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Kaufvideo
Erhältlich seit:
08.01.2009
Originaltitel: My Best Friend's Wedding
USA 1997
Laufzeit: 101 Min.
FSK: ab 6
Julia Roberts
Dermot Mulroney
Cameron Diaz
Regie: P. J. Hogan
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

"Pretty Woman" ist wieder da! Zuschauer und Presse können erleichtert aufatmen: Julia Roberts beackert endlich wieder das von ihr so lange schmählich vernächlässigte Feld der romantischen Komödie. Sobald Ms. Roberts ihr patentiertes Zahnpastalächeln aufblitzen läßt, werden schale Erinnerungen an ihre ernsthaft-sauertöpfischen Rollen in "Michael Collins" und "Mary Reilly" schnell beiseite geschoben. Mit 21,5 Mio. Dollar hatte der Film in den USA den besten Start eines Roberts-Films und einer Romantic Comedy!
Die in fast jeder Einstellung präsente Roberts mag zwar zu alter Höchstform aufgelaufen sein, doch von dem bevorzugt auf cineastischen Hochzeiten tanzenden Aussie-Regisseur P.J. Hogan kann man nicht unbedingt dasselbe behaupten. Mit "Muriels Hochzeit" lieferte er eine leichtfüßige Offbeat-Komödie mit gewitzt schrägen (ABBA-)Untertönen, wohingegen in seiner neuen Screwball-Komödie diese locker-lässigen Qualitäten lediglich vereinzelt durchschimmern.
Rein äußerlich gesehen mögen zwischen Hogans Protagonistinnen zwar Welten liegen, doch bei ihrer nicht gerade makellosen Charakterstruktur zeigen sich deutliche Parallelen. Als die Restaurantkritikerin Julianne (Roberts) erfährt, daß ihre einstige Liebe und bester Freund Michael (Dermot Mulroney) in vier Tagen die stinkreiche Kimmy (Cameron Diaz) zu ehelichen gedenkt, zieht sie alle Register, um dies zu verhindern. Sie schreckt dabei vor hinterlistiger Manipulation, knüppeldicken Lügen und selbst vor gemeinem E-Mail-Betrug mit einschneidenden Konsequenzen nicht zurück. Das Ergebnis ist für Happy-End-vernarrte Roberts-Fans jedoch nur bedingt befriedigend.
Das Drehbuch wurde von Ron Bass mit Augenmerk auf die romantischen Geschlechterkampfkomödien der dreißiger Jahre verfaßt. Dabei unterzog er die altbewährte Ausgangsidee einer Nineties-typischen pseudo-psychotherapeutischen Verwässerungskur, um ja niemanden richtig auf die Füße zu treten. So ist die Rivalin trotz ohrenbeleidigender Karaoke-Künste ein wahrer Engel und nicht unbedingt die Art Gegnerin, über die man die Identifikationsfigur Roberts triumphieren sehen möchte. Ein zurückhaltend angedeuteter Klassenkonflikt läßt darauf schließen, daß man ihr womöglich ihre materielle Priviligiertheit übelnehmen soll. Wenn es einen ernsthaften Stolperstein in dem ansonsten gut geschmierten Gefüge gibt, dann ist es das mangelnde Charisma von Dermot Mulroney. Letztlich bleibt es schleierhaft, weshalb zwei reizende junge Damen sich um ihn reißen. Über wesentlich mehr Ausstrahlung verfügt Rupert Everett, der den Alibi-Schwulen mimt und mit seiner Machotuntentour als Roberts' vermeintlicher Verlobter die meisten Lacher einheimsen kann, wobei der Höhepunkt eine Mitsing-Einlage eines alten Dionne-Warwick-Songs in einem Restaurant vor versammelter Familienmannschaft sein dürfte.
Auch bei der übrigen Filmmusik setzt man auf gefällige Oldies, vor allem etliche hochkarätige Burt-Bacharach-Melodien kommen zum Einsatz, dessen Filmrevival bereits in Mike Myers' "Austin Powers: International Man of Mystery" in die Wege geleitet wurde. Ausschlaggebend für den Erfolg des sympathischen Spaßes wird letztlich Julia Roberts' Beliebtheit beim breiten Publikum sein: Obwohl man "Pretty Woman" schon glamouröser erlebt hat, sollte ihr hinter Alltagsklamotten versteckter Charme ausreichen, die märchenhafte Komödie in Blockbuster-Sphären zu tragen. ara.
Als die erfolgreiche Restaurantkritikerin Julianne (Julia Roberts) erfährt, dass ihre einstige Liebe und bester Freund Michael (Dermot Mulroney) in vier Tagen die Millionärstocher Kimmy (Cameron Diaz) zu ehelichen gedenkt, zieht sie alle Register, um dies zu verhindern. Und dabei schreckt sie wirklich vor nichts zurück: Hinterlist, Lügen, ja sogar E-Mail Betrug mit verheerenden Folgen. Auch ihren guten Bekannten George spannt sie ein: er muss sich als Juliannes Verlobter ausgeben. Der spielt seine Rolle als Macho hervorragend. Und tatsächlich: Michael zeigt Anzeichen von Eifersucht - und wenige Stunden vor der Trauung geschieht Unglaubliches ...
Quelle: Sony Pictures
Trailer
Dokumentationen: Entschleiert, Am Set, Hochzeitsregeln, "Say A Little Prayer"-Sing Along, Fotos der Hochzeit meines besten Freundes (Video-Fotoalbum)Spiel "Wer ist der Richtige für mich?"
Filmografien: Schauspieler, Regisseur
Quelle: Sony Pictures
| Darsteller: | Julia Roberts | als Julianne Potter | |
|---|---|---|---|
| Dermot Mulroney | als Michael O' Neal | ||
| Cameron Diaz | als Kimmy Wallace | ||
| Rupert Everett | als George Downes | ||
| Philip Bosco | als Walter Wallace | ||
| M. Emmet Walsh | als Joe O' Neal | ||
| Rachel Griffiths | als Samantha Newhouse | ||
| Carrie Preston | als Amanda Newhouse | ||
| Susan Sullivan | als Isabelle Wallace | ||
| Christopher Masterson | als Scott O'Neal | ||
| Paul Giamatti | als Richard | ||
| Regie: | P. J. Hogan | ||
| Buch: | Ronald Bass | ||
| Musik: | James Newton Howard | ||
| Kamera: | László Kovács | ||
| Produzent: | Jerry Zucker | ||
| Ronald Bass | |||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Französisch DD 5.1
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Finnisch, Griechisch, Hebräisch, Hindi, Isländisch, Kroatisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Schwedisch, Tschechisch, Ungarisch
Bildformat: 1:2,35/16:9
Extras: Trailer, Featurettes, Sing along, Video-Fotoalbum, Spiel, Filmografien
Trailer
Dokumentationen: Entschleiert, Am Set, Hochzeitsregeln, "Say A Little Prayer"-Sing Along, Fotos der Hochzeit meines besten Freundes (Video-Fotoalbum)Spiel "Wer ist der Richtige für mich?"
Filmografien: Schauspieler, Regisseur
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