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Die Geschwister Oppermann

Beeindruckende Verfilmung des Feuchwanger-Romans, die das Leben einer jüdischen Familie zu Beginn der Nazizeit thematisiert.


Die Geschwister Oppermann (2 DVDs)

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Erhältlich seit:
16.01.2008

Originaltitel: Die Geschwister Oppermann

Drama

BRD/Österreich/Schweiz/Großbritannien/Italien/Schweden 1981-1982
Laufzeit: 240 Min.
FSK: ab 12

Wolfgang Kieling
Rosel Zech
Till Topf

Regie: Egon Monk
Studio Hamburg Enterprises

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Die Geschwister Oppermann (2 DVDs)

Aus Angst vor den aufstrebenden Nazis beschließen die vier Geschwister Oppermann Ende 1932, den nichtjüdischen Geschäftsmann Wels in ihr florierendes Möbelhaus zu holen. Der Versuch der jüdischen Familie, dadurch ihren Besitz zu retten, schlägt dennoch fehl und die Oppermanns werden enteignet. Durch die Nachstellungen der Nazis bricht die Familie auseinander. Verschleppung, Flucht, Arbeitsverbot und ein Selbstmord sind die Begleitumstände von Hitlers Machtergreifung, der sich die Geschwister Oppermann als exemplarisches Beispiel ausgesetzt sehen.

Ein Klassiker unter der TV-Literaturverfilmungen. Für viele einer der Grundsteine des mordernen Fernsehfilms, hat Egon Monk den Roman von Lion Feuchtwanger auf derart kongeniale Weise verfilmt, dass die Produktion national und international mit Fernseh- und Festivalpreisen bedacht wurde. In der Rolle des Dr. Gustav Oppermann ist Michael Degen zu sehen, der sich in seiner Autobiografie "Nicht alle waren Mörder" viel gelobt mit seiner eigenen Kindheit als Jude im Berlin der Nazi-Zeit auseinander gesetzt hat.

Die Geschwister Oppermann (2 DVDs)

Der Film beschreibt die Geschichte der jüdischen Familie Oppermann im Berlin des aufkommenden Nationalsozialismus von November 1932 bis April 1933. Berlin, November 1932 - Die Zeiten sind schlecht: Es gibt 6 Millionen Arbeitslose und die NSDAP ging aus der letzten Reichtagswahl als stärkste Partei herrvor. Die Geschwister Edgar (Peter Fitz), Klara (Rosel Zech), Martin (Wolfgang Kieling) und Gustav (Michael Degen) Oppermann beschließen im November 1932, ihr Familienunternehmen, ein Möbelhaus, in eine anonyme Aktiengesellschaft umzuwandeln und den nichtjüdischen Möbelhersteller Wels (Eberhard Fechner) an der neuen Firma zu beteiligen. Dies bewahrt sie jedoch nicht vor der Enteignung, als Hitler an die Macht kommt. Martin Oppermann, der die Geschäfte der Familie bis dahin leitete, wird verschleppt und misshandelt. Dr. Gustav Oppermann, der ein Manifest demokratischer Schriftsteller unter-zeichnet hat, muss aus Deutschland fliehen. Professor Edgar Oppermann wird aus dem Krankenhaus, für das er gelebt und gearbeitet hat, hinausgeworfen. Martins 17-jähriger Sohn Berthold (Till Topf) begeht unter dem neuen Klassenlehrer, Hitleranhänger Vogelsang, sogar Selbstmord.

Quelle: Studio Hamburg

Darsteller:  Wolfgang Kieling   als Martin Oppermann
  Rosel Zech   als Liselotte Oppermann
  Till Topf   als Berthold Oppermann
  Michael Degen   als Dr.Gustav Oppermann
  Ilona Grübel   als Sybil
  Peter Fitz   als Prof. Edgar Oppermann
  Karola Ebeling   als Gina Oppermann
  Britta Pohland   als Ruth Oppermann
  Kurt Sobotka   als Jacques Lavendel
  Andrea Dahmen   als Klara Lavendel
  Manuel Vaessen   als Heinrich Lavendel
  Christoph Quest   als Joachim Ranzow
  Gert Haucke   als Prof. Mühlheim
  Kurt-Otto Fritsch   als Prokurist Brieger
  Achim Strietzel   als Prokurist Hinze
  Eberhard Fechner   als Wels
  Hannes Messemer   als Gutwetter
  Klaus Mikoleit   als Dr. Vogelsang
  Otto Kurth   als Direktor Francois
  Elisabeth Wiedemann   als Frau Francois
  Wolfgang Bahro   als Kurt Baumann
  Martin Flörchinger   als Geheimrat Lorenz
  Vladimir Weigl   als Dr. Jacoby
  Eva Brumby   als Oberschwester Helene
  Rolf Schimpf   als Diener Schlüter
  Evelyn Meyka   als Bertha
 
Regie:  Egon Monk  
Buch:  Egon Monk  
Musik:  Alexander Goehr  
Kamera:  Wolfgang Treu  
 

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