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Kaufvideo
Erhältlich seit:
02.08.2007
Originaltitel: Reign of Fire
USA 2002
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 16
Matthew McConaughey
Christian Bale
Izabella Scorupco
Regie: Rob Bowman
Walt Disney Studios Home Entertainment

Gerne greift die Traumfabrik auf mythische Fabelwesen, insbesondere Feuer speiende Drachen, bereits Stoff biblischer Legende, zurück. Generell finden sich ihre Geschichten in Antike oder Mittelalter angesiedelt, wie zuletzt in "Dragonheart" und "Dungeons & Dragons". Das Drachentöter-Fantasyspektakel "Die Herrschaft des Feuers" verlegt die Action nun in die relativ nahe Zukunft, wobei postapokalyptische Retro-Futuristik à la "Mad Max" mit traditionellen Monsterfilm-Elementen im Stil von "Godzilla" kombiniert wird. Die Hauptrollen in dem von "Akte X"-Veteran Rob Bowman inszenierten B-Movie übernahmen Matthew McConaughey ("U-571") und Christian Bale ("American Psycho").
Der Prolog spielt sich im London der Gegenwart ab, wo der Schuljunge Quinn seine als Ingenieurin tätige Mutter in einer U-Bahnbaustelle besucht. Dort entdeckt er in einer freigelegten Höhle einen riesigen Drachen, der bei seiner Flucht zur Oberfläche Quinns Mutter tötet. Anschließend dient eine Montage aus Voiceover, Zeitungsausschnitten und Tagebucheintragungen als Überblick über die folgenden Jahre, in denen die Drachen die Menschheit gnadenlos dezimieren und die Erde in Schutt und Asche legen. Wieder aufgegriffen wird der Handlungsfaden im Jahr 2020: Der erwachsene Quinn (Bale) ist mittlerweile Anführer einer abgeschotteten Kommune, die ein mittelalterliches Schloss in Northumberland bewohnt. Die fliegenden Drachen sind eine konstante Bedrohung für ihr Überleben, und zu allem Überdruss steht auch noch der rauhbeinige amerikanische Militarist Denton Van Zan (McConaughey gibt dem Drachen ungeniert Zucker) mit seiner hochtechnisierten Truppe vor ihrem Tor. Der tätowierte und muskulöse Glatzkopf, stets an einer Zigarre kauend, gebärdet sich wie ein Endzeit-Patton und liegt umgehend mit dem nachdenklichen Vernunftsmenschen Quinn im Clinch. Und doch erweist er sich als High-Tech-Drachentöter, was er in einer aufregenden Actionsequenz unter Beweis stellt. Doch eine anschließende Fehlentscheidung kostet ihn fast seine komplette Besatzung, was bedeutet, dass sich die einstigen Rivalen für das große Finale in London verbünden, wo es gilt, dem einzigen männlichen Drachen der Welt den Garaus zu machen.
Die einzige Frauenrolle mit Substanz (neben diversen Drachenweibchen) wird von Ex-Bondgirl Izabella Scorupco ("Vertical Limit") als couragierte Helikopterpilotin verkörpert. Ansonsten ist "Die Herrschaft des Feuers" ausschließlich eine Testosteron-Angelegenheit: Die durchtrainierten, oftmals hemdlos zur Schau getragenen Oberkörper der beiden Protagonisten sind die Hauptattraktion dieser modernisierten Heldensage - neben den feuerspeienden Fantasywesen natürlich. Die computergenerierten Effekte zeichnen sich dabei durch auffallend unterschiedliches Niveau aus. Manchmal kommt man kaum über Videospielstandard hinaus, andere Einstellungen wiederum sind beeindruckend realistisch. Der Look des Films erhält dank Kameramann Adrian Biddle ("Alien") eine entsprechend trostlos-triste Endzeit-Atmosphäre, die von den schmuddeligen Kostümen und desolaten Bauten unterstützt wird. Als löchrig entpuppt sich auch die Handlung des mit nicht allzu viel Fantasie zusammengetragenen Treibens, doch Freunde von gut gelaunter Over-The-Top-Actionfantasy sollten allemal Feuer und Flamme für diesen letzten Überlebenskampf der Menschheit sein. ara.
Die Drachen sind aus ihrem ewigen Schlaf erwacht und machen den Menschen die Erde streitig. Es entbrennt eine gewaltige Schlacht, an deren Ende nur eine der beiden Spezies überleben kann.
Quelle: Walt Disney Studios
Making Of: die digitale Geburt einer Kreatur des Schreckens
Pyrotechnische Effekte: das feurige Inferno gewinnt Gestalt
Erläuterungen von Regisseur Rob Bowman
Quelle: Walt Disney Studios
| Darsteller: | Matthew McConaughey | als Denton Van Zan | |
|---|---|---|---|
| Christian Bale | als Quinn Abercromby | ||
| Izabella Scorupco | als Alex Jensen | ||
| Gerard Butler | als Dave Creedy | ||
| Scott James Moutter | als Jared Wilke | ||
| David Kennedy | als Eddie Stax | ||
| Alexander Siddig | als Ajay | ||
| Ned Dennehy | als Barlow | ||
| Rory Keenan | als Devon | ||
| Terence Maynard | als Gideon | ||
| Ben Thornton | als Quinn (jung) | ||
| Alice Krige | als Karen Abercromby | ||
| Regie: | Rob Bowman | ||
| Buch: | Greg Chabott | ||
| Kevin Peterka | |||
| Matt Greenberg | |||
| Terry Hayes | |||
| Musik: | Edward Shearmur | ||
| Kamera: | Adrian Biddle | ||
| Produzent: | Gary Barber | ||
| Roger Birnbaum | |||
| Richard D. Zanuck | |||
| Lili Fini Zanuck | |||
Sprachen: Deutsch dts, Deutsch DD 5.1, Englisch PCM 5.1, Englisch DD 5.1, Französisch DD 5.1, Italienisch dts, Italienisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Engl. f. Hörg.
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Making of, Featurette, Audiokommentar
Making Of: die digitale Geburt einer Kreatur des Schreckens
Pyrotechnische Effekte: das feurige Inferno gewinnt Gestalt
Erläuterungen von Regisseur Rob Bowman
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