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Kaufvideo
Erhältlich seit:
14.06.2007
Originaltitel: An Alan Smithee Film - Burn, Hollywood, Burn
USA 1997
Laufzeit: 82 Min.
FSK: ab 12
Regie: Alan Smithee
KSM

Ein Hollywoodfilm über das Entstehen eines Hollywoodfilms, bei dem sich der Produzent einmischt und der Regisseur deshalb konsequent seine eigene Arbeit vernichten, das gedrehte Material zerstören will. Alan Smithee ist das seit drei Jahrzehnten übliche Pseudonym für einen Regisseur, der aufgrund von Veränderungen seines Films von Produzenten- oder Studioseite her, seinen Namen zurückzieht. Sarkastisch, satirisch, selbstironisch gibt sich diese chaotische Komödie mit großer Starbesetzung - und selbstverständlich verzeichnen die Credits als Inszenator dieser Insider-Posse niemand anderen als Alan Smithee. Und dahinter verbirgt sich - man sieht ihn in einer Szene gegen Ende des Films, "Love Story"-Regisseur Arthur Hiller.
Der Einfall, daß jemand tatsächlich Alan Smithee heißt und in Hollywood Filmregie führt, ist nicht ohne Witz. Und wenn dieser Smithee von Ex-Monty-Python-Komiker Eric Idle gespielt wird, kann man sich getrost auf ein paar Verrücktheiten gefaßt machen. Mit den Stars Sylvester Stallone, Whoopi Goldberg und Jackie Chan - sie spielen sich verläßlich und ganz lustig selbst - dreht nun dieser Smithee seinen ersten Film als Regisseur, ein Action-Spektakel für 200 Millionen Dollar. Bislang nämlich war er Cutter - und nun soll ihm natürlich der Final Cut genommen werden. Produzent (Ryan O'Neal) und Studioboss (Richard Jeni) fürchten um den erhofften Box-Office-Erfolg. Smithee entführt sein Film-Negativ und landet auf Betreiben seiner Auftraggeber in der geschlossenen Psychiatrie. Die öffentliche Meinung aber feiert ihn als Helden...
Alan Smithee lehrt Hollywood das Fürchten, denn es gibt für ein Studio schließlich nichts Schlimmeres als den unwiederbringlichen Verlust seines Films. Geschäft und Kunst sind nicht so leicht vereinbar und Arthur Hiller weiß da genauso wie Drehbuchautor und Produzent Joe Eszterhas auch keinen wirklichen Rat. Anecken will letztlich auch dieser Film über Film im Film nicht so unbedingt. Das Spannendste sind ohnehin die Star-Auftritte von den echten Machern wie Bob Evans etwa oder Norman Jewison, Billy Bob Thornton und Larry King, Cineasten-Wissen vorausgesetzt. Die szenischen Turbulenzen halten sich in Grenzen und werden durch einen temporeichen Schnitt beschworen. So hat der Film durchaus bizarre Momente eines schrägen 'Who is Who in Hollywood', den wahren Mut zur Bösartigkeit aber scheut er. Der Zynismus in der Branche gereicht zum Spott, und das Lachen bleibt einem nicht im Halse stecken. Man amüsiert sich, doch der Spaß ist nicht burlesk, nicht schwarz genug, um wehzutun. Freundlich fährt Holywood zur Hölle - und kommt dort nicht wirklich an. fh.
| Darsteller: | Ryan O'Neal | als James Edmunds | |
|---|---|---|---|
| Eric Idle | als Alan Smithee | ||
| Coolio | als Dion Brothers | ||
| Chuck D | als Leon Brothers | ||
| Richard Jeni | als Jerry Glover | ||
| Leslie Stefanson | als Michelle Rafferty | ||
| Sandra Bernhard | als Ann Glover | ||
| Cherie Lunghi | als Myrna Smithee | ||
| Harvey Weinstein | als Sam Rizzo | ||
| Gavin Polone | als Gary Samuels | ||
| MC Lite | als Sister Lumumba | ||
| Marcello Thedford | als Stagger Lee | ||
| Nicole Nagel | als Aloe Vera | ||
| Stephen Tobolowsky | als Bill Bardo | ||
| Sylvester Stallone | |||
| Whoopi Goldberg | |||
| Jackie Chan | |||
| Larry King | |||
| Billy Bob Thornton | |||
| Dominick Dunne | |||
| Joe Eszterhas | |||
| Naomi Eszterhas | |||
| Robert Evans | |||
| Peter Bart | |||
| Shane Black | |||
| Robert Shapiro | |||
| Regie: | Alan Smithee | ||
| Buch: | Joe Eszterhas | ||
| Musik: | Gary G-Wiz | ||
| Chuck D | |||
| Kamera: | Reynaldo Villalobos | ||
| Produzent: | Ben Myron | ||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Bildformat: 1:1,33/4:3
Extras: Bildergalerie, Filmografien
Star
Ryan O'Neal
Der typische WASP (White Anglo Saxon Protestand), sah Ryan O'Neal noch in seinen letzten Filmen aus wie ein Student, den es mit Lockenkopf und...
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