---|---|
| Ken Watanabe | als Vorsitzender | ||
| Michelle Yeoh | als Mameha | ||
| Gong Li | als Hatsumomo | ||
| Kôji Yakusho | als Nobu | ||
| Youki Kudoh | als O-Kabo (Kürbis) | ||
| Cary Hiroyuki-Tagawa | als Baron | ||
| Tsai Chin | als Tantchen | ||
| Ted Levine | als Colonel Derricks | ||
| Regie: | Rob Marshall | ||
| Buch: | Robin Swicord | ||
| Ronald Bass | |||
| Akiva Goldsman | |||
| Doug Wright | |||
| Musik: | John Williams | ||
| Kamera: | Dion Beebe | ||
| Produzent: | Lucy Fisher | ||
| Douglas Wick | |||
| Steven Spielberg | |||
Die Geisha in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Dt. f. Hörg.
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Featurettes, Bildergalerie
Star
Michelle Yeoh
Malaiische Schauspielerin. Von der Ballettschülerin und Miss Malaysia zum größten weiblichen Actionstar Hongkongs, vom Bondgirl zur...
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