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Die Herrschaft des Feuers

Action-Fantasy-Abenteuer über den Kampf der letzten Menschen um die Weltherrschaft gegen Drachen im Jahr 2020.


Die Herrschaft des Feuers

Leihvideo

Erhältlich seit:
15.05.2003

Originaltitel: Reign of Fire

Action/ Fantasy

USA 2002
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 12

Matthew McConaughey
Christian Bale
Izabella Scorupco

Regie: Rob Bowman
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Nach der Apokalypse müssen Christian Bale und Matthew McConaughey die Menschheit retten.

Verwegen: Drachentöter Van Zan (Foto: Buena Vista) Großansicht

Verwegen: Drachentöter Van Zan (Foto: Buena Vista)

Das Ende der Welt - im Kino kann es jederzeit Wirklichkeit werden. Post-apokalyptische Science-Fiction Filme wie "Mad Max" oder "Terminator" erzählten davon, dass die Menschen meist nicht unbeteiligt sind an ihrem eigenen drohenden Untergang - so auch in "Die Herrschaft des Feuers", einem beeindruckenden neuen Endzeit-Action-Thriller.

Am Beginn der Katastrophe steht ein tragischer Zufall. Beim Spielen weckt der zwölfjährige Quinn ein Ungeheuer aus seinem Tiefschlaf, das seit Urzeiten in einer Höhle nahe der Londoner U-Bahn verborgen war. Der riesige, Feuer speiende Drache und seine Brut rotten die Menschheit fast aus. Es beginnt die "Herrschaft des Feuers" der allem Anschein nach unbezwingbaren Bestien.

Die Jagd muss gut geplant sein (Foto: Buena Vista) Großansicht

Die Jagd muss gut geplant sein (Foto: Buena Vista)

Endzeit-Streit

20 Jahre später: Quinn (Christian Bale) lebt weit außerhalb Londons in einer befestigten ehemaligen Kathedrale als Anführer einer Kommune der wenigen überlebenden Menschen. Ihnen bleibt nicht mehr übrig, als sich vor den Drachen versteckt zu halten.

Eines Tages trifft ein mit Panzern und Hubschraubern gut gerüsteter Rest-Trupp der US-Streitkräfte ein. Ihr Anführer Van Zan (Matthew McConaughey) sucht Freiwillige, um in London den entscheidenden Schlag gegen die Drachenherrschaft zu führen. Der pessimistische Quinn stellt sich gegen ihn, muss aber bald erkennen, dass die Drachentöter-Mission nur in Teamarbeit zu bewältigen ist...

An der Wand ist der Drache noch harmlos... (Foto: Buena Vista) Großansicht

An der Wand ist der Drache noch harmlos... (Foto: Buena Vista)

Heiße Action

Regisseur Rob Bowman ("Akte X - Der Film") hat das Beinahe-Ende der Menschheit in faszinierenden, düster-opulenten Bildern inszeniert. Für die Kämpfe mit den Drachen hat er Action-Sequenzen gefunden, die ihresgleichen suchen. Zu den Höhepunkten gehört, wie eine Truppe von Fallschirmjägern todesmutig aus einem Helikopter springt, um einen Drachen mit einem riesigen Netz vom Himmel zu holen.

Mit Hollywoods hoch gehandeltem Nachwuchsstar Christian Bale ist die Rolle des grüblerischen Kommunen-Führers Quinn glänzend besetzt - auch wenn er gegen Matthew McConaughey kaum ankommt. Der nette Kerl aus "Wedding Planner" als markiger Drachentöter mit Glatze, Tattoos und Muskelpaketen - nur eine der vielen staunenswerten Überraschungen in diesem mitreißenden Science-Fiction-Abenteuer.

Die Herrschaft des Feuers

Gerne greift die Traumfabrik auf mythische Fabelwesen, insbesondere Feuer speiende Drachen, bereits Stoff biblischer Legende, zurück. Generell finden sich ihre Geschichten in Antike oder Mittelalter angesiedelt, wie zuletzt in "Dragonheart" und "Dungeons & Dragons". Das Drachentöter-Fantasyspektakel "Die Herrschaft des Feuers" verlegt die Action nun in die relativ nahe Zukunft, wobei postapokalyptische Retro-Futuristik à la "Mad Max" mit traditionellen Monsterfilm-Elementen im Stil von "Godzilla" kombiniert wird. Die Hauptrollen in dem von "Akte X"-Veteran Rob Bowman inszenierten B-Movie übernahmen Matthew McConaughey ("U-571") und Christian Bale ("American Psycho").

Der Prolog spielt sich im London der Gegenwart ab, wo der Schuljunge Quinn seine als Ingenieurin tätige Mutter in einer U-Bahnbaustelle besucht. Dort entdeckt er in einer freigelegten Höhle einen riesigen Drachen, der bei seiner Flucht zur Oberfläche Quinns Mutter tötet. Anschließend dient eine Montage aus Voiceover, Zeitungsausschnitten und Tagebucheintragungen als Überblick über die folgenden Jahre, in denen die Drachen die Menschheit gnadenlos dezimieren und die Erde in Schutt und Asche legen. Wieder aufgegriffen wird der Handlungsfaden im Jahr 2020: Der erwachsene Quinn (Bale) ist mittlerweile Anführer einer abgeschotteten Kommune, die ein mittelalterliches Schloss in Northumberland bewohnt. Die fliegenden Drachen sind eine konstante Bedrohung für ihr Überleben, und zu allem Überdruss steht auch noch der rauhbeinige amerikanische Militarist Denton Van Zan (McConaughey gibt dem Drachen ungeniert Zucker) mit seiner hochtechnisierten Truppe vor ihrem Tor. Der tätowierte und muskulöse Glatzkopf, stets an einer Zigarre kauend, gebärdet sich wie ein Endzeit-Patton und liegt umgehend mit dem nachdenklichen Vernunftsmenschen Quinn im Clinch. Und doch erweist er sich als High-Tech-Drachentöter, was er in einer aufregenden Actionsequenz unter Beweis stellt. Doch eine anschließende Fehlentscheidung kostet ihn fast seine komplette Besatzung, was bedeutet, dass sich die einstigen Rivalen für das große Finale in London verbünden, wo es gilt, dem einzigen männlichen Drachen der Welt den Garaus zu machen.

Die einzige Frauenrolle mit Substanz (neben diversen Drachenweibchen) wird von Ex-Bondgirl Izabella Scorupco ("Vertical Limit") als couragierte Helikopterpilotin verkörpert. Ansonsten ist "Die Herrschaft des Feuers" ausschließlich eine Testosteron-Angelegenheit: Die durchtrainierten, oftmals hemdlos zur Schau getragenen Oberkörper der beiden Protagonisten sind die Hauptattraktion dieser modernisierten Heldensage - neben den feuerspeienden Fantasywesen natürlich. Die computergenerierten Effekte zeichnen sich dabei durch auffallend unterschiedliches Niveau aus. Manchmal kommt man kaum über Videospielstandard hinaus, andere Einstellungen wiederum sind beeindruckend realistisch. Der Look des Films erhält dank Kameramann Adrian Biddle ("Alien") eine entsprechend trostlos-triste Endzeit-Atmosphäre, die von den schmuddeligen Kostümen und desolaten Bauten unterstützt wird. Als löchrig entpuppt sich auch die Handlung des mit nicht allzu viel Fantasie zusammengetragenen Treibens, doch Freunde von gut gelaunter Over-The-Top-Actionfantasy sollten allemal Feuer und Flamme für diesen letzten Überlebenskampf der Menschheit sein. ara.

Darsteller:  Matthew McConaughey   als Denton Van Zan
  Christian Bale   als Quinn Abercromby
  Izabella Scorupco   als Alex Jensen
  Gerard Butler   als Dave Creedy
  Scott James Moutter   als Jared Wilke
  David Kennedy   als Eddie Stax
  Alexander Siddig   als Ajay
  Ned Dennehy   als Barlow
  Rory Keenan   als Devon
  Terence Maynard   als Gideon
  Ben Thornton   als Quinn (jung)
  Alice Krige   als Karen Abercromby
 
Regie:  Rob Bowman  
Buch:  Greg Chabott  
  Kevin Peterka  
  Matt Greenberg  
  Terry Hayes  
Musik:  Edward Shearmur  
Kamera:  Adrian Biddle  
Produzent:  Gary Barber  
  Roger Birnbaum  
  Richard D. Zanuck  
  Lili Fini Zanuck  

De Niro als Waffenschieber

Als Verbrecher ein Ass:<br />Robert De Niro

Als Verbrecher ein Ass:<br />Robert De Niro

Robert De Niro auf die Rolle des Bösewichts festzulegen, ist sicherlich falsch. Der Hollywoodveteran bewies mehr als einmal seine schauspielerische Vielfältigkeit: So machte er in Komödien ("Wag The Dog"), als ständig bekiffter Killer ("Jackie Brown") oder auch als Boxchampion ("Wie ein wilder Stier") eine gute Figur.

Und doch gehören seine Rollen als abgebrühter Gangsterboss zu den absoluten Sternstunden des amerikanischen Kinos. Glanzvolle Auftritte in Blockbustern wie "Casino", "Heat" und "Good Fellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia" sprechen eine eindeutige Sprache. Es kommt auch nicht von ungefähr, dass der Ausnahmedarsteller für seine Leistung als Familienoberhaupt eines Mafiaclans in "Der Pate II" mit einem Oscar belohnt wurde.

Jetzt landet das Schauspiel-Chamäleon seinen nächsten Verbrecher-Coup. In "Rule Number Three" gibt De Niro einen arroganten Waffenhändler, der alles fest im Griff zu haben scheint. Doch dann setzt eine konkurrierende Unterweltorganisation einen Killer auf ihn an - mit dem Auftrag, ihn Demut zu lehren.

Neben der Rolle des Hauptdarstellers konnte auch der Regiestuhl bereits besetzt werden. Rob Bowman, dessen neuer Film "Die Herrschaft des Feuers" im Dezember in den deutschen Kinos startet, inszeniert den actiongeladenen Thriller.

Wer neben De Niro in weiteren Rollen zu sehen ist, steht noch nicht fest.

 

Die Herrschaft des Feuers in der Fotoshow

 

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Matthew McConaughey

Mit seinen blauen Augen, dem unverschämt guten Aussehen und dem smarten Auftreten wirkt er wie die Reinkarnation des jungen Paul...

 

Star

Christian Bale

Christian Bale ist das Chamäleon unter der jungen Generation von Hollywood-Schauspielern: Trotz seiner Attraktivität setzt er nicht auf...