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Die Hollywood Verschwörung

True-Crime-Thriller über die bis heute ungeklärten Umstände, unter denen "Superman"-Darsteller George Reeves 1959 ums Leben kam.


Die Hollywood Verschwörung

Leihvideo

Erhältlich seit:
26.07.2007

Originaltitel: Hollywoodland

Thriller/ Drama

USA 2006
Laufzeit: 121 Min.
FSK: ab 12

Adrien Brody
Ben Affleck
Diane Lane

Regie: Allen Coulter
Walt Disney Studios Home Entertainment

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True-Crime-Thriller über die bis heute ungeklärten Umstände, unter denen "Superman"-Darsteller George Reeves 1959 ums Leben kam.

George lässt sich auf eine Affäre mit Toni ein (Foto: Buena Vista) Großansicht

George lässt sich auf eine Affäre mit Toni ein (Foto: Buena Vista)

Von 1952 bis 1958 spielt George Reeves (Ben Affleck) für Warner Bros. im Fernsehen Superman und ist für Millionen Zuschauer ein Held. Am 16. Juni 1959 wird jedoch seine Leiche gefunden, ein vermeintlicher Selbstmord.

Privatdetektiv Louis Simo (Adrien Brody) will die offizielle Variante nicht glauben. Er ist überzeugt, dass Reeves Opfer einer Gewalttat wurde, die vertuscht werden sollte. Denn Gerüchte über eine Affäre, die Reeves mit der Frau eines Studiomanagers gehabt haben soll, kursieren.

Nach "Capote" und "Auto Focus" nimmt sich wieder ein engagierter Independent-Thriller mit Köpfchen und interessanten Überlegungen einer realen Bluttat mit Verbindungen zum Showbusiness an. Allen Coulter hat sich als versierter TV-Regisseur einen Namen gemacht.

Louis Simo glaubt nicht an einen Selbstmord (Foto: Buena Vista) Großansicht

Louis Simo glaubt nicht an einen Selbstmord (Foto: Buena Vista)

Zurück an der Spitze

Neben Oscar-Gewinner Adrien Brody, Bob Hoskins und Diane Lane konnte er auch Ben Affleck gewinnen, der sich nach beträchtlichem Karrieretief mit seiner einfühlsamen Darstellung des tragischen Schicksals des Mannes aus Stahls wieder zurückmeldet.

Die Hollywood Verschwörung

Ein tiefschwarzer Thriller über den Tod des ersten TV- Superman-Mimen Georges Reeves als spannende Mischung aus Fakten, Fiktion und Spekulation. Aus der Frage nach Mord oder Selbstmord wird bei Allen Coulter ein Blick in die Abgründe vom Tinseltown der 50er Jahre.

"TV Superhero, out of Work, Killed ". Diese Schlagzeile markiert 1959 das tragische Ende eines Schauspielers, der mal eine kleine Rolle in "Vom Winde verweht" spielen durfte und in "Mutige Frauen" auftrat, aber erst als Superman und Clark Kent in der ersten TV-Superman-Serie von 1952 zu zweifelhaftem Ruhm kam. Ausgangspunkt für Allen Coulters Mörder-Mosaik im Wettbewerb von Venedig. Die Polizei schließt schnell die Akten. Selbstmord heißt es. Aber Reeves Mutter will die ganze Wahrheit und heuert Privatdetektiv Louis Simo an, einen Loser, der untreue Ehefrauen und -männer beschattet, in Scheidung lebt, seinem Sohn kein richtiger Daddy ist und mit seiner Assistentin ins Bett geht. Mit Verve stürzt er sich in den Auftrag, wühlt sich durch Fakten und Verdächtigungen mit ihren Spekulationsmöglichkeiten. Woher kommen die drei Schusslöcher im Schlafzimmer? Hat die enttäuschte Verlobte den Schauspieler erschossen, weil er sie nicht heiraten wollte? Oder seine frühere Geliebte Toni Mannix (Diane Lane), weil er sie verließ oder gar ihr Gatte Edgar Mannix (Bob Hoskins), als MGM-Vice-President einer der mächtigsten Männer Hollywood mit besten Beziehungen zur Unterwelt, der es trotz seiner unzähligen Affären nicht mag, wenn seine Frau leidet? Das "Whodunnit" gerät immer mehr in den Hintergrund, während in Rückblenden das Leben eines gescheiterten Mannes vorbeizieht, der durch Typecasting seine berufliche Zukunft zerstörte, sich in Abhängigkeit zur älteren Geliebten begab und wohl irgendwann keinen Ausweg mehr wusste. Hier triumphiert die dunkle Seite Hollywoods und seine Härte gegenüber den Erfolglosen, im Fegefeuer der Eitelkeiten tanzen die Schönen und Reichen im Rausch von Gier, Geld und Geltungssucht, als Gegenpol dazu dient der Underdog Simo, für den am Ende nur noch die Famiie zählt. In seinem respektablen Spielfilmdebut verknüpft TV-Regisseur Coulter ("Sex and the City", "The Sopranos") ein psychologisch spannendes Biopic mit Mystery-Elementen ohne größere Schwierigkeiten mit dem grauen Alltag des Privat Eye. Das funktioniert vor allem wegen der Performance von Ben Affleck als Reeves und Adrian Brody als Simo, zwei schon optisch gegensätzliche Figuren, die sich optimal in ihrer Ambivalenz ergänzen. Der Ausflug ins alte Hollywood wirkt manchmal nostalgisch, wenn Superman an Seilen hängend "fliegt" und die Schwerkraft ihr Recht einfordert oder ihm in einer läppischen Show ein Dreikäsehoch eine Pistole unter die Nase hält. Und bei den Stars die übliche Scheinheiligkeit - zu Hause Lust und Laster, in der Öffentlichkeit keine Zigaretten und kein morgendlicher Bourbon, Wer "Chinatown" und "Die üblichen Verdächtigen" mag, sollte in "Hollywoodland" mit seinem galligen Mix aus Glamour und Gefahr eine neue Heimat finden. mk.

Darsteller:  Adrien Brody   als Louis Simo
  Ben Affleck   als George Reeves
  Diane Lane   als Toni Mannix
  Bob Hoskins   als Eddie Mannix
  Lois Smith   als Helen Bessolo
  Robin Tunney   als Leonore Lemmon
  Kathleen Robertson   als Carol Van Ronkel
  Brad Henke   als Russell
  Steve Adams   als Robert Maxwell
  Jordan Barker   als Wag
  Larry Cedar   als Chester Sinclair
 
Regie:  Allen Coulter  
Buch:  Paul Bernbaum  
Musik:  Marcelo Zarvos  
Kamera:  Jonathan Freeman  
Produzent:  Glenn Williamson  

Affleck tritt in Eastwoods Fußstapfen

Mach es noch einmal Ben!

Hat Großes vor: Ben Affleck (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Hat Großes vor: Ben Affleck (Foto: Kurt Krieger)

Bisher machte Ben Affleck vor allem als Schauspieler von sich reden: Zuletzt sahnte er bei der Biennale in Venedig die Coppa Volpi als bester Hauptdarsteller für seine Darstellung des Superman-Schauspielers George Reeves in "Hollywoodland" ab.

Jetzt ist er im Gespräch, nach seinem Regiedebüt "Gone, Baby, Gone", das 2007 in die Kinos kommt, ein weiteres Mal das Zepter zu übernehmen. Der 34-Jährige soll bei dem Remake von "Sadistico - Wunschkonzert für einen Toten" Regie führen und den Film auch mitproduzieren. Eine große Herausforderung, markierte das Drama doch den Beginn der Regisseurlaufbahn von Hollywood-Veteran Clint Eastwood.

Harmonisches Familienleben

Im Mittelpunkt der Story steht Dave Garlan, seines Zeichens DJ eines kalifornischen Jazz-Radiosenders. Dieser lässt sich eines Tages auf einen One-Night-Stand mit einer hartnäckigen Verehrerin ein. Für Dave ist das Ganze nur ein flüchtiges Abenteuer, doch dann entpuppt sich der Fan als Stalkerin, die vor nichts zurückschreckt.

Dagegen scheint Afflecks Privatleben geradezu eintönig, nachdem er die in der Öffentlichkeit breitgetretene Beziehung zu Jennifer Lopez beendete: "Ich fühlte mich damals wie ein Hamster in seinem Käfig". Jetzt lebt er mit Ehefrau Jennifer Garner und Töchterchen Violet sehr zurückgezogen in Los Angeles.

 

Die Hollywood Verschwörung in der Fotoshow

 

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Adrien Brody

Hochgewachsen, mit flinken, listigen und ständig lachenden Augen sowie kaum zu bändigenden schwarzen Locken und einem betont schlaksig lässigen...

 

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Ben Affleck

Mit seinem Freund Matt Damon gehört Ben Affleck zu den Shooting-Stars der 1990er-Jahre. Das von ihnen verfasste Drehbuch zu "Good Will Hunting",...