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Leihvideo
Erhältlich seit:
08.03.2000
Originaltitel: Idle Hands
USA 1999
Laufzeit: 88 Min.
FSK: ab 16
Devon Sawa
Seth Green
Elden Henson
Regie: Rodman Flender
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

Bekanntermaßen soll Müßiggang aller Laster Anfang sein. Dieses alte Sprichwort dient nun als Grundkonzept für die schrill-überzogene Horrorteenkomödie, in der die Hand eines stinkfaulen Kiffers vom Teufel besessen wird. Statt verbaler Gewitztheiten à la "Scream" setzte Regisseur Rodman Flender vornehmlich auf bluttriefende Goregags, ohne seinem Stoff essentiell Neues abzugewinnen.
Am amerikanischen Boxoffice umwehte die splatterangereicherte Schockersatire denn auch kommerzielle Grabeskälte, da nicht nur die Horrorwelle zusehends am verebben ist, sondern auch der Start kurz nach dem Littleton-Massaker denkbar ungünstig gewählt war. Doch Zartfühligkeit und guter Geschmack gehören nun wahrlich nicht zu den Anliegen von Regisseur Flender, bei dem es sich immerhin um einen Protegé von Roger Corman handelt, dem Großmeister des ökonomisch inszenierten B-Movies, der auch Größen wie Francis Ford Coppola oder Jonathan Demme entdeckte und förderte. Die ironische Story dreht sich um den lethargischen Marihuana-Dauerkonsumenten Anton (Devon Sawa), der auf seiner Couch vor dem Fernseher festgewachsen zu sein scheint. Selbst als seine Eltern spurlos verschwinden, reißt ihn dies nicht aus seiner tumben Tranigkeit. Erst als seine beiden Kifferkumpel (Seth Green aus "Austin Powers" und Elden Henson aus "The Mighty") als Zombies - "American Werwolf" läßt grüßen - bei ihm aufkreuzen, dämmert ihm langsam, daß er, beziehungsweise seine Hand, etwas mit den Morden zu tun haben könnte. Da ihm seine Rolle als Handlanger des Höllenfürsten nicht gelegen kommt, beschließt er, sein gruseliges Gliedmaß abzutrennen. Doch wie ihr Gegenstück in "Addams Family" mit krabbeligem Eigenleben ausgestattet, setzt das eiskalte Händchen seine teuflischen Fingerübungen fort und will beim Schulabschlußball Antons Freundin (Jessica Alba) mehr als nur an die Wäsche gehen. Doch dann tritt in Gestalt von Vivica A. Fox eine schlagkräftige Damönenjägerin auf den Plan.
Antons Zombie-Kumpel liefern die optischen Witze: dem einen ragt eine abgebrochene Bierfalsche aus der Stirn, und der andere durchspielt die diversen Szenarien des Mannes mit abgetrennten Kopf durch - Peter Jacksons "Braindead" läßt grüßen. Sawa legt Slapstick im Stil von Steve Martin hin, wenn seine mörderische Hand den Rest seines Körpers zu beherrschen versucht. Die Poppunkband The Offspring absolviert einen Auftritt beim Abschlußball, wobei Sänger Hollander seine gestachelten Haare über die Ohren gezogen bekommt. Manchmal ist das ganz witzig, aber insgesamt überwiegen die Blindgänger in einem Film, der sich zumeist nicht gant in Klaren darüber zu sein scheint, warum es ihn gibt. ara.
| Darsteller: | Devon Sawa | als Anton | |
|---|---|---|---|
| Seth Green | als Mick | ||
| Elden Henson | als Pnub | ||
| Jessica Alba | als Molly | ||
| Christopher Hart | als Hand | ||
| Vivica A. Fox | als Debi | ||
| Jack Noseworthy | als Randy | ||
| Katie Wright | als Tanya | ||
| Sean Whalen | als McMacy | ||
| Nicholas Sadler | als Ruck | ||
| Fred Willard | als Vater | ||
| Connie Ray | als Mutter | ||
| Regie: | Rodman Flender | ||
| Buch: | Terri Hughes | ||
| Ron Milbauer | |||
| Musik: | Graeme Revell | ||
| Kamera: | Christopher Baffa | ||
| Produzent: | Andrew Licht | ||
| Jeffrey A. Mueller | |||
| Suzanne Todd | |||
| Jennifer Todd | |||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch
Tonformat: Dolby Surround
Bildformat: Widescreen
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Jessica Alba
Ihr lasziv aggressiver Striptease in "Sin City", ihre Tauchgänge in knappsten Bikinis in "Into the Blue" und ihr hautenges Kostüm als "...
Star
Fred Willard
Amerikanischer Schauspieler, der als Meister der Improvisations-Sketch-Comedy gilt und in rund 200 TV- und Kinofilmrollen komödiantisches...
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