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Die Jagd nach der heiligen Lanze

Nicht minder spektakuläres Sequel zum RTL-Abenteuer "Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen", dem erfolgreichsten RTL-Movie 2008, erneut von Dreamtool produziert.


Die Jagd nach der heiligen Lanze

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Erhältlich seit:
06.04.2010

Originaltitel: Die Jagd nach der heiligen Lanze

Abenteuer/ Action

Deutschland 2010
Laufzeit: 114 Min.
FSK: ab 12

Kai Wiesinger
Bettina Zimmermann
Fabian Busch

Regie: Florian Baxmeyer
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Bild 1 von 19

Filmbewertung


(4 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik



 
Die Jagd nach der heiligen Lanze

Erneut schickt RTL den Archäologen Eik Meiers auf Schatzsuche. Diesmal gilt die Jagd der Heiligen Lanze. Illustre Schauplätze und eine gelungene Mischung aus Spannung und Comedy sorgen für ein kurzweiliges Vergnügen.

Vermutlich hat RTL vor zwei Jahren im Stillen auf mehr als bloß gut 4 Millionen Zuschauer gehofft, als man ein illustres Team auf die "Jagd nach dem Schatz der Nibelungen" schickte. Aber in der Zielgruppe des Senders (Menschen zwischen 14 und 49 Jahren) erreichte das knapp zwei Stunden lange Abenteuer 21,6 Prozent, und damit waren die Kölner durchaus zufrieden. Dass das Werk darüber hinaus zum erfolgreichsten TV-Movie des Jahres wurde, war kein großes Kunststück, denn RTL lässt ja kaum noch Fernsehfilme produzieren.

Die Fortsetzung soll den Erfolg wiederholen: Ausgedacht hat sich die Geschichte erneut Derek Meister, das Muster des rund 5 Millionen Euro teuren Werks ist identisch, die donnernde Musik im Stil Hans Zimmers stammt wieder von dessen Schüler Klaus Badelt, und die Helden sind auch die gleichen; Fans des Nibelungen-Werks wird allerdings irritieren, dass der Eik Meiers nicht mehr wie Benjamin Sadler, sondern wie Kai Wiesinger aussieht. An seiner Seite darf Bettina Zimmermann wieder alle Schätze in den Schatten stellen, und für die Comedy-Einlagen ist Fabian Busch zuständig.

Entscheidend aber ist selbstredend die Schnitzeljagd. Meister orientiert sich zwar noch unverhohlener als im ersten Film an den Bestsellern von Dan Brown, aber der große Reiz liegt natürlich in den Handlungsorten: Das Trio sucht die Titelreliquie an urdeutschen historischern Denkmälern. Außerdem hat laut Drehbuch kein Geringerer als Johann Wolfgang von Goethe vor Jahrhunderten jenen Speer versteckt, den angeblich der römische Soldat Longinus einst in Jesu Seite stach und der seither seinen Besitzer unbesiegbar macht. Meister hatte offensichtlichen großen Spaß daran, die Rätsel auszutüfteln und seine Helden immer wieder um Haaresbreite tödlichen Fallen entkommen zu lassen. Allein die Idee, mit Hilfe einer Laterna magica einen Film auf eine Nebelwand projizieren zu lassen, ist ebenso verblüffend wie eindrucksvoll. All die Geheimlabors, Katakomben und Schatzhöhlen müssen für Ausstatter Matthias Kammermeier ohnehin ein echtes Fest gewesen sein. Für die Zuschauer wiederum ist ein großes Vergnügen, das Trio unter der Regie von Florian Baxmeyer in der Regensburger Walhalla und auf dem Brandenburger Tor herumkraxeln zu sehen.

Natürlich gibt es auch diesmal wieder einen finsteren Gegenspieler. Die Rolle stellt für Jürgen Prochnow allerdings keine besondere Herausforderung dar, und so spielt er sie auch. Davon abgesehen aber wird die netto 110 Minuten lange Lanzenjagd Freunde des Genres nicht enttäuschen. tpg.

Die Jagd nach der heiligen Lanze

Die Heilige Lanze - Wer sie in Händen hält, bestimmt das Schicksal der Welt. Museumswissenschaftlerin Katharina (Bettina Zimmermann) geht zusammen mit Schatzsucher Eik (Kai Wiesinger) auf die Suche nach dem verschwundenen Museumsdirektor Bachmann (Hubert Mulzer). Sie stellen fest, dass Bachmann der Entdeckung der heiligen Lanze, der kostbarsten Reliquie des Christentums, auf der Spur war. Seit 2000 Jahren bestimmt die Lanze, einst getränkt mit dem Blut Jesus Christus, das Schicksal der Menschheit. Der skrupellose Kunstsammler von Haan (Jürgen Prochnow) will die Lanze selbst in seinen Besitz bringen und schreckt dafür vor nichts zurück. Eik, Katharina und Museumsrestaurator Justus (Fabian Busch) müssen van Haan unbedingt zuvor kommen. Eine abenteuerliche Jagd beginnt.

Kurzbewertung:
Sequel zum Quotenhit "Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen"

Quelle: Sony Pictures

Audiokommentare: Produzent Stefan Raiser, Regisseur Florian Baxmeyer und Kameramann Peter Joachim Krause

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Kai Wiesinger   als Eik
  Bettina Zimmermann   als Katharina
  Fabian Busch   als Justus
  Jürgen Prochnow   als von Haan
  Rudolf Martin   als Erlanger
  Christine Theiss  
  Hubert Mulzer   als Professor Bachmann
  Sonja Gerhardt   als Krimi
 
Regie:  Florian Baxmeyer  
Buch:  Derek Meister  
Musik:  Klaus Badelt  
Kamera:  Peter Joachim Krause  
Produzent:  Stefan Raiser  
  Felix Zackor  
 

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