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Die Hochzeits-Crasher

Komödie über zwei Partyboys, die auf Hochzeiten Jagd auf Frauen machen.


Die Hochzeits-Crasher

Leihvideo

Erhältlich seit:
13.01.2006

Originaltitel: The Wedding Crashers

Komödie

USA 2005
Laufzeit: 114 Min.
FSK: ab 12

Owen Wilson
Vince Vaughn
Christopher Walken

Regie: David Dobkin
Warner Home Video Germany

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Vince Vaughn und Owen Wilson brechen als partyfeste Scheidungsanwälte die Herzen der stolzesten Frauen.

Freigetränke und hübsche Mädels - da freuen sich John und Jeremy (Foto: Warner) Großansicht

Freigetränke und hübsche Mädels - da freuen sich John und Jeremy (Foto: Warner)

In kaum einer Erfolgskomödie der letzten Jahre fehlten die Mitglieder der Gang von Ben Stiller, den Wilson-Brüdern und Vince Vaughn. Ob "Starsky & Hutch" oder "Voll auf die Nüsse" - kein Lacher ohne Vince, Ben oder Owen.

Und auch keine Hochzeit - denn zumindest Owen Wilson und Vince Vaughn sorgen jetzt als Scheidungsanwälte in "Die Hochzeits-Crasher" für Tumult. Gewohnheitsmäßig laufen die beiden ungefragt bei Hochzeiten zum Schnecken-Checken ein und nehmen die hübschesten Exemplare möglichst gleich für einen One-Night-Stand mit nach Hause.

Claire hat ihre Wahl getroffen (Foto: Warner) Großansicht

Claire hat ihre Wahl getroffen (Foto: Warner)

Plötzlich verliebt

Bis sich John (Wilson) in Claire (Rachel McAdams aus "Girls Club") verliebt, die Tochter des humorlosen Politikers Cleary (Christopher Walken). Aus Spaß wird Ernst, und die beiden Schürzenjäger bekommen es plötzlich mit mächtigen Gegnern zu tun.

Versteckt die Brautjungfern! Die beiden Supercharmeure Vince Vaughn und Owen Wilson schlagen unter David Dobkins Regie wieder zu - natürlich mit viel Sinn für Selbstironie und dem fatalen Hang, zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort das Falsche zu tun. DIE Sommerkomödie für alle Romantiker.

Die Hochzeits-Crasher

Im dritten gemeinsamen Film, aber erstmals beide in Hauptrollen, versuchen sich die Kings of Comedy, Vince Vaughn und Owen Wilson, als professionelle Partyschmarotzer. Auf Hochzeiten bedienen sie sich an den Auslagen der Gourmetköche und weiblichen Gäste, bis die Liebe sie zur Besinnung ruft. Ein Pflichtprogramm für Feinde ereignisloser Vermählungsriten und für Freunde der etwas derberen, aber enorm populären Kumpelkomödie.

Ungebrochen propagiert Hollywood die Ehe als Beziehungsparadies, räumt aber wenigstens ein, dass Hochzeiten zumindest für Gäste manchmal die Hölle sein können. Was man braucht, um die Überdosis an Small Talk, Alkohol, Cholesterin und Turniertanzen ertragen zu können, sind ungeladene Überraschungseinheiten wie Jeremy (Vaughn) und John (Wilson). Im Debütdrehbuch von Bob Fisher und Steve Faber, das sich konsequent und deshalb auch relativ überraschungsarm am Erfolgsrezept Hollywoods orientiert, arbeiten die Freunde als Scheidungsschlichter. Die dafür benötigte Einseifungsrhetorik erweist sich auch beim bevorzugten Hobby des Duos als unverzichtbar. Frühjahr und Sommer befällt die Freunde der Partyvirus, der sich perfekt auf Hochzeiten ausleben lässt.

In einer Montage durch Kulturen und Religionen zeigt der dritte Spielfilm von David Dobkin ("Shanghai Knights") die Popularität der Partyprofis, die jeden Event an sich reißen, obwohl sie anfangs keiner kennt. Beide Parteien profitieren davon - die Hochzeit wird ein Hit, das Bett danach zum Treffpunkt der Casanovas mit ihren Eroberungen des Tages. Die Einführung der Crasher, ihre Verführungsmethodik und die steinerweichenden Andocksprüche, sind purer Spaß, bei dem es jedoch nicht bleiben darf, weil ein moralischer Lernprozeß ungeschriebenes Drehbuchgesetz ist. Auf der Hochzeit einer der drei Töchter des Finanzministers (Christopher Walken einmal nur possierlich) verliebt sich John in Claire (Rachel McAdams aus "Wie ein einziger Tag"), während Jeremy die junge Gloria zur Frau macht. Weil vor allem John den Politiker mit vermeintlicher Fachkompetenz beeindruckt, werden die Freunde auf das Luxus-Anwesen der Familie eingeladen. Der Clan versammelt die üblichen Verhaltensgestörten, die man aus anderen Filmen kennt. Walkens Frau hat ein Cocktail- und Mrs. Robinson-Syndrom, seine Mutter ist eine unberechenbare Giftspritze, sein Sohn ein verklemmter Sonderling und der Verlobte Claires ein Macho-Schnösel, der seinen Vornamen Sack wohl verdient hat. Wie er und die sensible Claire je ein Paar werden konnten, interessiert das Skript nicht, das sich fortan darauf konzentriert, die beiden Profisünder zu strafen. Vaughn, der chaotischere und abgebrühtere des Duos, wird beim Football ausgeknockt, beim Fesselsex ausgelaugt, bei der Jagd angeschossen und von Claires Bruder angemacht. Wilson, im Herzen ein echter Romantiker, steckt Prügel des eifersüchtigen Platzhirschs Sack ein und darf in einer Melancholie-Montage in den Abgrund blicken, nachdem das Geheimnis der Hochzeits-Crasher gelüftet wurde.

Wilson harmoniert gut mit Vaughn, von dem man sich allerdings manchmal wünschte, dass er den Fuß vom Gas nehmen würde. Dobkin bremst ihn nicht aus- wie auch nicht Will Ferrell, der in einem Gastauftritt eine interessante Figur verschenkt. Insgesamt nutzt der Film sein komisches Potenzial nicht voll, lässt in puncto Situationskomik manche Pointen links liegen (die Ballmaschine am Tennisplatz ist für einen Gag gut), wirbt im letzten Drittel mit aller Macht für Romantik, wenn charmante Anarchie eine gute Alternative wäre. Mit der Stiller-Formel ausgedrückt: "Die Hochzeits-Crasher" ist weniger "Zoolander", mehr "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich". Kommerziell ist das allerdings ein beruhigendes Fazit. kob.

Darsteller:  Owen Wilson   als John Beckwith
  Vince Vaughn   als Jeremy Grey
  Christopher Walken   als Secretary Cleary
  Rachel McAdams   als Claire Cleary
  Isla Fisher   als Gloria Cleary
  Jane Seymour   als Kathleen Cleary
  Ellen Albertini Dow   als Großmutter Mary Cleary
  Keir O'Donnell   als Todd Cleary
  Bradley Cooper   als Sack Lodge
  Ron Canada   als Randolph
  Henry Gibson   als Pater O'Neil
  Dwight Yoakam   als Herr Kroeger
  Rebecca De Mornay   als Frau Kroeger
  David Conrad   als Trap
  Jennifer Alden   als Christina Cleary
  Geoff Stults   als Craig
  James McDonnell   als Anwalt
  Jesse Henecke   als Anwalt
  Lou Cutell   als Alter jüdischer Mann
  Ned Schmidtke   als Frank Meyers
  Jennifer Massey   als Frau
  Carson Elrod   als Flip
  Lisa Beach   als Hochzeitsplanerin
 
Regie:  David Dobkin  
Buch:  Steve Faber  
  Bob Fisher  
Musik:  Rolfe Kent  
Kamera:  Julio Macat  
Produzent:  Andrew Panay  
  Peter Abrams  
  Robert L. Levy  

Studio will nur Peter Jackson für "The Hobbit"

Als Guillermo del Toro überraschend seinen Abschied von der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" verkündete, übertrafen sich Fans und Kenner weltweit mit Mutmaßungen über die Nachfolge.

Peter Jackson: Noch ist nicht klar, ob der Weg des "Herr der Ringe"-Regisseurs wieder nach Mittelerde führt zu "The Hobbit" (Foto: Paramount) Großansicht

Peter Jackson: Noch ist nicht klar, ob der Weg des "Herr der Ringe"-Regisseurs wieder nach Mittelerde führt zu "The Hobbit" (Foto: Paramount)

Doch die Macher legen sich offenbar auf die naheliegende Variante fest: Filmriese Warner und Rechteinhaber Metro Goldwyn Meyer (MGM) bieten keinem anderen Kandidaten den Regiestuhl bei den beiden "Hobbit"-Filmen an, solange Wunschkandidat Peter Jackson nicht definitiv abgesagt hat.

Diese Aussage ist vor allem eine Reaktion auf die Meldung, "Harry Potter"-Regisseur David Yates könnte das Zepter bei der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte übernehmen. Doch dieser ließ nun über einen Sprecher erklären, dass an diesem Gerücht "absolut nichts dran" sei. Zuvor waren als Regiekandidaten für "The Hobbit" unter anderem David Dobkin ("Die Hochzeits-Crasher") und Brett Ratner ("Roter Drache", "X-Men 3") gehandelt worden.

Die Fans wird das freuen, schließlich ist Peter Jacksons Name seit seiner grandiosen "Herr der Ringe"-Trilogie untrennbar mit Mittelerde verbunden.

Wie hoch ist die "Ablösesumme" für Peter Jackson?

Allerdings ist die Haltung von Warner riskant. Zwar hat Peter Jackson, der bisher lediglich als Produzent der "Hobbit"-Filme arbeitet, selbst gesagt, er werde "das Nötige unternehmen um sicherzustellen, dass die Filme wirklich gemacht werden" - und das schloss auch einen möglichen Job als Regisseur ein. Gleichzeitig gab Peter Jackson aber zu bedenken, dass er bereits Verträge für andere Regie-Arbeiten abgeschlossen hat, im Glauben, dass Guillermo Del Toro in nächster Zeit die Hauptarbeit an "The Hobbit" leisten werde. Ob Jacksons Vertragspartner ihn nun nach dem Ausstieg des Mexikaners aus diesen Zusagen entlassen, haben weder der Kultregisseur in der Hand, noch die "Hobbit"-Macher.

Indes stehen die Kulissen und Kostüme weiter bereit, die gesamte Crew wartet nur noch auf den Startschuss für den Aufbruch zum Einsamen Berg. Dazu müsste aber zum einen der Rechteinhaber MGM das Budget freigeben und zum anderen Peter Jackson womöglich aus bestehenden Verträgen freigekauft werden.

Und genau das gestaltet sich momentan extrem schwierig für MGM: Das Traditionsunternehmen steckt derart in Finanznöten, dass aus dem einstmals so stolz brüllenden Löwen ein ängstlich miauendes Kätzchen geworden ist.

 

Die Hochzeits-Crasher in der Fotoshow

 

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