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Die Legende von Aang

Auftakt der als Fantasy-Trilogie geplanten Abenteuer des jungen Aang, der als Einziger Kontrolle über die vier Elemente gewinnen und damit die Herrschaft der Feuernation beenden kann.


Die Legende von Aang

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Erhältlich seit:
06.01.2011

Originaltitel: The Last Airbender

Fantasy

USA 2010
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 6

Noah Ringer
Dev Patel
Nicola Peltz

Regie: M. Night Shyamalan
Paramount Home Entertainment

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Die Legende von Aang

In einer Welt, in der die Kontrolle über die Elemente nur wenigen Auserwählten möglich ist, führt der Fürst des Feuers Krieg gegen die friedlichen Nationen des Wassers, der Luft und der Erde. Bis der junge Aang, der das Potenzial hat, alle Elemente zu beherrschen, nach 100-jähriger Abwesenheit zurückkehrt und den Kräften des Feuers Einhalt gebietet. Mit seinen Freunden Katara und Sokka bringt er die Hoffnung in eine spirituelle Welt zurück, die sich gegen die Diktatur der Feuernation kämpferisch zu wehren beginnt.

Der Film M. Night Shyamalans basiert erstmals nicht auf einem Originalstoff, sondern ist eine Adaption der Zeichentrickserie "Avatar - Der Herr der Elemente". "Die Legende von Aang", als Auftakt einer Fantasy-Trilogie geplant, beeindruckt mehr mit seiner Optik als mit seiner recht einfach gehaltenen Geschichte und seinen skizzenhaft bleibenden Figuren. Hier, in epischen Tableaus und Fightszenen, zaubern die Digitalanimateure, was zu einem Showdown ganz nach dem Geschmack der Fantasyfans führt.

Die Legende von Aang

M. Night Shyamalans Auftakt zu einem neuen dreiteiligen Fantasy-Franchise ist visuell opulent und erzählerisch konsequent auf ein junges Publikum zugeschnitten.

Nachdem die "Chroniken von Narnia" erst nach Studiowechsel in die dritte Runde gehen konnten und die geplante Trilogie nach Philip Pullmans "His Dark Materials" nicht über die Ouvertüre "Der goldene Kompass" hinausging, stehen dieses Projekt und auch sein Regisseur unter Druck. Ungeachtet der kommerziellen Enttäuschungen von "Das Mädchen aus dem Wasser" und "The Happening" stemmt Shyamalan hier sein größtes Projekt, das erstmals nicht nach einem Originalskript entstand und ihn als Regisseur erstmals auch hinter den Stoff zurücktreten lässt. Raffinierten Suspense und überraschende Wendungen, seine Markenzeichen, findet man somit nicht in seiner Adaption der Zeichentrickserie "Avatar - Der Herr der Elemente".

Wie schon die Vorlage richtet sich auch der Film an ein jüngeres Publikum - mit einem Protagonisten, der erst 12 und Mitstreitern, die unter 18 Jahre alt sind. Im Prolog erfährt man von einem Krieg der Welten, von den vier Elementen und den von diesen geprägten Nationen des Wassers, der Luft, der Erde und des Feuers. Für deren Gleichgewicht sorgte stets ein "Avatar", bis die letzte Reinkarnation vor seiner Verantwortung unter das ewige Eis flüchtete. Von dort wird Aang nach 100 Jahren wieder an die Oberfläche geholt. Der Junge kann Luft, Mitstreiterin Katara Wasser und ihr junger Gegenspieler Zuko (Dev Patel aus "Slumdog Millionär") Feuer kontrollieren. Zuko ist buchstäblich ein gebranntes Kind, verstoßen und mit Flammen gestraft vom Vater, dem Fürsten der Feuernation, der die anderen Reiche unterwerfen will. Unabhängig voneinander versuchen Vater und Sohn den "Avatar" zu entführen, womit der Plot nun von einer Gefangennahme Aangs nach Befreiung zur nächsten springt, bis es am Nordpol zum Showdown, zur Belagerung der Wassernation durch die Armada des Feuerfürsten kommt.

Abgesehen von Zuko und seinem weisen Onkel bleiben die Beziehungen der Figuren skizzenhaft, womit es auch hier keine Herrschaft der Emotionen, sondern der Set- und Actionpieces gibt. Und visuell hat "Die Legende von Aang", fotografiert von Andrew Leslie ("Herr der Ringe"-Trilogie) und digital dekoriert von ILM, tatsächlich einiges zu bieten: in den Fights, die mit Martial Arts, aber auch manipulierten Naturelementen ausgetragen werden, wie auch den vielen monumentalen Tableaus, in denen der Film sein Gesamtbudget von 250 Mio. Dollar für die geplante Trilogie durchschimmern lässt. Die Ausgaben für die nachträgliche 3D-Konvertierung kann der Film allerdings nicht überzeugend rechtfertigen. Zumindest in diesem Punkt erinnert er an "Kampf der Titanen", während er sonst Assoziationen an Klassiker von Tolkien, Michael Ende, Jules Verne und Frank Herbert ("Der Wüstenplanet") weckt. kob.

Darsteller:  Noah Ringer   als Aang
  Dev Patel   als Prinz Zuko
  Nicola Peltz   als Katara
  Jackson Rathbone   als Sokka
  Shaun Toub   als Onkel Iroh
  Aasif Mandvi   als Zhao
  Cliff Curtis   als Fire Lord Ozai
 
Regie:  M. Night Shyamalan  
Buch:  M. Night Shyamalan  
  Michael DiMartino  
Musik:  James Newton Howard  
Kamera:  Andrew Lesnie  
Produzent:  Frank Marshall  
  M. Night Shyamalan  
  Sam Mercer  

Erste Arbeit an "Indiana Jones 5", "Bourne 4" kommt mit Matt Damon!

Indiana Jones, Roger Rabbit, Poltergeist, The Sixth Sense, Benjamin Button, die Bourne-Reihe - Produzent Frank Marshall hat bei den ganz großen Kino-Erfolgen seine Hände im Spiel. Zur Zukunft von zwei der größten Filmreihen aller Zeiten kennt er spannende Details ...

Indiana Jones und Jason Bourne rüsten sich fürs nächste Kino-Abenteuer (Foto: Universal) Großansicht

Indiana Jones und Jason Bourne rüsten sich fürs nächste Kino-Abenteuer (Foto: Universal)

Wenn einer weiß, wie es um Dr. Henry Jones und Jason Bourne wirklich steht, dann er: Frank Marshall hat beide Erfolgsreihen als Produzent begleitet. Am Rande der Promo-Tour für sein neues Fantasy-Spektakel "Die Legende von Aang", gewährte Marshall Einblicke in die Zukunft der beliebten Kinohelden Indiana Jones und Jason Bourne.

So seien die Mitarbeiter von "Indy"-Mastermind George Lucas aktuell damit beschäftigt, für eine Story von "Indiana Jones 5" zu recherchieren. Wermutstropfen dabei laut Frank Marshall: "So richtig Zug ist da nicht drin." Insbesondere seien weder Regisseur Steven Spielberg noch Hauptdarsteller Harrison Ford offiziell an dem Projekt beteiligt.

Letzterer hatte aber mehrfach durchblicken lassen, dass er sofort wieder zu Hut und Peitsche greifen werde, falls für "Indiana Jones 5" ein richtig gutes Drehbuch vorliege. Vermutlich ist Harrison Ford nach der etwas abstrusen Story von "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" vorsichtig geworden. So gesehen kann es nichts schaden, wenn die Lucas-Boys das nächste Abenteuer des Kult-Archäologen gründlichst vorbereiten.

Harrison Ford und Matt Damon warten auf zündende Einfälle

Etwas konkreter sieht es dagegen beim vierten Abenteuer um Top-Agent Jason Bourne aus: Frank Marshall trifft sich in Berlin mit Tony Gilroy, dem Drehbuchautor der ersten drei Bourne-Filme. Dabei besprechen sie eine mögliche Story für "Bourne 4".

Zuletzt hatte es auch hier Gerüchte um einen Ausstieg des Hauptdarstellers gegeben. Matt Damon hatte wiederholt betont, dass er "Bourne 4" überhaupt nur in Erwägung ziehen werde, wenn auch Top-Regisseur Paul Greengrass dabei sei, der mit Teil 2 "Die Bourne Verschwörung" neue Maßstäbe gesetzt hat. In dieser Hinsicht gibt sich Produzent Marshall allerdings zuversichtlich: "Wir hatten ein paar Drehbücher, die einfach nicht gut waren, und Paul wollte nicht drei,Bourne'-Filme am Stück machen. Aber jetzt sind wir auf einem guten Weg!"

 

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