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Die Geister der Titanic

IMAX-Filmdokumentation, in der "Titanic"-Regisseur James Cameron mit einem Team von Forschern zum Wrack der Titanic taucht.


Die Geister der Titanic (2 Discs)

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Erhältlich seit:
06.12.2004

Originaltitel: Ghosts of the Abyss

Dokumentarfilm

USA 2003
Laufzeit: 88 Min.
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Dr. John Broadwater
Lori Johnston
Dr. Charles Pellegrino

Regie: James Cameron
Universum Film

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Die Geister der Titanic (2 Discs)

Über 600 Millionen Dollar hat sein Blockbuster "Titanic" allein in den USA in die Kassen gespült. Damit ist James Cameron - zumindest, was das Kino betrifft - immer noch "King of the World". In seiner IMAX-Dokumentation "Die Geister der Titanic" geht er nun mit seiner alten Leidenschaft auf Tuchfühlung, erforscht in 4000 Metern Tiefe mittels aufwändigster Technik das Wrack des 1912 gesunkenen Luxusdampfers und erweckt dessen Mythos noch einmal bildgewaltig und wohl auch kassenträchtig zum Leben.

Bill Paxton mit geschultertem Seesack, angetan in bequemen Alltagsklamotten, betritt, etwas grün um die Nase, das Forschungsschiff, das ihn und ein Team hochspezialisierter Wissenschaftler in den Nordatlantik bringen soll. Ihr Ziel: das Wrack der Titanic. Der Schauspieler als Privatmann. Auf Einladung seines Freundes James Cameron, hier Produzent und Regisseur, darf er, Identifikationsfigur und "Moderator" dieser packenden 3D-Dokumentation, in einem kleinen Spezial-U-Boot zu dem nach einer Kollision mit einem Eisberg gesunkenen Ozeanriesen hinabtauchen. Die Freude mischt sich mit Unsicherheit, vielleicht sogar etwas Angst - und die überträgt sich auf den Zuschauer: als wohliger Schauer.

Nach ein paar wenigen Szenen an Bord, in denen die Tauchtechnik überprüft, letzte Vorbereitungen getroffen werden und ein Greifarm - 3D macht's möglich - dem Zuseher förmlich in die Nase zwickt, geht's hinab in die eisige Tiefe. Kein Leben weit und breit, Todesstille - und dann plötzlich, illuminiert von einer herabgelassenen Scheinwerferbatterie, das riesige Wrack. Zerborsten, verrostet, die Titanic mit gebrochenem Rückgrat. Aber immer noch majestätisch. Ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Mit zwei Tauchrobotern, Elwood und Jake - die "Blues Brothers" lassen grüßen -, dringen die Forscher unter Camerons Anweisungen ins Innere des Schiffes vor. Besuchen den großen Speisesaal, lokalisieren den Standort der ehemals imposanten Freitreppe, spähen in Luxuskabinen, deren kunstvoll gearbeitete Glasfenster tatsächlich noch fast intakt sind. Bilder von heute werden mit Fotografien von gestern verglichen, computeranimiert erwachen zahlreiche der 1500 Ertrunkenen wieder zum Leben. Verblüffend ist das, lehrreich und auch überaus unterhaltsam - IMAX 3D in Perfektion. Eine ideale Ergänzung zu Camerons "Titanic", bei dem der wissenschaftliche Aspekt des Unternehmens etwas zu kurz kommt. geh.

Die Geister der Titanic (2 Discs)

In 4.000 Meter Tiefe erforschen James Cameron und eine Crew von Spezialisten mittels aufwendigster Technik das Wrack der im Jahre 1912 gesunkenen Titanic. Mit zwei Tauchrobotern besucht das Forscherteam den großen Speisesaal, späht in Luxuskabinen und vergleicht sie mit Fotografien von damals. Mit dem Reality Camera System gelingt es, das gewagte Unternehmen in spektakulären und faszinierenden Bildern festzuhalten. Tauchen sie mit ab in die Tiefen, in die kaum ein Mensch je vorgedrungen ist und erfahren Sie neue Erkenntnisse über den wohl berühmtesten Luxusliner und dessen Untergang.

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Dr. John Broadwater  
  Lori Johnston  
  Dr. Charles Pellegrino  
  James Cameron  
  Mike Cameron  
  Jeffrey N. Ledda  
  Corey Jakolski  
  Jason Paul  
  Eric Schmitz  
  Genia Tschernaiew  
  Victor Nischeta  
  Dr. Anatolj Sagalewitsch  
  Lewis Abernathy  
  John Bruno  
  Vince Pace  
  Bill Paxton  
  Miguel Wilkins   als Quartiermeister Hichens
  Federico Zambrano   als John Jacob Astor
  Dale Ridge   als Elizabeth Lines
  Ken Marschall   als J. Bruce Ismay
  Judy Prestininzi   als Molly Brown
  Adriana Valdez   als Helen Churchill Candee
  Justin Shaw   als John "Jack" Phillips
  Thomas Kilroy   als Pokerspieler
  Charlie Arneson   als 1. Offizier Murdoch
  Piper Gunnarson   als Madeleine Astor
  John Donovan   als Captain Smith
  Janace Tashjian   als Edith Russell
  Don Lynch   als Thomas Andrews
  Jesse Baker   als 2. Offizier Lightoller
  Justin Baker   als Harold Bride
 
Regie:  James Cameron  
Musik:  Joel McNeely  
Kamera:  Vince Pace  
Produzent:  James Cameron  
  Chuck Comisky  
  Gig Rackauskas  
  Janace Tashjian  
  Ed Marsh  

James Cameron bei Mars-Mission an Bord

Grüne Männchen gibt's dort zwar sicher nicht, aber ein Flug zum Mars ist dennoch der große Traum aller Raumfahrtpioniere. Wenn nur eine solche Mission nicht so verdammt teuer wäre ...

Grenzgänger zwischen Kinospaß und seriöser Wissenschaft: Mars-Mann James Cameron (Foto: Fox)

Grenzgänger zwischen Kinospaß und seriöser Wissenschaft: Mars-Mann James Cameron (Foto: Fox)

Entsprechend fährt die NASA und mit ihr auch US-Präsident Barack Obama einen ziemlichen Schlingerkurs, wenn's um die Erkundung unseres Nachbarplaneten geht. Mal heißt's "Sofort aufbrechen!", dann heißt's "in Krisenzeiten viel zu teuer!". Doch nun kommt unverhofft Kinovisionär James Cameron zu Hilfe - mit einem Plan, der mehr politische und finanzielle Unterstützung für das Projekt bringen soll: Der "Avatar"-Regisseur will seine erfolgreiche 3D-Kameratechnik auf dem Erkundungsfahrzeug "Curiosity" montieren, das nächstes Jahr auf dem Mars landet!

James Cameron glaubt, dass die US-Bevölkerung deutlich interessierter am Roten Planeten wäre, wenn sie plastische Bilder von der Marsoberfläche zu sehen bekäme. So ließe sich der Plan einer späteren bemannten Mission politisch leichter durchsetzen und auch leichter finanzieren.

Avatar - Aufbruch zum Mars?

Auf die Idee kam James Cameron, als er erfuhr, dass die NASA schon 2007 überlegt hatte, mit 3D-Kameras auf planetaren Erkundungsmobilen zu arbeiten. Sie hatte den Plan damals aus Kostengründen verworfen. James Cameron bat daraufhin um ein Treffen mit NASA-Chef Charles Bolden. "Er war sehr offen für den Vorschlag", berichtet James Cameron nun. "Der erste Austausch verlief extrem vielversprechend!"

Inzwischen wurde sogar Budget für eine 3D-Kamera bewilligt, die auf der obersten Spitze des Mars-Rovers montiert werden soll - obwohl gerade erst Anfang April die herkömmliche Kamera fertig gestellt wurde.

Wie tief James Cameron in die technischen Details eingebunden wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. Doch die NASA wird sich die Expertise des Mannes, der mit dem ersten 3D-Blockbuster weltweit Millionen Menschen begeisterte, sicher nicht entgehen lassen.

Technik-Guru James Cameron, der schon mit seinen Erkundungs-Tauchfahrten zur Titanic Wissenschaft und Entertainment perfekt zu verbinden wusste, könnte durch die Mars-Mission wiederum ganz neue visuelle Inspirationen für seine Werke finden. Immerhin soll sein dritter "Avatar"-Film - nach dem zweiten Teil, der zunächst im Ozean von Pandora spielt - ja dann eine echte Space-Opera werden ...

 

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James Cameron

Er ist der Mann der Superlative: Mit dem Schiffsuntergang der "Titanic" inszenierte er den teuersten und erfolgreichsten Spielfilm der...

 

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